Nassgewordene Heizungsrohrdämmung schädlich?

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7 Antworten

Steinwollisolierung verliert seine Isolationswirkung durch das Eindringen und Aufsaugen von Wasser. Das kann zu Korossionsschäden führen, da die Umhüllung der Steinwolle ein Abdampfen des eingedrungenen Wassers verhindert. Das Beste wäre, die Isolierung gegen 100%ige Schaumstoffisolierung zu ersetzen, zumal die bessere Dämmwirkung hat, als die alte mit Gips ummantelte Steinwollisolierung. 100%ig bedeutet, daß die Dämmschicht so dick sein sollte wie der Rohrleitungsdurchmesser ist. Die beste Schaumstoffisolierung ist das Armaflex, aber die vom Baumarkt tut es genauso. Die Isolierung so anbringen, daß alle Spalten entweder mit Kleber verschlossen werden oder aber mit Dichtband versiegelt werden. Eine Gehrungslade hilft beim Isolieren der Bogen und Abzweigungen-

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Kommentar von alphalambda
04.03.2016, 21:21

Dass Wasser eine bessere Leitfähigkeit als Luft besitzt, ist mir schon klar. Wenn die Dämmung nach ein paar Wochen wieder trocken ist, müsste die Dämmwirkung eigentlich wieder die gleiche sein. Es sei denn die Wolle blüht aus und wird kompakter. Die Ummantelung ist in achsialer Richtung nicht mit einem Band geklebt, die Länge ist ca. 1 m (2 Rohre). Eine Erneuerung ist zweifellos das Beste, ich scheue halt den Aufwand. Seltsam, dass hier von einer Isolierung gesprochen wird. Ich dachte elektrische Leiter sind isoliert.

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kann durchaus Sinn machen, die Isolierung zu entfernen. Bei Eisenrohren kann durchaus leichter Rost entstehen. Es müsste aber auch wieder trocknen.

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Kommentar von alphalambda
04.03.2016, 20:18

Tja, das habe ich mir auch gedacht. Der sichere Weg ist wohl Ausbauen, Rohr und Nähte nach 20 Jahren kontrollieren und Wolle trocknen lassen. Vielleicht gibt es noch Nebeneffekte mit der Wolle?

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mache bitte kein aufstand wegen einem Meter Isolierung reis die alte runter und mache eine neue drauf

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Kommentar von alphalambda
05.03.2016, 14:42

Es sind 2 x 1 m + Anschlüsse + Beschaffung + übliche Ausweitung der Arbeiten. Aber ich mache es schon.

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Ein typischer Fall für eine Wärmedämmung mit Glas- oder Steinwolle.Ist sie einmal nass, bekommt man sie nicht mehr trocken. Auch eine Dämmung mit Kunststoff- Schaum hilft nicht wirklich. Der Schaum härtet im Laufe der Zei, er verändert seine Dimension und die Dämmwirkung ist weg. Für Rohre gibt es Dämmungen aus Binse, Sisal, Zellulose etc. Das ist das Material, das du verwenden solltest.

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Kommentar von alphalambda
05.03.2016, 14:06

Wieso soll durch eine Dimensionsänderung die Dämmwirkung weg sein? Also ein Freund von natürlichen Stoffen. Bin nicht abgeneigt. Wahrscheinlich schwer zu beschaffen. Die 3 genannten Stoffe trocknen leichter?

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Eine nasse Dämmung dämmt nicht mehr :-)

Je nach Dicke der Dämmung kann es sehr lange dauern, bis sie wieder trocken ist. Ich würde die Dämmung erneuern.

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Heizungsvor- und Rücklauf sind eigentlich immer mehr oder weniger warm, sodass es von alleine abtrocknen sollte. Man muss nur darauf achten, dass die äußere Schicht (ist jedenfalls bei gutem Material so) nicht aus Kunststoff besteht. Falls das so ist, würde ich die tatsächlich abbauen. Also in deinem Fall auf jeden Fall öffnen. Oft sind die nur mit einer Art Druckknöpfen geschossen.

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Antwort auf den Kommentar:
Die Schaumstoffe härten und schrumpfen dabei. Dann ist die Dämmwirkungn weg.

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Kommentar von alphalambda
05.03.2016, 14:52

Dass sich dabei was ändert, ist schon klar. Durch Härtung und Schrumpfung ist aber die Dämmwirkung nicht weg. Sind's ein paar Prozente? Änderungen in der Wärmeleitfähigkeit und in der Dimension wirken sich nicht linear aus.

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