Nasenspray, Nase immer verstopft beim schlafen?

3 Antworten

Hi, geh doch am Besten nochmal zum HNO Arzt. Das kann ja auch einer schiefen oder verengten Nasenscheidewand liegen. Vielleicht wird da ein Effekt beim Liegen verstärkt. Und ich kenne mich nicht so gut mit Sprays aus. Aber ist es nicht so, dass die Nase zuschwillt wenn man das Spray insgesamt schon zu lange nimmt? Probier mal Babix als Altnerative. Das ist ein Mittel mit ätherischen Ölen zum inhalieren. Für die Nacht kannst du aber auch einfach etwas auf das Kissen träufeln und das wirkt dann eine ganze Zeit über die Atmung automatisch.

Alter bei mir genau so... Ich atme einfach durch den Mund. Versuch dich nicht an das Nasenspray zu gewöhnen. Ich habe das auch 2 Jahre gemacht aber du musst es dir abgewöhnen und durch den Mund beim schlafen atmen und dann wird es wieder besser.. Aber ganz geht es bei mir auch nicht weg ;/

Meine Eltern haben mich damals zu allen möglichen Ärzten geschleppt und die haben alle möglichen Sachen ausprobiert, u.a. Polypen entfernen, Nasescheidewand begradigen, Desensibilisierung mit Spritzen. Mit 16 "hatte ich die Nase voll" von all den nutzlosen Foltermethoden.

Ich habe damals resigniert und dann notgedrungen durch den Mund geatmet. Was hätte ich auch sonst tun können?

Mit 25 bekam ich mein erstes Kind - und das bekam vom Arzt irgendwann mal Baby-Nasentropfen. Was fürs Baby gut ist, ist auch mild zu mir. Dachte ich zumindest. Es war so herrlich, endlich Luft zu bekommen und morgens gut erholt wieder aufzuwachen!! Das man die Tropfen nur 3 Tage nehmen soll, habe ich also großzügig ignoriert. Ist mild, ist ja sogar für Babys.

Als mein Baby in die Schule kam, nahm ich das Zeug immernoch, weil sich ja die Ursache für den chronischen Schnupfen nicht finden und abstellen ließ. Irgendwer warf mir das Wort "Medikamentenabhängigkeit" an den Kopf und ich wachte auf, mußte handeln. Aber die Tropfen einfach weglassen ging ja nicht. Die Lösung war, erst mal nur ein Nasenloch weiter zu tropfen, damit ich Luft bekam. Die andere Seite wurde entwöhnt. Die war sofort zu! Es hat lange gedauert. Und als die Nase sich langsam entwöhnte, waren die Schleimhäute sehr trocken - es tat einfach höllisch weh. Auch das atmen. Wäre es nicht um die Überwindung einer Medikamentenabhängigkeit gegangen - ich hätte aufgegeben.

Gegen die Schmerzen durch die trockenen Schleimhäute nahm ich Vaseline mit Wattestäbchen. Das war einigermaßen erträglich, es fühlte sich jedenfalls nicht mehr so trocken an. Ich hatte auch Angst, ob das jetzt immer so bleibt oder ob die Schleimhäute sich irgendwie regenerieren. Das atmen tat weh. Dann kam das 2. Nasenloch.

Ich habe das durchgezogen. Die Schmerzen in der Nase sind verschwunden. Irgendwann hatte ich halt meine gute alte verstopfte Nase wieder, atmete durch den Mund und schlief nicht erholsam. Die Schleimhäute sind abgeheilt. Und da ich weiterhin Schleim und Popel in der Nase hatte (die von den Schleimhäuten ausgeschieden werden), sind die auch wieder heile.

Genervt hat mich, das ich ständig von Kollegen und den Eltern meiner Kindergartengruppe angesprochen wurde, ich wäre ja wohl so verrotzt bzw. erkältet und solle zuhause bleiben, damit man sich nicht anstecke. Das ging ja unnatürlich lange über Monate. Ich habe von der Überwindung meiner Nasentropfen-Medikmentenabhängigkeit erzählt und bin offen damit umgegangen. Damit hatte ich dann Unterstützung durch Bestürzung: abhängig von Baby-Nasentropfen. In einer anderen Lebenssituation wäre eine sehr lange Krankschreibung eine Lösung denkbar gewesen.

Als dieses Baby dann etwa 10 Jahre war, und fast genauso lange mit Asthma kämpfte, suchte ich nach einer alternativen Lösung um beim Kind das Asthma abzustellen. Die Ärzte hatten ja auch keine Lösung. Wir probierten ebenfalls vieles aus und nichts half, u.a. Kräutertees (die aus Geschmacksgründen nicht getrunken wurden), chinesische Akupunktur (zu picksig), Magnet-Resonanztherapie (keine Wirkung feststellbar) und Ernährungsumstellung.

Diese Ernährungsumstellung war radikal und logisch. Wer was verändern will, muss Änderung auch zulassen. In diesem Fall 100 % pflanzlich roh, sehr mineralstoffreich, in Amerika auch unter rawfood bekannt. Dazu ein konsequentes Bewegungsprogramm und der Verzicht auf Chemikalien (Bio-Ernährung, ohne sämtliche Körperpflegeprodukte, etc.), positives denken, etc.

Meine einzige Sorge war, ob man davon auch satt wird und probierte die Lebensweise selber erst mal aus, bevor ich damit mein Kind behellige. Ja man wird satt.

Das tollste aber war, das ich plötzlich meine verstopfte Nase los war! Nach 1 Woche war sie völlig frei und auch viele andere Zipperlein verabschiedeten sich (auch Allergien und Asthma). Es ging mir plötzlich so gut, das ich dabei geblieben bin.

Letztlich hatte ich über 25 Jahre lang die Nase chronisch verstopft oder war Nasentropfenabhängig.

Wer sich für die Ernährungs- und Lebensumstellung interessiert. Da sind reichlich Erfolgs- und Erfahrungsberichte drin, von Leuten, die rawfood ausprobiert haben:

https://www.amazon.de/Willst-gesund-sein-Vergi%C3%9F-Kochtopf/dp/3442136350/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1515111624&sr=1-1&keywords=vergi%C3%9F+den+kochtopf+wandmaker

https://www.amazon.de/Alt-werden-bleiben-Manfred-Bruer/dp/3000362118/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1515111671&sr=1-7&keywords=gesund+alt+werden

https://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-Natur-Gesundheits-KONZ-Urkr%C3%A4fte-Wildkr%C3%A4uter/dp/B00EBXGB00/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1515097400&sr=1-4&keywords=gesundheitskonz

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