Narzisstische Persönlichkeit?

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Das ist eine wahnsinnig schwere Frage die du hier stellst. Ich will versuchen dir einen Hauch von Ansatz zu geben:

Beziehungen funktionieren nur über lange Zeit, wenn man sich auch wohlfühlt und dem anderen bedingungsloses Vertrauen gegenüber bringen kann. Du liebst sie wahrscheinlich. Stell dir die Frage: Warum?

Der Grund dafür, dass du dauernd im Mittelpunkt stehen willst, ist, weil du die Anerkennung durch die Aufmerksamkeit anderer brauchst. Folglich bessert es dein Selbstwertgefühl auf. (Merkmal des Narzissmus ist nämlich ein schwaches Selbstwertgefühl, das durch dieses größenanstrebende, manipulative Verhalten getarnt ist) Weißt du aber wahrscheinlich schon selbst....

Wie kannst du aber eine Beziehung führen:

Zuerst einmal musst du deiner Freundin sagen was du hast und was du tust. Rede mit ihr und informiere dich selber über deinen „Charakter“.

Du möchtest deine Beziehung behalten, also mach dir klar, was sie Wert ist, dann ist das dein Ziel. Halte es dir immer vor Augen. (es ist DEINE Motivation)

Deine Freundin muss lernen, wie sie mit dir umgehen muss. Das ist ihr Selbstschutz. So kannst du ihr nicht wehtun:

  • Typ. Für Narzissten ist es immer anderen die Schuld zu geben. Sie muss ehrlich zu sich selber sein und sollte reflektieren- was stimmt?
  • Weiteres Merkmal ist schlechtes Benehmen, sie muss dafür Grenzen setzen und darf sich nicht endlos von dir kritisieren lassen, muss also auch mal dagegen halten und das musst du akzeptieren
  • Sollte sich nicht mit deiner Beziehung abschotten und Kontakte pflegen, auch das musst du ihr zugestehen (Eifersucht ist nur mit eindeutigen Beweisen Begründet!)
  • Ehrlichkeit miteinander, das ist wichtig vor allem, wenn du merkst, dass du über die strenge schlägst. (Oft kommt es vor das Narzissten durch extreme Manipulation ihren Partner verunsichern, sodass er sich sogar vllt. durchgeknallt vorkommt und eigener Wahrnehmung nicht traut) Daher solltest du ehrlich zu ihr über dein Verhalten und sie zu dir über ihre Empfindung (Angst z.B.) sein.
  • Stärk ihr Selbstbewusstsein (mach ihr Komplimente und nimm immer erst zuerst auf sie Rücksicht, VERSETZE dich in sie hinein!) und Feingefühl
  • Bemühe dich absichtlich nicht immer um Aufmerksamkeit, sie muss dir sagen, wenn du es versuchst und das deine Wut unangebracht ist, lerne WUT zu kontrollieren, z.B. -es gibt best. Techniken- einfache Methoden sind aber: Atemtechniken (tief ein und ausatmen, sich körperlich mit etwas beschäftigen, als Ventil), Wut in Humor umwandeln, sich mit schönen Gedanken ablenken -> Probiere alles öfters mal aus und lass dich hier wirklich vom Therapeuten beraten

(Das oben Genannte sind alles nur Vermutungen über dein Verhalten, also sei nicht gekränkt, wenn ich etwas Falsches annehme!)

Da normale Selbstbetrachtung und Selbstkritik in Narzissten kaum ausgeprägt ist können normale Verhaltenstherapien (vermute ich) nicht funktionieren.

Wichtig ist, dass du das therapierst und das regelmäßig. Voraussetzungen sind aber, dass du es auch regelmäßig und mit einen Therapeuten tust, den du respektieren kannst (dich nicht überlegen fühlst). Das allerwichtigste ist also eine tragfähige Beziehung zwischen Therapeut und Patient. Dir muss demzufolge klar sein, dass er auch nur ein Mensch mit Fehlern ist, aber auch respektieren kannst (nicht aufdringlich bestimmend i.S. neg. ggb. dir auftritt -> hilft meist nicht).

Diese Beziehungs Basis dient dann später dazu, Einsicht in dein Verhaltensmuster zu erzeugen, Wahrnehmung anderer Menschen und ihrer Bedürfnisse (die deiner Freundin) zu fördern, Perspektivwechsel –also auch Rücksichtnahme und Bescheidenheit- herzustellen, destruktive Verhaltensmuster zu korrigieren, dein Selbstwertgefühl zu stabilisieren (Vertrauen in dich selbst und in deine Mitmenschen zu erzeugen, der dir klarmacht welche Bedeutung du besitzt und nie verlierst) und letztlich den Umgang mit anderen Menschen zu „normalisieren“, sodass sie eine „gesunde“ Beziehung mit dir führen können.

Letztendlich kommt es nur auf deine Kompromissbereitschaft an! Und deine Freundin sollte klar sein, dass du sie in Zukunft wahrscheinlich durch dich öfters verletzt wird, sollte dann aber auch dir genug Rückgrat zeigen und sich nicht unterkriegen lassen, aber sich NIE in der Beziehung verlieren! Das MUSST du IHR zugestehen!

Ich hoffe das hilft dir ein klein wenig weiter, auch wenn ein wenig lang....^^''

LG

Ich würde es ihr in einem ruhigen Moment erklären. Überleg dir vorher genau, was und wie du es ihr sagen möchtest. Vielleicht mit Stichpunkten auf einem Zettel.  Sag ihr, zum Beispiel, dass es dir schwer fällt, du dir Hilfe suchst.
Du leidest unter einer Erkrankung. Das ist nichts, was man "mit ein bisschen gutem Willen" mal eben unterdrücken kann.  Dich in Behandlung zu beheben, so schwer es dir auch fällt, ist ein erster Schritt.
Es wird dauern. Aber wenn du deine Freundin von Anfang an mit ins Boot holst, zeigt ihr das, dass sie dir wichtig ist.

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Und es nimmt dir vielleicht ein wenig den "inneren Druck", wenn du darüber gesprochen hast.
Nur Mut, versuch es :-)

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Einfach so unterdrücken kannst du diese Impulse nicht, aber ein Verhaltenstherapeut kann dir dabei helfen, Techniken zu erlernen, um mehr Impulskontrolle zu haben und dein Verhalten zu ändern. Das wird aber eine Weile dauern und geht nicht einfach so von heute auf morgen. Und du musst es selbst wollen. Zumindest hast du schon einmal den ersten Schritt gemacht und gehst zu einem Psychiater. Jetzt ist ganz wichtig, dass du diesem gegenüber ehrlich bist - die meisten Narzissten wenden nämlich auch in einer Therapie noch ihr manipulatives Können an und verdrehen gerne die Tatsachen. Mach dir bewusst, wie sehr deine Freundin unter deinem Verhalten leidet, auch wenn es dir im Grunde genommen egal ist, kannst du eine Art vernunftbasiertes Mitgefühl für andere entwickeln. Wenn es dir nicht gelingt, dich zu ändern, wird deine Freundin dich irgendwann verlassen - kein normaler Mensch hält es auf Dauer mit einem Narzissten aus.

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Hallo liebe Community, ich hole zum Verständnis etwas aus und hoffe ihr könnt mir helfen. Als ich noch klein war so ca 12, habe ich meiner Mutter immer Briefe geschrieben, weil ich wollte das sich unser Verhältnis ändert. Diese hat sie einfach ungeöffnet weg geschmissen. Geschrieben habe ich diese, da ich nicht mit ihr reden kann. Wenn ich sie auf Fehler anspreche schreit sie sofort.: Ich habe darauf kein Bock und blockt mich ab. Sie hat mich (wie ich glaube) damals schon vor anderen schlecht da stehen lassen. Wenn ich gesagt habe sie hätte mich versetzt, beleidigt, belogen oder ignoriert mich hat sie immer gesagt: “Das bildest du dir nur ein“. Ich habe bis vor kurzem gedacht ich würde mir Dinge einbilden und sei gestört. Klar habe ich immer versucht mich zu wehren, aber ihr Einfluss ist so stark, dass sie es immer wieder schafft mich zu manipulieren und ich denke ich könnte doch schuld sein. Sie ist Alkoholikerin und hat ihre Wohnung aufgegeben, weil sie zu ihrem neuen Freund gezogen ist. Das hat nicht geklappt und sie hat sich jetzt in meiner Wohnung eingenistet. Ich habe ihr gesagt das ich diese selbst als Rückzugsort benötige, weil es mit meinem Freund oft kriselt und ich mich aufs Studium konzentrieren muss. Mittlerweile sagt sie:" Ich könnte auch zu ihr kommen" und solche sachen und sie sucht auch nicht nach einer Wohnung, sie bestimmt alles und hört so laut Fernsehen dass ich nicht schlafen kann. Sie sagt ich wäre empfindlich und solle durchmachen und halt müde zur Uni gehen dann könnte ich vielleicht morgen schlafen. Ich habe ihr meine Kopfhörer gegeben und sie konnte damit schlecht schlafen und hat diese dann mehrfach weggeschmissen und war aggressiv. Jetzt sind sie kaputt auf einer Seite und sie tut so als ob das schon so war. Dabei bin ich sicher am selben Tag noch gehört zu haben und sie waren in Ordnung. Sie raucht in meiner Wohnung, obwohl ich das nicht will. usw. Ich hatte mit dem Thema längst abgeschlossen. Aber jetzt wo sie mir so nah ist kommt alles wieder hoch. Ich denke über eine Therapie nach, weil ich mich nicht von ihr abgrenzen kann. Ich bin mit 15 abgehauen und wir wohnten deshalb lange nicht mehr zusammen. Allerdings erledige ich alles für sie. Mache ihre Papiere und höre mir immer ihre Probleme an. Meinen Bruder habe ich erst bei mir wohnen lassen und dann in einer Wg untergebracht, weil er auch nicht mehr bei ihr wohnen wollte. Wenn sie mich anruft, redet sie meistens nur von sich. Selten fragt sie wie es mir geht und wenn habe ich das Gefühl das sie es nur macht damit man ihr nichts vorwerfen kann. Sie macht mich runter und kommandiert mich rum bis sie merkt das ich kurz vorm platzen bin. Dann umarmt sie mich und ist nett. Überall erzählt sie was sie für eine tolle Mutter ist und prahlt damit das ich studiere. Dabei hab ich mir das alles selbst erkämpfen müssen. Geholfen hat sie mir dabei nie. Sie denkt alle sind neidisch auf sie und dass sie die schönste ist. Mehr passt hier nicht rein ich hoffe ihr könnt mir helfen.

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