Nasenscheidewand begradigen OP - welche Risiken?

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4 Antworten

Ich bin sooooo froh, dass ich die OP vor 12 Jahren machen hab lassen! Seither bekomme ich toll Luft, schlafe besser und Erkältungen vergehen schneller. Okay, die ersten 24 Stunden danach waren unangenehm, aber durchaus auszuhalten, danach ist alles gut und problemlos verheilt. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen.

Über mögliche, wenn auch noch so seltene Risiken ist der Arzt verpflichtet, aufzuklären. Lass dich davon nicht abschrecken! In meinem Freundeskreis hatten übrigens noch zwei Personen diese OP und beide sind mit dem Ergebnis genauso zufrieden, wie ich.

Alles Gute und liebe Grüße! 

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Kommentar von TomWinchester
08.11.2016, 08:49

Vielen Dank für die aufmunternden Worte!! :-) mit allem was vorübergehend ist nach der OP werd ich leben können.. Schmerzen und ggf. unangenehme Gefühle gehören eben dazu bei solchen Eingriffen - wenn danach aber alles besser wird UND keine bleibenden Schäden entstehen ist es das ja aber wert.

Daher meine Frage wie hoch bzw. gering die Risiken wirklich sind bei so einer OP.. :-) aber in den drei Antworten bisher war ja kein schlechtes Wort zu lesen.

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Meine OP war letzten Freitag. Die Scheidewand wurde begradigt, die Nasenmuscheln erweitert und die Nebenhöhlen gesäubert und erweitert. Und bei mir funktionieren noch alle Sinne! Das ist überhaupt gar nicht so schlimm, wie man es sich vorstellt. Ich kann nur noch nicht richtig atmen und riechen, da meine nase noch verstopft mit Blut und sekret ist. Aber das wird ja alles wieder! Mach dir keine sorgen und lass dich nicht verrückt machen! Ich hatte auch bedenken, aber ich denke wenn erstmal alles wieder normal ist, freut man sich sehr es doch gemacht zu haben :) Viel Glück bei deiner OP :)

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Kommentar von TomWinchester
11.11.2016, 08:25

cool! Danke dir... das motiviert doch noch mal so kurz vor der OP :-)

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Es gehört eben dazu über diese Risiken aufzuklären. Soll denn nur die NSW gerichtet werden oder hast du auch Polypen bzw müssen die NNH ausgeräumt werden? Dabei hab ich selbst schon die Erfahrung gemacht, dass der Geruchssinn erst mal eingeschränkt war. Wobei ich da auch vor der OP schon Probleme hatte; allerdings bei anderen "Geruchsrichtungen". Du kannst mit deiner Krankenkasse sprechen und zu einem anderen HNO gehen um dir eine zweite Meinung einzuholen, ob der den Eingriff empfehlen würde, Risiken und Nutzen abwägen. Wenn er zu dem gleichen Schluss kommt, hast du vielleicht ein besseres Gefühl dabei.

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Kommentar von TomWinchester
08.11.2016, 08:46

Ja klar das müssen sie.. das dachte ich mir auch, aber war natürlich schon ein Bisschen ein Schock.. ich bin gerade zum zweiten Mal Vater geworden und würde natürlich auch in Zukunft meine Kinder gerne sehen und riechen können :-) da macht man sich ganz andere Gedanken als früher - kinderlos ^^.

Es soll die NSW gerichtet werden, Polyp saß beim letzten CT (vor 2 Jahren) einer in einer Nebenhöhle, muss jetzt diese Woche noch mal zum CT um schauen zu lassen ob der noch da ist oder es ggf. auch mehr geworden sind.. Dann wollen sie die Nasenmuschel vergrößern oder verkleinern - das ging mir jetzt etwas zu schnell um das noch zu wissen, aber sie werden wissen was sie tun..

Ich war auch bereits bei meinem "Haus-HNO" der mir das empfohlen hat, und dann noch mal beim obersten Professor der Uniklinik Tübingen der mir auch zu dieser OP geraten hat und mir Besserung meiner Beschwerden versprochen hat.. aus der Sicht ist es also schon sicher alles gut, ich wollte einfach mal ein paar Erfahrungsberichte über die angesprochenen Risiken..

Wenn der Geruchssinn nach der OP "erst mal" eingeschränkt ist wäre das ja kein Problem.. sollte sich nur auch wieder erholen.. :-)

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Mein Vater hatte vor vielen Jahren eine solche OP... Alles super gegangen :)
Und es war damals! Heutzutage sind die Risiken sehr gering, denke ich

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