Nationalsozialismus, Faschismus, Kommunismus

1 Antwort

Der Faschismus unter Mussolini unter der Nationalsozialismus sind sich sehr ähnlich. Klar, A.H. hat sehr viel von Mussolini übernommen, der ja schon etwa 10 Jahre vorher seine Diktatur errichtet hat. In der Ideologie sind sich beide Staaten sehr ähnlich. Mussolini konnte aber nie seine Macht derart total wie A.H durchsetzen. Es gab in Italien immer noch einen König, und die Kirche blieb doch relativ einflussreich. der Faschismus war fremdenfeindlich und bis zu einem gewissen Grad auch judenfeindlich, aber nicht so antisemitisch wie Nazideutschland. Mussolini hätte von sich aus nicht mit dem Holocaust angefangen.

Zum Kommunismus gibt es natürlich etwas mehr Unterschiede, da das ja die genau entgegengesetzte Ideologie war, udn beide sich gegenseitig als Todfeinde bezeichnet haben.

In der Realtität gab es aber viele Übereinstimmungen:

Nazideutschland und die Sowjetunion waren Diktaturen mit einem Führer an der Spitze, es waren Unrechtsstaaten, die ihre Bürger bespitzelt, terrorisiert, eingesperrt, getötet und in eine bestimmte Ideologie gezwungen haben. In beiden Staaten gab es keine zugelassene Opposition(spartei).

Beide Staaten haben Unterschiede in der Gesellschaft versucht, einzuebnen, bei den Nazis hieß das Volksgemeinschaft. Damit einher ging aber die Ausgrenzung  einzelner Gruppen, in Deutschland die Juden, Kommunisten, offen bekennende Christen etc., in der Sowjetunion auch die Juden, Christen, vor allem die Geistlichkeit, die Kulaken etc.

Der Kommunismus ist zwar im Prinzip eine Ideologie, die sich gegen Nationalismus wendet und international ausgerichtet ist, Stalin hat aber den Aufabu des Kommunismus in einem Land, der SU, propagiert, und dadurch, dass die SU andere Staaten annektiert und unterdrückt hat, auch so eine Art Nationalismus vertreten.

Alle drei, Mussolini, A.H. und Stalin, sind aber furchtbare, menschenverachtende Verbrecher gewesen, udn ich hoffe sie schmoren in der Hölle.

Also das ist zu billig: "Sowjetunion waren Diktaturen"! Während unter Hit.ler nie gewählt wurde, gab es in der SU regelmäßige Wahlen auf allen EBENEN - zusätzlich zu uns heute, auch innerparteiliche Staatsparteiwahlen (die entscheidet auch) und Wahlen in den Betrieben die es bei uns in der Form gar nicht gibt bzw. nichts entscheiden kann, was das Recht am Eigentum des Privatbesitzes am Betriebs betrifft.

Und keine zugelassene Oppositionspartei, stimmt für die DDR auch nicht, da gabe es die CDU u.a.  und überdies ist es sowieso Schmarrn mit Mehrparteiensystem, denn im Sozialismus gibt es keine Kapitalisten, sondern alles ist in Volkseigentum, sodaß die auch INTERESSENSGLEICHHEIT beim Volk bzgl. der Grundsatzdinge besteht. Je eine Partei für Groß-, Mittel,- Kleinnternehmer, Selbstständige, Angestellte, Arbeiter und Arbeitslose braucht man dann nicht mehr. 

Und bei UNS sind CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP sowieso gleich - nur wenn man gerade mal einen Krieg wie gegen Jugoslawien führen will, gibt man eben "rot"-Grün die Macht, weil man der Krieg nur mit und nicht gegen die führen kann.  Parteien sind bei uns nur VER-Führer verschiedener Zielgruppen in der Bevölkerung - im Dienste des Kapitals. Mit Geld und Medienmacht werden die Parteispitzen dazugebracht nach deren Pfeife zu tanzen - Mitglieder können zwar was sagen aber was sie sagen ist pupsegal - wie auch beim ganzen Volk.

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@PatriceKongo

PatriceKongo: Tja, mit einem Kommunisten über den Kommunismus zu reden, bringt nichts. Natürlich hast du das Recht auf deine eigene Meinung, aber um die Tatsachen kommst du nicht herum: die Sowjetunion war eine Diktatur (so wie die DDR), die Wahlen in diesen Staaten waren ein Witz und nicht frei, der Kommunismus/Sozialismus ist eine schon im Grundsatz aggressive und menschenverachtende Ideologie. All das heißt nicht, dass der Kapitalismus die beste Wirtschaftsform ist, aber besser auf jeden Fall. Ach ja, und auch im Driitten Reich gab es Volksabstimmungen.

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