Ist Nationalstolz gleich Rassismus?

12 Antworten

Nationalstolz ist, wenn man stolz auf sein Land ist. Kann man machen.

Rassismus ist, wenn man auch was dagegen hat, dass Ausländer in dem Land sind, auf das man so stolz ist. Und das ist verwerflich. Zwischen den beiden Dingen gibt's aber einen großen Unterschied. Ebenso ist es ein Unterschied, ob man die Flüchtlingspolitik kritisiert oder die Flüchtlinge selbst.

Dein Beispiel mit dem Bombenteppich im 2. Weltkrieg ist Whataboutism in Reinform (vor allem, wenn du das im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdiskussion anbringen willst). Bedenkst du bei deiner Argumentation auch, dass die Deutschen im Krieg ebenfalls nicht zimperlich mit der Zivilbevölkerung umgegangen ist? Weil wahrscheinlich jeder Krieg auch unbeteiligte Opfer fordert.

Die Frage ist etwas durcheinander gestellt ich habe gemeint das die Deutschen im zweiten WK auch Opfer hatten und nicht nur Täter waren.

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Unsere Generation hat persönlich nichts mit Krieg und Faschismus zu tun.Und war ist es das die Sieger das Geschichtsbild prägen und ihre eigenen Untaten verschweigen . Vergessen haben das die Alten nicht nur leben jetzt nicht mehr viele Augenzeugen.Solange du keinen dazu aufforderst andere Menschen Gewalt anzutun ,oder beispielsweise den Holocoust verleugnest kann dir keiner was. Andere politische Meinung zu haben passt den Antagonisten nie . Du musst damit rechnen beschimpft zu werden aber Rechtlich ist es bedeutungslos.

Naja, die Schulen im Osten und Westen wurden jeweils nach dem Sowjetischem und dem Amerikanischem System geleitet. Deren Geschichtsunterricht wurde nach deren Lehrpläne gestaltet. Im Westen lernte man auch Englisch und im Osten Russisch. Außerdem : Bombenteppich gegen Gaskammern und Massenerschießungen. Der Teppich war Militärisch und die Kammern etc. gegen Völker. 

Nationalstolz ist übrigens nicht Rassismus. Jemand kann auch Stolz auf Deutschland sein und gleichzeitig nichts gegen Ausländer haben. Stell dir vor, ein Afrikaner kommt nach Deutschland und singt mit dir zusammen die deutsche Hymne. Es wäre Nationalstolz, aber definitiv nicht Rassistisch. 

Geh mal auf die Straße mit Deutschland Fahne und sing mal die deutsche Hymne.

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@Plovv

Nein, dann werde ich als Nazi beleidigt. Das ist leider so, nur ein Fußballspiel wäre die "Lizenz" dazu. Aber in den USA hängt ja jeder seine Flagge aus dem Fenster und da ist es Ok. Aber das schlimmste ist meiner Meinung nach die Ignoranz der Menschen. Z.B. das in Paris, natürlich ist das schlimm doch diese Menschen, die die Schweigeminute ausgerufen haben, das sind Nazis! In Ländern wie Syrien passiert so etwas jeden Tag, aber das kümmert niemanden, bringt ja keine Zuschauer. Aber wenn es in Paris ist können wir ja berichten. 

Aber wenn jemand die Hymne singt, ist er ein Nazi. Selbst wenn ein Dunkelhäutiger die Hymne singen würde, würden sie ihn Nazi nennen. 

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Nein wenn du kein deutscher bist kannst das machen dann sagt keiner was.

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@Plovv

Habe auf der Straße gesehen, wie 1 Türke mit einem anderen die Deutsche Hymne gesungen hat und dann kam ein Linker und hat so etwas gesagt wie :

Ihr wisst schon das ihr dieses Geisteskranke Gedankengut damit verbreitet. Und ihr wisst, dass ihr damals vergaßt worden wärt?

Diese Halbwissen alleine schon, Hitler war mit dem Osmanischem Reich verbündet. Aber naja, da siehts man wieder.

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@Digarl

Nu' macht weiter, ich habe extra Popcorn und Cola geholt.

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Dazu zwei Korrekturen:

1. Im Osten lernte man auch Englisch.

2. Der Bombenteppich war nicht "militärisch". Das "Moral Bombing" richtete sich eindeutig gegen die Zivilbevölkerung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Area\_Bombing\_Directive

Nach den Maßstäben des Internationalen Militärtribunals hätte auch Churchill und Harris wegen dieses Verbrechens an den Galgen gehört.

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@Hegemon

zu 2. will ich was sagen:

Bevölkerung gezielt auszuschalten hat auch Militärische vorteile. Ebenso Kinder und Frauen zu töten. Kinder werden zu Soldaten und Frauen Produzieren neue Kinder. Männer die nicht tauglich sind, sind Reserve. Außerdem ist das Volk im Krieg ein Fundament. Ohne Volk kann kein Professioneller Krieg geführt werden, denn die Heimatfront besteht aus den Bürgern. Es war nicht aus Hass oder Rassismus oder Spaß, es war um Deutschland zu schwächen und evtl. auch um zu zeigen, dass sie Deutschland immer weiter schaden werden bis sie Kapitulieren oder Zerbrechen. 

Zu 1. :

Schon, aber nicht wie im Westen und Russisch war dort ausgeprägter.

(wollte eig. zu 1 nichts sagen, da das stimmt deshalb die Reihenfolge)


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@Digarl

Zu 2.: Lies Dir bitte noch mal Deine Formulierungen in aller Ruhe durch, und dann überlege, warum Dir nicht selbst davon übel wird.

Mit genau denselben Argumenten und genau dieser Konsequenz hat man den Holocaust begangen. Man hat den "jüdischen Bolschewismus" einschließlich Frauen und Kindern bekämpft, um die Sowjetunion zu schwächen. "Die Bevölkerung gezielt auszuschalten, hatte schließlich militärische Vorteile."

Und dafür sind die Verantwortlichen wegen "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zu Recht gehängt worden.

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@Hegemon

Ich weiß, ich habe geschrieben, dass sie gar kein Englisch und nur Russisch lernten. 

Und das mit dem Holocaust war natürlich falsch, vor allem da die Juden selbst nicht einmal im Krieg gegen den Deutschland verwickelt waren. Ich meinte es aus rein Militärischer Sicht während eines Krieges. Schwächt man das Volk, Schwächt man das Land. Ob das gut oder schlecht ist, habe ich nicht gesagt. Ich habe es lediglich ohne meine Meinung geschrieben. Nur, in den Lettland etc. waren die Bürger ja sogar froh das die Nazis kamen und haben ihnen geholfen. (aufgrund des Kommunismus unter Stalin vorher). Danach waren sie wieder froh als die Russen kamen. 

PS: Das Volk ist in der Regel in jeder Staatsform das oberste Gericht. Auch ein Diktator oder König kann ohne Volk nichts machen, aber ein Volk ohne Staat kann etwas machen. Demnach waren auch die Bürger an den Holocaust schuld, sie ließen ihn zu und sie haben aufgrund ihrer Bereitschaft auch geholfen. Damit meine ich nicht, dass sie selber eine Waffe in die Hand nahmen sondern das sie auch halfen indem sie z.B. Steuern zahlten oder Hitler wählten oder auch indem sie nichts dagegen unternahmen. Und es gab auch viele die so etwas befürwortet hätten. 

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@Digarl

Du hast versucht, das Verbrechen der Flächenbombardements gegen die Zivilbevölkerung zu rechtfertigen, indem Du es als "militärisch" bezeichnetest. Es war nicht militärisch. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung demoralisierte sie auch nicht. Es wurde der Krieg dadurch nicht eine Minute verkürzt.

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@Hegemon

Stimmt auch in diesem Fall, denn sie waren schon an den Punkt an den Feststand das Deutschland verlieren würde. Aber ich meinte, dass es militärisch allgemein ein Land schwächt wenn man deren Basis vernichtet. Was allerdings geschieht, wenn man im oder am Anfang des Kriegs ist und er nicht in absehbarer Zeit enden würde. 

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Mit deiner Aussage sagst du das alle deine Vorfahren (fals du deutscher bist) verbrecherische und Mörder waren. Außerdem, stecken wir grad nicht in einer ähnlichen Situation wie die Menschen damals?

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Dich

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@Plovv

Hm, aus meinen aussagen geht nicht heraus, dass sie Mörder sind sondern Beihilfe zum Mord leisteten. Selbst die Steuern waren eine Beihilfe, dass bedeutet nicht das sie deshalb schlechte Menschen waren. Viele mussten einfach dem System folgen. 

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In meinen Augen gibt es einen Unterschied zwischen Nationalstolz und dem, was z.B. bei der Pegida geredet wird. Ich kenne genug Deutsche, die stolz auf ihre Heimat sind und trotzdem Flüchtlingen helfen und die humanitäre Haltung im Großen und Ganzen gut heißen. Das, was oft als Nationalstolz verstanden wird, ist meist einfach nur eine Angst vor Fremden verbunden mit Vorurteilen und Unwissen. Und das ist nun mal kein Nationalstolz.

Ich habe leider überhaupt nicht verstanden, worauf Du bei Deiner Frage eigentlich hinaus willst.

Deshalb nur dazu: Nationalstolz ist mit Sicherheit nicht mit Rassismus gleichzusetzen wobei ich persönlich noch wie verstanden habe, wie ich als Einzelner einen solchen Nationalstolz begründen sollte.

Selbst wenn die Deutsche Geschichte von überragenden Leistungen für die Weltgeschichte nur so überquellen sollte, ist mein persönlicher Beitrag dazu als ziemlich bescheiden anzusehen. Für mich jedenfalls kein Grund besonders stolz zu sein.

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