Nase mehrfach gebrochen, fahrlässig oder nicht?

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5 Antworten

Der Trainer ist verantwortlich für seine Anweisungen. Hier hätte sie vor der Wand/Hinderniss stehen müssen und frühzeitig das Kind zurückziehen sollen. Allerdings ist die Trainerin über den Verein versichert, in einem solchen Fall wird ein Unfallbericht für den Verein vom Trainer erstellt und weitergeleitet.

Meist enden solche Fälle mit einem Streit der Versicherungen, wer zu zahlen hat usw.. Für den Verein ist es im Fall der Fälle negativ, wenn die Trainer keine Lizenz haben.

Bei einer bewiesenen Verletzung der Sicherheitspflicht und Aufsichtspflicht, haftet entweder der Verein oder der Trainer selbst. Deshalb sind die meisten Trainer  noch zusätzlich auf eigene Kosten versichert, mit einem hohen Personenschadensausgleich.

Vertrauensübungen sind in jedem Alter der Teilnehmer recht gefährlich, da muss man als Trainer seine volle Aufmerksamkeit behalten. Oder halt entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen. Unfälle sind bei jeder Sportart sehr schnell passiert, ist immer für alle Seiten schlecht.

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Sobald der Fragebogen eurer Krankenkasse kommt, werdet ihr den Vorfall genau so schildern müssen, wie er sich zugetragen hat.

Vor einer Falschaussage kann nur gewarnt werden.

Der Verein sollte ja wohl eine Haftpflichtversicherung für solche Fälle haben.

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Ich weiß nicht wie es rechtlich aussieht, aber rein menschlich würde ich sagen man sollte nicht gegen sie vorgehen.. Sie hat bestimmt schon genug sorgen dadurch und ist am verzweifeln.. Wenn man etwas mit ihr klären muss, kann man das doch bestimmt auch erstmal ohne Gericht, Polizei usw probieren, denke ich..

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Kommentar von FlyingCarpet
29.05.2016, 16:59

Mit solchen Vorfällen muss man als TrainerIn einfach rechnen. Manche gehen da auch allerdings recht "blauäugig" zur Sache.

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Was hätte die Trainerin denn noch machen sollen? Beim Sport passieren nun mal Unfälle. Das ist nicht schön, das ist aber so. Ganz ehrlich, die Anweisungen sind alles andere als kompliziert. Wenn man sich trotzdem derart verletzt ist das meiner Meinung nach zu einem großen Teil selbstverschuldet. Die Trainerin kann sich nicht gegen sämtliche Eventualitäten absichern und einen gewissen Grad an Vernunft sollte man voraussetzen können und müssen, finde ich.

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Warum hat das verunglückte Mädchen nichts gehört, ist es schwerhörig? War das der Trainerin bekannt?

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Kommentar von cykerbi1
29.05.2016, 16:53

In der Halle gab es mehrere Paare, vielleicht hat sie die Stimme ihrer Partnerin nicht raushören können da auch andere "STOP" gerufen haben. Das ist zumindest meine Vermutung, das Mädchen ist bis auf die Brüche kerngesund und kann hören wie jedes andere Kind auch.

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