Narkose ablauf

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Erst wird Deine Temperatur und der Blutdruck von der Schwester gemessen. Du kannst ganz entspannt Deine Sachen im Zimmer einräumen und hast bis zur OP gewöhnlich noch einige Zeit. Es wird auch nochmal Blut abgenommen. Kann sein, dass Du Trombosestrümpfe anziehen musst und wartest dann. Irgendwann sagen die Schwestern Bescheid, dass Du Dein OP-Hemd anziehen kannst und legst Dich dann in das Bett. Du bekommst eine Beruhigungstablette, davon entspannt man sich und wird leicht müde. Dann wirst Du irgendwann abgeholt und Du wirst mit Deinem Bett in den OP-Raum gefahren. Alle sind gut drauf und Du kannst alles fragen, was Du wissen willst. Auch Witze werden gern gemacht. Im OP-Raum wirst Du von Deinem Bett auf den OP-Tisch gelegt und bekommst dann eine Spritze in den Zugang, den Du schon vorher in den Handrücken bekommen hast. Von der Spritze fällst Du innerhalb weniger Sekunden in Narkose, das ist ein witziges Gefühl, finde ich. Nach der OP liegst Du eine Weile in Deinem Bett im Aufwachraum, damit die Schwestern überwachen können, dass alles in Ordnung ist, Dein Kreislauf stabil ist usw. Du bekommst über den Zugang Kochsalzlösung, Antibiotikum (damit sich nichts entzündet) und evtl. Schmerzmittel. Zurück auf dem Zimmer wirst Du immer noch müde sein und immer mal wieder einschlafen. Am Abend darfst Du zum 1. Mal mit Hilfe der Schwester wieder aufstehen und zum Klo gehen. Auch etwas leichtes zum Essen und Tee bekommst Du dann. Für die Nacht bekommt man eine Schlaftablette und Schmerzmittel. Alles kein Problem, keine Angst, sei entspannt. Und frag' die Schwestern, wenn Dir etwas unklar ist. Viel Erfolg und gute Besserung.

Danke für's Sternchen :D

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Also bei mir war's so, musste ein Tag vor meiner OP nochmal zu meinem behandelnden Arzt in dem Fall auch mein Operateur gehen. Der hat sich meine Mandeln nochmal angeschaut & mit mir alles besprochen Narkose, Ablauf & Ablauf der OP. Danach gab er mir die Einweisung mit hat sich auch schon wieder verabschiedet und musste dann weiter in die Klinik. Dort angekommen wurde alles an der Anmeldung fertig gemacht und wurde weiter auf meine Station geschickt, da hatte bereits schon ein Krankenpfleger auf mich gewartet und mich ins Zimmer begleitet. Da gab's dann ein kurzes Gespräch Essen, wie es am OP Tag abläuft usw. Nachdem er gegangen war durfte ich mich in meinem Zimmer "einrichten" und so begann auch das warten auf den Narkosearzt. Nach 4 Std. kam er dann endlich juuuuhuu. Da besprach er dann welche Narkose ich bekommen sollte, auch wie es da ablaufen wird und dann war er auch wieder weg. Kommen wir zum interessanten Teil.

Ab 22 Uhr durfte ich keine Nahrungsmittel zu mir nehmen. Das blöde war der Narkosearzt konnte mir leide keine konkreten Angaben machen um wie viel Uhr genau die OP los geht (geschätzt von ihm ca. zwischen 10.00 - 11.00 Uhr). Habe abends gegen 21.30 Uhr von der Nachtschwester eine Beruhigungstablette bekommen die ich gegen 22 Uhr zu mir nehmen sollte. Hab nach einer gewissen Zeit gemerkt das ich entspannter und müde war. Ab 23 Uhr laut meiner Zimmernachbarin war ich dann nicht mehr ansprechbar. Würde mal sagen die Tablette war mein Retter :-) Am nächsten Morgen durfte ich bis 8.30 Uhr noch Wasser trinken. Dann fing wieder das warten an .. und man wird wieder etwas nervöser , aber dank der Tablette am Vorabend war ich noch leicht angedusselt. Irgendwann gegen 11.30 kam mein Pfleger zu mir, gab mir erneut eine Tablette, hat mich vorher nochmal zur Toilette gebeten & das ich alles ausziehen muss bis auf die Unterhose und dann das "hote" OP Hemdchen anziehen muss. Weiter musst ich mich dann ins Bett legen und durfte natürlich auch nicht mehr aufstehen bis ich abgeholt wurde. Kurz vor 12.00 Uhr kam der Pfleger erneut mit einer weiteren Helferin die mich dann runter zum OP geschoben haben. Dort wurd ich von ca. 5 Leuten schon sehnsüchtig erwartet. Vor dem OP musste ich mir dann eine Haube aufsetzen und wurde mit Hilfe der Pfleger auf den OP Tisch gehoben. Da zurecht gelegt wurde ich von der Schwester warm zugedeckt und weiter in den "Vorraum" geschoben und hatte mir den Zugang gelegt, danach kam weiter das EKG, Blutdruckgerät & Pulsoxymeter. So lag ich dann eine Weile da alleine, war ja nicht so das ich kaum nervös war O_o Netterweise kam dann mein Arzt/Operateur zu mir & hatte mich nochmal nach meinem Wohlbefinden gefragt , nachdem ich ihm geantwortet habe das ich nervös sei meinte er , er sei ebenfalls nervös und hat gelacht. Er wünschte mir eine gute Nacht und da ich dank der Tablette leicht neben der Spur war wünschte ich ihm natürlich auch eine gute Nacht g Peinlich & lustig zugleich . Der Anästhesist und die Schwester kamen zu mir und alles was ich dann nur noch mit bekam ist wie der Arzt der Schwester befohlen hat was sie mir zu spritzen hat.. nach der 2. Gabe Hab ich schon den Kampf gehabt meine Augen offen zu halten, erfolglos natürlich. Ich war irgendwo im Land der Träume währenddessen mir (Denk ich mal) die Maske aufgerichtet und danach der Tubus gelegt worden ist. Das nächste woran ich mich wieder erinnern kann, das ich im Aufwachraum lag und mein Operateur bei mir war und nach mir gesehen hat. Ich muss zugeben ich hab selbst da meine Augen noch nicht aufbekommen, aber zum größten Teil so alles mitbekommen wenn die Schwester oder der Arzt mit mir gesprochen haben. Das ging dann eine ganze Weile so. Gegen 15 Uhr wurde ich dann abgeholt und ins Zimmer gebracht wo es dann genauso ging wie's im Aufwachraum war. Gegen 17 Uhr kam wohl auch der Arzt dann wieder hoch aufs Zimmer um nach dem rechten zu sehen und mir die Rezepte für Schmerz/-& Halsschmerztabletten zu bringen, aber Fehlanzeige, kann mich auch nur kurzzeitig an seine Stimme erinnern und weg war ich wieder . Nach gefühlten 5x 1000 ml Infusionen und 7 Std nach der OP war ich dann halbwegs auch bei mir und musste dank der Kochsalzlösung ziemlich dringend auf Toilette. Ich war natürlich ziemlich wacklig auf den Beinen und dankbar das eine Schwester und meine Mutter bei mir waren. Das verlief alles noch reibungslos, aber als ich mich ins Bett gelegt hatte, war mir aufeinmal total schummrig, kotzübel, blass wie ne Wand, zittrig und klatschnass geschwitzt. Da hat mein Kreislauf ciao gesagt , das ging nach 2 Std nocheinmal so. Abends hab ich gar keine Schlaftablette mehr gebraucht weil ich so neben der Spur war. Hab die Nacht durchschlafen können und am nächsten Morgen ging's mir auch schon ein wenig besser. Zur Narkose noch kurz, da ich eine Phobie wegen Erbrechen hab, hab ich den Narkosearzt gebeten das es mir als Prophylaxe was gegen Übelkeit spritzen soll, nach der Narkose. Hat alles wunderbar geklappt :-) Liebe Grüße

zuerst hast Du ein Gespräch mit dem Narkosearzt. dann bekommst du eine Nadel in den Arm mit einem Schlauch über den das Narkosemittel in deinen Körper läuft. Du bist raz faz weg und merkst absolut gar nix mehr. Das Aufwachen ist bisschen komisch mit sehr trockenen Hals, wegen der Atemmaske, aber ansonsten hatte ich KEINE schlechte Erfahrung!!!

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