Nationale Einigung in Deutschland

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2 Antworten

Es geht im Prinzip darum, ob sich die bisherige Wahlmonarchie, bei der die Kurfürsten der deutschen Länder einen Kaiser als Oberhaupt des gesamten Reiches wählten, durch eine konstitutionelle Monarchie, also eine, die Abgeordneten (Bürgern) das Wahlrecht gab und die durch Gesetze und Parlament das Agieren des Kaisers einschränkte.

Grund dafür waren die Menschenrechtsgedanken, die durch die französische Revolution in Deutschland Einzug erhalten hatten, und nach Napoleon durch das Bürgertum hoch gehalten wurden. Es wurde Frankfurt a. M. als eine zentrale Stadt als Hauptstadtersatz vorgesehen und in der Paulskirche fanden sich Vertreter der verschiedenen deutschen Staaten ein, um zu verhandeln und über die Festsetzung der Menschenrechte zu debattieren.

Es wurde sich für eine kleindeutsche Lösung als Staatenbund (ohne Österreich) entschieden und der König von Preußen Friederich Wilhelm IV. sollte deutscher Erbkaiser werden (dies ist die nationale Einigung). Dieser jedoch lehnte dies ab, weil er die Krone als von Gott gegeben ansah und sie nicht aus den Händen eines Parlamentes haben wollte. Mit anderen Worten: Wir Fürsten bestimmen wer herrscht, nicht ihr Bürger.

Dann google mal Paulskirchenverfassung! Dann findest du schon was!!!

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