Nasenbluten, Schwindelgefühl und Übelkeit?

5 Antworten

Nasenbluten (Epistaxis)

Ursachen: Innere Erkrankungen

Störungen der Blutgerinnung

Die Blutgerinnung ist ein kompliziertes, fein ausbalanciertes System, das den Körper vor zu wenig und zu viel Gerinnung schützt. Diese läuft in mehreren Phasen ab. Anfangs sind vor allem die Blutplättchen gefordert. Ihnen fällt die Aufgabe zu, im verletzten Bereich einen ersten Pfropfen zu bilden. Gleichzeitig zieht sich das blutende Gefäß vorübergehend etwas zusammen. In der nächsten Phase kommen die körpereigenen Gerinnungsfaktoren ins Spiel. Sie bilden einen dichten Verschluss, der fest mit den Wundrändern verklebt. Später wird der Schorf abgebaut.

Je nachdem, welche Einflüsse an welchem Punkt überwiegen, kann die Gerinnung verstärkt oder vemindert sein. Im letzteren Fall können leichter spontane Blutungen auftreten. Mögliche Anzeichen sind zum Beispiel Schleimhautblutungen in Form von Nasenbluten, auch auf beiden Seiten, Zahnfleischbluten, rötlichem Urin. Oder es kommt zu Hautblutungen in Gestalt kleiner Punkte oder Flecken. Sie zeigen sich meistens vorne an den Unterschenkeln oder am Gesäß. Bei einer Verletzung oder Operation kann es unerwartet stark bluten. Dass eine innere Blutung oder Gehirnblutung auftritt, ist insgesamt eher selten. Mögliche Folgen einer verstärkten Blutungsneigung sind eine Blutarmut oder, bei akutem, sehr starkem Blutverlust, ein Kreislaufschock. Hier die wichtigsten Ursachen:

Mangel oder verminderte Wirkung von Vitamin K: Vitamin K spielt unter anderem eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung. Wir nehmen es als Vitamin K1 über viele Lebensmittel auf, insbesondere grünes Gemüse wie Kohl und Spinat. Daneben findet sich der wichtige fettlösliche Stoff in Milch und Milchprodukten, Fleisch, Eiern, Obst und Getreide. Darmbakterien stellen Vitamin K2 her. Bestimmte Medikamente zur Blutverdünnung, die Cumarine (siehe oben), setzen die Wirkung von Vitamin K im Gerinnungssystem herab und damit die Blutgerinnung. Ein Vitamin-K-Mangel ist eher selten. Dazu bedarf es zum Beispiel einer starken Unterernährung oder extrem vitaminarmen Diät. Oder die Versorgung mit dem Vitamin ist durch eine Störung der natürlichen Darmflora bei schweren Magen-Darm-Erkrankungen oder Einnahme von Antibiotika gefährdet. Auch ausgeprägte Leber- und Gallenerkrankungen verhindern mitunter, dass das Vitamin aus dem Darm ins Blut gelangt. Symptome: Fehlt Vitamin K, dann sind Nasenbluten, Zahnfleischbluten, blaue Flecke und Blut im Urin möglich. Ansonsten stehen Symptome der jeweils zugrunde liegenden Erkrankung im Vordergrund. Neugeborene und voll gestillte Säuglinge im ersten Lebensmonat haben einen natürlichen Vitamin-K-Mangel und damit verbunden ein erhöhtes Risiko für Gehirnblutungen. In Deutschland wird daher zurzeit die Prophylaxe mit Vitamin-K-Tropfen empfohlen. Diagnose: Symptome möglicher Grunderkrankungen bei Vitamin-K-Mangel sind richtungsweisend für die Diagnose. Zu Blutungen, darunter Nasenbluten, kommt es allerdings weitaus häufiger durch Unregelmäßigkeiten bei der Behandlung mit blutverdünnenden Medikamenten (Antikoagulanzienbehandlung, siehe oben). Therapie: Fehlendes Vitamin K wird ersetzt.

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Also bei mir war es damals ein "Nasenrachenfibrom", es kann sein, das deine Schleimhäute überreizt sind oder du Bluthochdruck hast/an diesem leidest.Ein Besuch beim HNO schadet nie!

Geh mal besser zum Arzt damit!

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