Nasse Wände - Tipps

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3 Antworten

Feuchtigkeit im Mauerwerk kann viele Ursachen haben, ist jedoch meist auf eine beschädigte oder gar fehlende Isolierung zurückzuführen. Dadurch dringt Wasser ins Mauerwerk ein und wird durch den sogenannten Kapillarsog nach oben transportiert. Das Gefährliche daran: Nicht nur Wasser, sondern auch im Erdreich verbliebene Salze oder Chloride aus der Straßenreinigung werden in gelöstem Zustand mittransportiert. Das Wasser verdunstet an der Oberfläche, die Salze und Chloride bleiben jedoch im Mauerwerk und verstärken den Kapillarsog, da Salz Wasser anzieht. Ein weiteres Problem ist der enorme Druck, den Salz bei der Rückumwandlung vom gelösten in den kristallinen Zustand erzeugt. Dieser physikalische Effekt zerreibt die Bausubstanz. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, entsteht so auch Platz für neues Wasser – der Prozess setzt sich in steigendem Maße fort. Das Problem gehört dort behandelt wo es entsteht. Dafür stehen grundsätzlich zwei Systeme zur Verfügung.

Kartuschensystem (drucklos): Die chemische Substanz in Hausan-Kartuschen dringt durch die regelmäßig gesetzten Bohrlöcher selbständig ins Mauerwerk ein und verteilt sich dort, bis der Sättigungsgrad erreicht ist. Durch die Aushärtung bildet sich eine salzresistente, wasserundurchlässige und ökologisch unbedenkliche Isolierschicht – das Wasser kann nicht mehr aufsteigen. Dank der enthaltenen Wirkstoffe in Hausan-Kartuschen hat diese Isolierung eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Das Aufsteigen der Feuchtigkeit wird verhindert, die Mauer kann austrocknen.

Die Vorteile dieser Methode: Sie ist relativ einfach umzusetzen und kann daher auch in Eigenregie durchgeführt werden. Dafür muss man aber mit einer langen Aushärtezeit rechnen (ca. 3-4 Wochen), und das System kann nur bei geringer Feuchtigkeit im Mauerwerk angewandt werden.

Druckinjektionen (Verpressung): Durch Verpressungen können 100% aller Feuchtigkeits- und zahlreiche Statikprobleme erfolgreich gelöst werden. Diese Verfahren sind durch die Vielzahl der zu injizierenden Substanzen aber recht komplex. Der Unterschied zum Kartuschensystem liegt darin, dass mit Druck gearbeitet wird. Das Wasser wird verdrängt und somit Platz für die Abdichtungssubstanz geschaffen.

Der klare Vorteil dieser Verfahren ist, dass alle Feuchtigkeitsprobleme zu 100% gelöst werden können. Auch die Aushärtezeiten sind kürzer (1 Stunde bis 1 Woche – je nach Mischverhältnis der Komponenten). Der Wermutstropfen: Verpressungen dürfen nicht in Selbstmontage sondern nur von geschulten Fachkräften durchgeführt werden, da mit Druck gearbeitet wird. Für weitere Infos besuchen Sie unsere Website unter www.hausan.at oder rufen Sie uns an: 0043 2249 28203! Wir bieten derzeit 10% Rabatt auf Trockenlegungen wegen unseres 10-jährigen Firmenjubiläums.

Solange nicht Geklärt ist woher die Feuchten Wände sind ,nichts darauf machen.Ihr solltet der Sache auf den Grund gehen.Was währe denn mit einem Bau Trockner,zu Mieten im Baumarkt,die Außenwände überprüfen auf Schäden die müssen dicht gemacht werden.Es gibt viele Tipps und alle kann man nicht hier Aufzählen.

Kleena88 15.03.2012, 19:56

die nässe kommt ganz klar von unten, das haus wurde 1889 gebaut, ist auch damals als hühner, schweine und was weiß ich nicht noch stall gewesen, und seitdem ist auch keine sperrschicht vom vorbesitzer rein gekommen, ich persönlich bin auch der meinung das man an den aussenwänden jetzt nicht unbedingt aufsägen muss um eine reinzubringen, oder? denn das haus steht ja schon über 100 jahre, mir ist es lediglich nur wichtig, das die innenwände trocken sind und die tapete hält. tapete hält schon, so nass ist es jetzt auch nicht, aber in der küche haben wir damals den fehler gemacht das wir keine atmungsaktive tapete ausgewählt haben und somit hat die sich gelöst

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sieht wohl so aus als kann mir niemand darauf ne antwort geben was? wie siehts mit einem teeranstrich aus?

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