Namensänderung Transexualität was tun?

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4 Antworten

Wenn du deinen Namen (und deinen Personenstand, also die offizielle Geschlechtsangabe) änderst, machst du gesetzlich fest, dass du dem anderen Geschlecht angehörst und für viele Eltern kann sich das anfühlen, als würden sie ein Kind verlieren (auch wenn sie dafür ein "neues" "hinzubekommen").

Meine Eltern haben auch eine ganze Weile gebraucht, um es zu akzeptieren. Als es um die Namensänderung gab, habe ich sie gebeten mir einen zweiten Vornamen auszusuchen. So habe ich mir nur meinen ersten Vornamen gewählt und darauf geachtet, dass der zweite passt. Somit konnten sie mir wieder einen Namen geben und ich war nicht fremd für sie.

Versuch deine Eltern (insbesondere deine Mutter, die immerhin deine Transsexualität anzunehmen scheint) ganz ruhig darauf anzusprechen und sagt ihr, dass du als ihr Kind gerne ihre Meinung zu dem neuen Vornamen hättest. Vielleicht kannst du so einen Zugang finden. Viel Erfolg!

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Ich finde du solltest versuchen - trotz allem - deine Eltern mit einzugeziehen. Leicht ist das alles nicht. Weder für sie noch für dich.

Gleichzeitig solltest du aber auch klar machen das du das auch alleine durchziehen kannst wenn sie dir keinerlei Verständnis entgegen bringen

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Wenn Dir Dein Vater das nicht glaubt, zeig ihm mal Bilder von Balian Buschbaum, Loren Cameron, Jamison Green, Max Valerio. Google mal nach "erfolgreiche Transmänner, Lynn Conway" dann findest Du gaaaanz viele Transmänner mit Passing, trotz falscher weiblicher Pubertät auf der Seite von Lynn Conway.

Wegen des Namens, renne niemals hinter Akzeptanz anderer Leute her, der Tag an dem keiner was dagegen hat und es ins Konzept aller in Deinem Umfeld passt, den wird es nie geben. Mach Dich nicht abhängig vom Wohlwollen anderer Leute! Beziehe Deine Mutter, sofern es denn hilft, in die Namenswahl mit ein. Die Idee mit dem zweiten Vorname finde ich in dieser Konstellation gut. Aber mach ihr ebenfalls klip und klar deutlich, daß Du auch ohne ihre Akzeptanz Deinen Weg gehen wirst, denn schließlich willst Du glücklich werden und nicht die Bequemlichkeit der Denkbirnen anderer Leute bedienen.

Manche Eltern nehmen einen erst dann für voll, wenn sie vor vollendete Tatsachen stehen und merken, daß das Kind glücklicher wird und sogar anfängt zu funktionieren. Mit zunehmendem Passing wendet sich sowieso bei vielen das Blatt, weil sie gar nicht anders können. Früher wurde ich von meiner Mutter auch nur belächelt, erst als sie gesehen hat, daß ich tatsächlich mir die Brüste habe entfernen lassen, war das ganze nicht mehr lustig oder albern und sie mußte feststellen, daß ich das ganze sehr ernst meine.

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Wenn du noch minderjährig bist brauchst du die Einverständniserklärung deiner Eltern

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