Namensänderung für mein 6.Jährigen Sohn

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2 Antworten

Am besten schreibst du genau das mit was du auch vor Gericht argumentiert hast, ich weiss jetzt nicht genau was das war, aber die Begründung dass der Lebensmittelpunkt bei dir ist, der Vater keinen Unterhalt zahlt und du willst das dein Kind sich mit dir identifiziert, dann klingt das schon ganz gut. Aber du solltest dich vielleicht nochmal beraten lassen bei der Familienhilfe oder so, einfach um eine gut ausformulierte Begründung zu haben!

nanadann 01.09.2014, 16:07

das er keinen unterhalt zahlt, wird seinen grund haben weil er nicht leistungsfähig ist und dann garnicht zahlen muss. also kein grund. der momentane lebensmittelpunkt ist bei der km, begründet aber zu keiner zeit eine namensänderung. kind identifiziert sich nicht über seinen nachnamen. zeugt auch von bindungsintoleranz gegenüber dem vater. mit dem kind sich ja auch identifiziert.

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Prinzcharmin07 02.09.2014, 19:35
@nanadann

Danke nanadann für die tolle Antwort!!!Ich hab gesagt das man mich gerne Fragen kann wenn man Infos haben möchte!!!Wo steht es das ich schlechte Laune habe?!Was ich über den KV denke ist meine Sache das würde ich aber nie gegenüber meinen Sohn sagen!Gegenfrage:Dann muss das Jugendamt und Verfahrenspflegerin ja einen guten Tag gehabt haben wenn sie den Antrag befürworten und die haben Persönlich und allein mit meinem Sohn gesprochen und die sagen das mein Sohn frei spricht ohne Druck von mir,also ich beeinflusse ihn nicht wegen der Namensänderung!!!Und wenn wirklich Interesse besteht mir eine Antwort zu geben sollte man erst Fragen wie unser Alltag aussieht oder wann mein Sohn diese Aussagen macht das er seinen Nachnamen vom KV ablegen möchte!!!Und auch komisch das OLG mir Teilrecht gegeben hat.....einfach mal darüber nachdenken

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nanadann 05.09.2014, 08:45
@Prinzcharmin07

teilrecht ist nicht vollrecht. die endentscheidung trifft der sb von der namensänderungsbehörde. unabhängig davon ob kv unterschreibt oder nicht. in der regel hat ein so junges kind kein problem mit seinem nachnamen. natürlich sagt das kind was die mutter hören will. wäre es vorher bei kv gewesen und dieser hätte ihn zum verfahrenspfleger gebracht, dann wäre die aussage andersrum. das machen nur eltern die unsicher mit sich selbst sind und dem vater damit eins auswischen wollen. wofür hast du denn teilrecht bekommen und wogegen hat sich das olg denn dann doch gegen dich entschieden?

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der antrag wird abgelehnt werden, weil du keinen einzigen plausiblen grund nennst, warum der name für das kind nach 6 jahren abträglich ist. das kind hat regelmäßigen umgang mit seinem kv und identifiziert diesen als seinen vater, genauso wie dich als seine mutter. es wird dadurch nicht mehr oder weniger dein kind. es entspricht nicht dem kindeswohl den namen nachträglich zu ändern nur weil du gerade schlechte laune hast.

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