Nationalstaatsbildung? Warum?

3 Antworten

Welche Nation ? Die USA haben sich nach Unabhängigkeitskrieg entschlossen aus den 13 Neuenglandstaaten einem gemeinsamen Staat zu gründen um die Sicherheit eines großen Landes zu haben und darauf aufbauen zu können heute hat die USA durch Kauf der Südstaaten von Frankreich und Eroberung von Kalifornien und Texas , sowie den Kauf von Alaska über 50 Staaten. Deutschland entschloss sich 1871 einemStaat zu gründen um allen Deutschen einem Staat zu geben , die Einheit der Sprache zu gewähren, die Kleinstaaterei zu beenden und nie mehr wie 1805 durch eine großes Land wie Frankreich und Napoleon überfallen zu werden.

Stimmt einerseits schon. Ein Nationalstaat bietet mehr Schutz und auch mehr Macht.

Und bald nach der Reichsgründung sind die Deutschen dann auch völlig übergeschnappt, hielten sich für die Allergrößten und haben dann selbst ihre Nachbarn überfallen (das hieß dann erster und zweiter Weltkrieg). Durch die Nationalstaatenbildung kann man viele Vorteile haben. Aber auch viele Nachteile. Ich bin mir da gar nicht so sicher, ob Europa ohne den deutschen Nationalstaat unter preußischer Führung nicht besser dran gewesen wäre.

So werden -Tatsachen verdreht. Das Kaiserreich war in seiner Bündnispolitik gefangen, so wie heute die BRD in der NATO , siehe Afghanistan und Türkei Einsatz, so war das Reich damals mit dem Bündnis mit Östereich gefangen , als deren Thronfolger in Sarajewo ermordet wurde. Leider hatte Willhelm II das von Bismark inizierte Bündnis mit Russland aufgekündigt was für alle ien Katastrophe war. denn Russland wurde durch die Revolution zur UDSSR , Österreich zum unbedeutenden Kleinstaat und der DT - Kaiser wurde ins Exil gezwungen. Die darauf folgende Weihmare Republik war eigentlich viel Demokratischer als die heutige BRD nur bekam diese kein Chance , denn duch die Reparationen gab es ein Hyperinflation, das könnte auch heute wieder passieren , wenn die Haftung für den EURO schief geht. Und damals viel denn keinem auf , dass der Ödstereicher A. H. nicht einmal DT - Staatsbürger war, nicht als er sich 1914 freiwillig zur Armee meldete und nicht als 1933 mit Hilfe des Zentrum , der heutigen CSU Demokratisch zum Reichkanzler gewählt wurde, erst danach konnte er alles gleichschalten und die Welt in die Katastrophe führen. In dem er ganz eifach nach sein Demokratischen die Wahl die Demokratie welche ihm an die Macht brachte auschaltete. Um das widerrum zu verhindern halfen die Westmächte nach dem II. Weltkrieg mit dem Marshall - Plan und verzichteten auf Reparationen, wo die BRD einem wirtschaftlichen Erfolg hatte, welche dann mit der Demokratie od. besser Parteidiktatur welche wir haben gleichgesetzt wird. Wäre man 1919 schon so umsichtig gewesen, wäre die Welt von A. H . verschont geblieben und er wäre ein unbedeutender naiver Maler geblieben und wir hätten die Weimarer Republik heute noch. Mit politischen Verhältnissen ist es meist so wie mit ien Gleichung , eine Seite entferne hat ungeahnte Folgen auf der anderen. Vielleicht sagt jemand in 200 Jahren ohne EU - Bürokratie und EURO wäre es besser gelaufen , wenn die Haftungsunion schief laufen sollte , es zur Inflation kommt und das Gebilde wie Jugoslawien 1990- 1995 zerfällt , wollen wir es nicht hoffen, aber ist ungefähr genauso wie Preußen zu entfernen. OK. es war ein Soldatenstaat, aber auch Augeklärt mit Religionsfreiheit. Genauso kann man sagen wenn es Napoleon I nicht gegeben hätte, wäre der Nationalstaat nie gegründet worden, stimmt, aber auch die Leibeigenschaft welche er in den besetzen Gebieten abgeschaft hat, wäre dann heute noch da ..... Njla Leute wie Peter Harz od. Arbeitgeberpräsident Hundt bzw. der LSV / Dr. Berthold Menger würden sie gern wieder einführen...

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@Schlauerfuchs

Wäre man 1919 schon so umsichtig gewesen, wäre die Welt von A. H . verschont geblieben

Mit solchen Konjunktiven, die reine Spekulation sind, darf man als Historiker nicht arbeiten. Das ist unseriös. Lernt man schon im Proseminar.

Das Kaiserreich war in seiner Bündnispolitik gefangen.

Keineswegs. Mit dem Problemchen wäre "Felix Austria" auch allein fertig geworden. Das war kein Bündnisfall, sondern genaugenommen eine innenpolitische Krise. So werden -Tatsachen verdreht! Wilhelm II. war kein geschickter Politiker (und das ist noch euphemistisch ausgedrückt) und schon gar kein Diplomat. Er hat in dieser Situation völlig überreagiert (wie so oft) und sein Fehlverhalten auch sehr schnell bereut!

Genauso kann man sagen wenn es Napoleon I nicht gegeben hätte, wäre der Nationalstaat nie gegründet worden.

Das mit dem Nationalstaat war nun ganz klar das Verdienst von Louis XIV, nicht das von Napoléon 1er! Der Korse hatte nun mit der Gründung des französischen Nationalstaates nun aber wirklich auch rein gar nichts zu tun. Wie kommst du denn bloß auf diese abwegige Idee? Zu Napoléons Zeiten war der französische Nationalstaat schon über 100 Jahre lang existent.

In vielen Dingen triffst du den Kern der Sache. Bei vielen aber auch nicht. Aber das ist nun mal das Manko von Autodidakten und Amateuren: Mit Fleiß viele Daten und Fakten zu sammeln ist schon eine Leistung! Nur eben diese Kenntnisse zu einem inhaltlich schlüssigen Gesamtbild zusammenzufügen, dazu bedarf es eben wissenschaftlicher Arbeitsmethoden, wie diese an Universitäten gelehrt wird. Wie z.B. die Analytik, Periodisierung - oder der bewusste Verzicht darauf, etc. Du gibst dir ja wirklich Mühe und hast auch einigen Erfolg damit. Allerdings gibst du eben nur die Meinung anderer Autoren wieder, das merkt man schon. Aber tröste dich. Es gibt auch Wissenschaftler, die Fehler machen. Manche allerdings aus ideologischen Gründen. Und die - die sind unverzeihlich.

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@shockproof

Das mit Napoleon I war gemeint, dass er förderlich war für DT - Nationalstaat, damit so etwas wie der Rheinbund nie mehr kommt. Dass Wilhelm II eine Militarist und kein Diplomat war , war der Ausgang der Tragödie des 20 . JH .

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@Schlauerfuchs

Es ist noch anzumerken , dass auch wissenschaftliche Arbeiten nicht unbedingt Top sind , so hat ein Dr. Menger bei vollen Gehalt ( A 15 ) als Jurist beim LSV eine Dr. Arbeit geschrieben auch an der Uni - Bayreuth, wie K. T. zu Gutenberg und rechtfertigte darin den LSV als Legitimes Mittel die Leibeigenschaft der Landwirte fortzuführen ( kein Kassenwahlrecht , überteuerte Beiträge , etc ) und begründet die mit der Schutzfunktion welche die Lehnsherren im Mittelalter für Ihre Leibeigen hatten, so dass dies heute als LSV ( Sonderform der Sozialversicherung für Landwirte und in der Landwirtschaft gebohrene Kinder ) fortgesetzt wird . Aus meiner Sicht hätte er dafür keinen Dr. Titel verliehen bekommen, aber die Uni Bayreuth sah dies anders.

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@Schlauerfuchs

Die Uni Bayreuth ist für ihre großzügige Art bekannt.

Übrigens: Er gibt keinen Dr. Titel. Das ist ein akademischer Grad. Sonst nichts. Der darf zwar ausnahmsweise in den Personalausweis eingetragen werden, ist aber dennoch kein Namensbestandteil.

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@shockproof

Das ist rein Rechtlich richtig, aber mich hat schonmal ein Vet- Oberrat vom LRA - Bayreuth angezeigt weil ich ihm mit Hr. Illgen statt mit Hr. Dr. Illgen angesprochen habe. So viel zur Praxis. Aber ich gebe Dir recht im akademischen Ehrenkodex ist ien DR. eine Belohnung für die korrekte Auseinandersetzung und wissenschaftlich Fundiert Aufarbeitung eines wiss. Themas , nur vergessen das die Leute allzu gerne. Er wird viel mehr als Eintrittskarte in die sog. " bessere Gesellschaft " gesehen.

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@Schlauerfuchs

Er kann dich zwar anzeigen - aber nur ein sehr korrupter Richter wird dich in erster Instanz verurteilen.

Lies mal: www.arsmartialis.com/ titelanrede.

Er wird viel mehr als Eintrittskarte in die sog. " bessere Gesellschaft " gesehen.

Einer meiner Kommilitonen hat in alter Geschichte promoviert und sitzt jetzt seit fast drei Jahrzehnten im Vorstand einer großen deutschen Bank, ohne jegliche kaufmännische Ausbildung (bis auf einen sechswöchigen Business Crashkurs). In die bessere Gesellschaft ist durch seine Position natürlich auch geraten. Und was für eine Promotion der gute Stefan hat - danach hat ihn im Berufsleben nie einer gefragt.

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@shockproof

Ja, so ist die Gesellschaftliche Praxis ich bekam jedenfalls in I. Instanz ien Strafbefehl von 90 Tagesätzen wegen Missachtung eins Titels von der Richterin Oertwig vom Amtsgericht 91257 Pegnitz, welchen Richter Borger vom Landgericht 95444 Bayreuth bestätigte. Erst der BKH hob diesen auf , mit der Begründung , wenn man jemanden mit Hr. Dr. anredet ist das ien ehrerbietung, aber die normale Anrede mit Hr. ...... ist nicht strafbar. Naja in Bayern / Bayreuth laufen die Uhrenhalt anders als in Rest des Bundesgebietes. Ist eigenlich etwas was für den Nationalstaat spricht, denn in der föderalen BRD gibt es im Bayern schon Haftstrafen was in Berlin od. Hamburg nur ein Bußgeld geben würde, auch hat Bayern nicht das Grundgesetz ratifiziert. So gibt es in der BRD, wenn nicht der BGH eingreift kein einheitliche Rechtsprechung.

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@Schlauerfuchs

kein einheitliche Rechtsprechung.

Die gibts sowieso nicht. Dafür ist unsere Justiz zu korrup.....zu menschlich.

Aber die Freistaaterei gehört wegen mir auch abgeschafft. Stiftet nur Unfrieden.

wegen Missachtung eins Titels

Möchte wirklich mal wissen, wie dämlich Richter sein können?! Und die Staatsanwälte waren in dieser Angelegenheit wohl auch nicht gerade mit Wissen und Weisheit begnadet.

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@shockproof

Nein leider nicht, es war ein Strafbefehl von 90 Tagesätze a 30 Euro des Amtsgerichts Pegnitz , AZ: 225 Vrs 8934/05 . Beim Einspruch hat sogar die STA - Bayreuth das besondere öffentliche Interesse an der Strafverfolgung sogar bejaht.

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@Schlauerfuchs

So groß ist die BRD auch nicht , so könnte man mal darüber Nachdenken die Bundesländer zugunsten von generellen Volksabstimmungen auf Bundesebene abzuschaffen . So wäre die II. Kammer der Bürger und nicht der Bundesrat und es gäbe ein einheitliches Schul- Polizei - Rechts - Steuersystem in der BRD . So ist Kultus - Polizei- Justiz und teilweise Steuer, wie die Grunderwerbssteuer Ländersache...... Und ein Freistaat wie Bayern ist im Staat im Staate ähnlich wie die Reichswehr im der Weihmare Republik

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@Schlauerfuchs

Beim Einspruch hat sogar die STA - Bayreuth das besondere öffentliche Interesse an der Strafverfolgung sogar bejaht.

Solche Penner sind dran schuld, dass es die "Bananenrepublik Bayern" gibt!

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@Schlauerfuchs

So groß ist die BRD auch nicht

Mein Reden! Die Föderation gehört Zugunsten einer Zentralregierung abgeschafft. Am besten sofort und endgültig. Wer braucht schon Bundesländer. Alles teurer nutzloser Unfug.

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Vielleicht solltest Du die Frage doch ein wenig eher stellen. Ich befürchte, so werde ich Dich nicht mehr rechtzeitig unterstützen können.

Die Nation ist nichts anderes als das erweiterte "Rudel des Nackten Affen", die wir ja Rudeltiere sind. Jede Gemeinschaft aber verlangt nach Spielregeln, wenn es nicht in kürzester Zeit Anarchie, Mord und Totschlag geben soll. Sie muss sich ebenfalls Aufgaben annehmen, die über das Interesse des einzelnen Individuums hinausgehen und dazu dienen, das Gemeinwesen a) zu strukturieren und b) mit allen denkbaren Infrastrukturen zu versehen.

Und schön hätten wir einen Staat als Überbau der Gesellschaft. Wenn dieser Staat, wie das historisch gesehen nachvollziehbar ist, mehrheitlich aus einer in Punkto Kultur und Sprache weitestgehend homogenen Bevölkerung hervorgegangen ist, dann hatten wir einen "Nationalstaat". Ein frühes prominentes Beispiel waren das alte Ägypten oder das Reich der Hethiter, bzw. im späteren Abendland Dänemark oder Frankreich.

Kamen solche Leute wie Chin Chi Huang Di, Dschingis Chan, Alexander, die Inka, die Römer, Xerxes... auf den Trichter, mehrere Völker unter das Dach ihres Staatswesens zu "bitten", dann wäre eine solche nationalstaatliche Definition nicht mehr applikabel gewesen.

Allerdings ließ die Langzeit-Stabilität solcher Gebilde, die auf Eroberung und Gewalt von oben gründeten, noch erheblich zu wünschen übrig. Besser ist, die sich verbindenen Völker - so wie im heutigen Europa oder in den Vereinigten Staaten von Amerika - entwickeln ein Gefühl dafür, dass ihnen das Zusammeleben besser bekommt als die nationale Abgrenzung zum Nachbarn, die auch immer ein hohes Konfliktpotential birgt. Die Amis haben's immerhin schon auf zweihundert Jahre gebracht.

Die USA hat auch eine nationale Abgrenzung zum Nachbarn wie Mexiko. Kuba, bzw. minimal zu Kanada. Auch beruht der Territorialgewinn durchaus durch Eroberungen wei Kalifornien von Mexiko, genauso wie Texas , bzw. Absetzung der Königing und Besetzung von Hawaii.

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@Schlauerfuchs

Das ist ja keine Frage.

Um Abgrenzungen dauerhaft übeflüssig zu machen, bedarf es ja immer eines bilateralen Willens. (Wenn diese "Einverleibung" erzwungen ist, geht auch noch nach Jahrhunderten der Terz los, wie derzeit am Hadrianswall zwischen God-save-the-Queen und Edinburgh. ...und wie früher oder später und eigentlich immer zwischen Peking und Lhasa.

Und dass die U. S. A. ein raubgieriges Imperium sind, steht für mich außerhalb jeder Diskussion. Hawaii ist der ideale Flottenstützpunkt im Pazifik, also wird die Insel vereinnahmt, ganz klar. Ob die das wollten oder nicht.

In diesem Falle aber ging es mir nicht darum, mal wieder nach der Bigotterie der Vereinigten Heuchler von Amerika zu keilen, sondern ein Prinzip zu verdeutlichen.

Grüße, Bajun

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