Narkose bei einer beinoperation

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9 Antworten

Ja! Es stimmt, du bist nach der Injektion schnell weg. In jedem Beitrag steckt etwas Wahrheit. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst ist auch alles halb so schlimm. Bei einer Narkose ist es wichtig, dass der Anästhesist viel Erfahrung hat. Narkosemed. sind todbringende Med. wenn man nicht aufpasst. Bei meiner N.=Narkose ist einiges schief gelaufen. Darum solltest du auch die andere Seite kennen lernen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche im Narkoseformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig ist bzw. war. Ich habe dem A.=Anästhesist im KH beim Vorgespräch für die N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden auszuschließen 3.) nach der OP gleich wieder aufwachen möchte. 4.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich vollkommen wach bin und meine Atmung wieder normal ist. Am anderen Tag um 9:20 Uhr musste ich mich plötzlich ganz schnell OP fertig machen obwohl ich erst um 10 Uhr OP-fertig sein sollte. Zwei Schwestern haben mich dann in den OP gebracht. Die eine Schw. hat mir Vorwürfe gemacht weil ich gerade vom Duschen kam und noch nicht OP-fertig war. Die andere Schw. hat sich über mich lustig gemacht und ausgelacht als ich mich wegen meiner Schmerzen auf den OP Tisch gerollt habe und nicht wie üblich gerutscht bin. Als sie bemerkte, dass ich dies gesehen hatte war sie plötzlich ganz freundlich und wünschte mir alles Gute. Dann kam ein fremder A. begrüßte mich legte mir einen Zugang und die Pulsoxymetrie an. Dann ging er wortlos wieder weg. Dann kam ein fremder Mann machte irgendetwas an meinem Arm und ging auch wieder weg dabei rief er dem A. zu, dass er 400 mg Trapanal injiziert hat (eigentl. zuviel bei 60 kg/KG). Da begriff ich, dass er schon das Hypnotikum injiziert hat. Dann schlief ich ein und keiner war bei mir zum Beatmen. Ich wollte noch reagieren und nach O2 verlangen aber dazu bin ich nicht mehr gekommen. Das war vielleicht auch gut so, denn hätte ich mich noch mal aufgerichtet und wäre dabei eingeschlafen wäre ich vom OP-Tisch gefallen. Ich war auch noch nicht an die Überwachungsgeräte (RR, EKG) angeschlossen. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe und wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Denn nach dem Einschlafen hört man auf zu atmen und muss beatmet werden. Leider bin ich von dieser N. erst spät am Abend auf der Station wieder wach geworden. Vom AWR weiß ich gar nichts. Das war bei meinen anderen OPs nicht so. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm. Gedächtnisstör. Wortfindungsstör. Bluthochdr. und Schwindel. Während der OP war mein RR für 35 min. nur 75/40 mm Hg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrner Str. sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Meine Ängste und Wünsche wurden nicht berücksichtigt. Als ich am anderen Tag eine Schwester darum bat mir eine Tasche aus meinem Schrank zu bringen antwortete sie "das können sie auch selber" und das nach einer Bandscheiben OP. Der Arzt hatte mir noch gesagt, dass ich nach der OP auf keinen Fall schwer heben darf. Dieser KH- Aufenthalt hat mein Leben verändert. Ich habe heute noch Alpträume davon. Da ich dem Aufklärungsanästhes. meine Ängste und Wünsche nur mündl. mitgeteilt hatte und er dies nicht an den durchführenden A. weitergegeben hatte, ist alles schief gelaufen. Der A. hat lediglich das Personal auf St.4 AB informiert, dass ich sehr ängstlich bin worauf sich das Pers. dann über mich lustig gemacht hat. Im OP konnte man dem Pers. Stress ansehen. Ich habe vor der OP keinen O2 bekommen und die N. war viel zu tief. Es ist ganz wichtig, dass der A. schon viel Erfahrung hat und weiß, wie viel Narkosemed. er zur Aufrechterhaltung der N. injizieren muss! Aber mein A. hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten und war der Meinung, dass er mir vorher keinen O2 geben braucht weil er ja so perfekt ist und mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Schau dir vorher mal an, wie eine normale Allgemeinanästhesie (Narkose) ablaufen muss damit du merkst, wenn etwas falsch gemacht wird und du evtl. dann auch Schäden davon trägst. Alles Gute! http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

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Das läuft so. Du bekommst schon auf Station eine Ganz-Egal-Pille oder -Tropfen. Im OP bekommst du dann einen Zugang gelegt, also einen Tropf, auf Hand oder UNterarm. Man wird dir dann eine Maske vor Mund und Nase halten, aus der aber nur Sauerstoff kommt, kein Lachgas oder sonstwas. Wenn da was komisch riecht, ist es nur Desinfektionsmittel. Die Mittel zum Einschlafen werden über den Tropf gespritzt, zuerst ein starkes Schlafmittel, das Hustenreiz, Schwindel und manchmal auch ein wenig Unwohlsein machen kann, die meisten beschreiben es aber als "zwei Glas Sekt auf nüchternen Magen" - ob das nun gut ist oder nicht? Ich weiß es nicht. Danach kommt das eigentliche Schlafmittel. Das kann etwas im Arm brennen, das geht aber schnell vorbei, denn dann kommt der Schlaf. Es ist ein ganz warmes Gefühl, ein bisschen als ob man fällt, aber man weiß, dass man aufgefangen wird. Dann schläfst du. Man träumt sehr selten in Narkose, und wenn, dann meistens tatsächlich das, woran man so als letztes gedacht hat, bevor man eingeschlafen ist. Das Aufwachen wird für dich sein, als wärst du gerade erst im OP angekommen, auch wenn viele Stunden vergangen sein mögen. Du wirst vielleicht ein bisschen durcheinander oder desorientiert sein, aber das legt sich schnell. Du wirst dann einige Zeit im Aufwachraum verbringen, wo du noch eine Weile überwacht wirst, außerdem kann man dir dort schnell Schmerzmittel geben, wenn du welche braucht, oder dir helfen, falls dir übel wird. Alles in allem kenne ich sehr viele Leute, die furchtbare Angst vor der Narkose haben (meist mehr als vor der OP), mir aber hinterher sagen "Ach, das war nciht schlimm, und Sie waren alle so nett". Ich wünsche dir eine solche positive Erfahrung und natürlich viel Erfolg für die OP!

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Ist bissl komisch, weil du einfach weg bist, nachdem sie dir die Spritze gegeben haben, danach wachst du auf und es kann sein, dass dir ein bisschen schwindelig ist, so ging es mir, aber im Allgemeinen ist es eigentlich nicht schlimm, du darfst danach halt kein Auto fahren oder so, aber das kannst du wahrscheinlich eh nicht, wenn dein Bein operiert wurde.

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Hallo HipHop15, ich hatte zwar noch nie eine Bein -OP,aber bereits mit meinen 16 Jahren 4 Vollnarkosen. Vorher gab es eine "Scheiß-Egal-Tablette" zur Beruhigung. Vor der Narkose musste ich meist ein Sauerstoffgemisch einatmen,was mich alles verwackelt sehen lassen hat. Die Narkose bekam ich jedes Mal über die Kanüle , und ratz fatz war ich weg, ich kann dir nur sagen,dass man eigentlich von einem auf den anderen Moment komplett weg ist , du merkst nichts,du realisierst nichts,du schläfst ganz ruhig. Das Aufwachen war bei mir nie unangenehm. Und wenn dir danach übel sein sollte,was bei den den heutigen Narkosen sehr gering ist, so gibt es trotzdem Mittel,die dagegen wirken.Angst brauchst du überhaupt keine haben, vor der Narkose wirst du am EKG angeschlossen,dein Blutdruck und deine Sauerstoffsättiung im Blut werden gemessen & die ganze Zeit vom Anästhesisten beobachtet. Auch während der Narkose passt der Änasthesist auf . Und während der Aufwachphase und der ersten Zeit im Aufwachraum,bleibst du verkabelt,so dass man deine Vitalfunktion stetig überwacht.

Lieben Gruß & Alles Gute :-)

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Kommentar von Schlauchmayer
18.03.2012, 18:49

Äh, wenn du alles verwackelt gesehen haben willst beim Atmen des Sauerstoffgemisches, dann war wohl auch Lachgas dabei. Oder inwieweit hast du da noch Erinnerung dran?

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JA du bekommst von der OP nichts mit! Dafür sorgt der Anästhesist!! Der schickt dich ins Land der Träume!

Nein du brauchst keine Angst haben du wirst Mit Sauerstoff Beatmet und wirst ständig überwacht!

Alle deine Vitalfunktionen werden via Monitor beobachtet und dass die ganze Zeit!

Ich hoffe ich konnte dir helfen! :)

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Du bist wirlich weg, total.

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Ist nicht schlimm so eine Narkose.Da bekommt man garnichts mit ,einschlafen geht ruck-zuck.

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Du bekommst überhaupt nichts mit...Keine Sorgen..

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Bevor du was mitkriegst, bist du schon weg!

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