Natur und Mensch?

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5 Antworten

Wenn du dir einen Jogurt im Supermarkt kaufst, ihn isst und anschließend in den Müll wirfst, dann geht es dir dadurch nicht spürbar schlechter, sondern eher besser. Es dringt nicht ins Bewusstsein vor, wie viel Unheil hinter einem Jogurtbecher steckt. Wenn es vordringen würde, hätten wir in unserem vorangeschrittenen Stadium das Problem, dass wir uns so ans umweltschadende Leben gewöhnt haben, dass wir gar nicht mehr in Symbiose leben könnten, selbst wenn wir wollten.

So einfach ist das mit dem einklang mit der Natur auch nicht. Die Ureinwohner Amerikas haben sich wahrscheinlich in einer Weise durch die pleistozäne Großwildfauna durchgefressen, bis nur noch die Wapitis und Bisons übrig waren.

In Eurasien sind die Mammuts ja auch nicht "einfach so" ausgestorben.

Welche Folgen die Störung des ökologischen Geleichgewichts hat, muss der Mensch erst einmal merken, bevor er gegensteuert. Und die Sache mit dem "Was-Merken" geht leider nicht so einfach. Lange Zeit ist der Mensch z. B. mit intensiver Landwirtschaft recht gut gefahren. Es wurde damit ja zunächst eine höhere Bevölkerungszahl pro Quadratkilometer möglich.

Die Auswirkungen der hochindustrialisierten Konsumgesellschaft von der Couch (wo der Entscheidungsträger sich mehrheitlich aufhält) zu bemerken, ist auch nicht so einfach.


Die Vorherrschaft der sogenannten Zivilisation ist nur temporär. Niemand kann ewig gegen die Natur arbeiten. Wir sind gerade dabei das zu lernen. Leider ist es für unsere Nachkommen zu spät. Sie können aus dieser Erkenntnis vermutlich keinen Nutzen mehr ziehen.

Der Mensch hat sich nie naturfreundlich dargestellt, auch die früheren Stämme Nordamerikas.

Hauptsächlich weil Sie effektiver ist.

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