NARKOSEFRAGE

6 Antworten

So langsam findet auch bei den Ärzten ein Umdenken statt und man gibt zu, dass man nach einer N.=Narkose Gedächtnisstörungen bekommen kann die evtl. für immer bleiben. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht, immer eine N. vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geist. Behind. bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen bzw. zu verhindern. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. verhindern. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für meine N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. mindestens drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden. 3.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich wieder vollkommen wach bin weil auf den Stationen Personalmangel herrscht. So war es jedenfalls bei mir. Im OP legte mir ein A. den Zugang und gab mir die Pulsoxymetrie. Er war aber für mich gar nicht zuständig u. ging danach auch wieder weg. Laut Narkoseprotokoll war für mich eine Anästhesistin zuständig. Sie war aber noch gar nicht anwesend weil meine OP schon 30 Min. früher stattfand. Plötzlich kam ein A-Pfleger und verabreichte mir heimlich das Hypnotikum u. ging dann auch wieder weg. Leider habe ich das zu spät bemerkt u. ich schlief ein. Hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich beim Einschlafen von dem schmalen Tisch gefallen denn ich war auch noch nicht angeschnallt. Diese N-Einleitung war nicht Lege artis denn ich war noch nicht an die Überwachungsger. (RR, EKG) angeschlossen u. habe vor der Einleitung auch keinen O2 bekommen. Man hört nämlich nach dem Einschlafen auf zu atmen u. muss beatmet werden. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann die A. für mich Zeit gehabt hat. Dem Personal im OP konnte man den Stress ansehen. So eine N-Einleitung habe ich bis dahin noch nie erlebt. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm., Gedächtnisstör., Wortfindungsstör., Bluthochdr. u. Schwindel. Unser Gesundheitssystem mit falschen Anreizen sowie das Abrechnungssystem ist dafür verantwortl.. Denn es geht immer nur um Gewinnmaximierung u. erst in zweiter Linie um den Pat. Wenn dann noch Stress dazu kommt kann das tödlich enden oder wenn man Glück hat mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Dann heißt es, OP oder N-Risiko u. die Ärzte bzw. das KH ist aus dem Schneider. Traurig aber wahr! Während meiner OP war mein RR für 35 Min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrn in dem ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Die A. hat sich wahrscheinlich selbst überschätzt u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Warum müssen sich sonst Ärzte versichern? Zu meinem Pech bin ich auch noch auf einer Station (4AB) gelandet, wo das Personal sehr unfreundlich war und sich über Pat. lustig gemacht hat. Schau dir vorher an, wie eine N. ablaufen muss. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose Viel Glück und alles Gute! LG

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat dich der Anästhesist bzw. ein Pfleger nicht gewogen. Wenn dies vor der OP weiter nicht gemacht wird, ist deine Einwilligung ungültig. Der Anästhesist muss dich vorher untersuchen und sich vergewissern wie viel du wiegst. Machen aber nur verantwortungsvolle Anästhesisten obwohl dies in Deutschland vorgeschrieben ist. Denn nach deinem Alter, Gesundheitszustand und deinem Gewicht werden die Narkosemedikamente berechnet. In den meisten Fällen passiert auch nichts außer dass der Anästhesist Med. nachspritzen muss oder er dir zu viel gegeben hat. Dann wachst du halt später auf und kannst dich an den Aufwachraum nicht erinnern sondern erst wieder auf Station oder bei ambulanten OP‘s zu Hause. ABER! Bei einer zu starken Narkose bzw. zu hohen Dosierung resultieren Herz-Kreislauf schwäche, Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose, Lungenembolie, Gedächtnisstörungen in nicht unerheblichen Maße, Delir, geistige Behinderung, Atemstillstand (Apnoe vor und nach der Narkose). Bei einer zu schwachen Narkose bzw. zu niedrigen Dosierung resultieren das plötzliche Aufwachen während der Narkose (Awareness) daraus resultieren wiederum psychische Krankheiten bzw. Belastungen. Allgemeine Risiken einer Narkose sind hoher Blutdruck (Hypertonie), niedriger Blutdruck (Hypotonie), langsamer Puls (Bradykardie), schneller Puls (Tachykardie), absinken der Körperkerntemperaturen (Hypothermie), Erhöhung der Körperkerntemperatur (Hyperthermie), Wundheilungsstörungen, Herz-Kreislauf-Störungen z.B. Herzrhythmusstörungen, Lungenentzündung, Gedächtnisstörungen, Fieber, Entzündungen bzw. Infektionen, , Herzschäden, Herzversagen, Nierenschädigung, Nierenversagen, Leberschädigung, Leberversagen, Sauerstoffmangel (Hypoxie), Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Harnverhalt, Harnstauung, Verstopfung, Schmerzen, Angst, postoperatives Zittern (Shivering), Zahnschäden, Stimmbandschäden, Laryngo oder Bronchospasmus (Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur oder Muskelverkrampfung der Atemwege), Atemwegsverletzungen, Gedächtnislücken (Amnesie). In ganz seltenen Fällen kann es auch zu einer Blutvergiftung (Sepsis) und multiples Organversagen kommen. Das muss nicht alles basieren, kann aber basieren. Je gesünder ein Patient ist, umso weniger kann basieren. Für diese ganzen Risiken musst du vor der OP bzw. Narkose unterschreiben, dass du darüber aufgeklärt wurdest das dies alles passieren kann sonst operiert dich keiner. Damit du nicht hinterher den Arzt verklagen kannst. Ganz wichtig ist ein verantwortungsvoller und vor allem erfahrener Anästhesist.

Das Gewicht sagt wie viel menge Narkosemittel du brauchst. Wenn man ein falsches Gewicht angibt kann es zu nicht so guten dingen kommen. Ich würde es sofort sagen!

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