Namensänderung der Kinder

4 Antworten

Ja, natürlich, es macht erstens Sinn, dass in einer Familie einen Namen tragen. Ich bereue heute noch, dass ich damals einer Adoption durch meinen Stiefvater nicht zugestimmt habe, weil sich durch die Namensänderung das sehr gute Verhältnis nicht ändert - dachte ich. Doch heute laufe ich Gefahr, dass ich für meinen alten "Vater" aufkommen muss, weil ich immer noch seinen Namen trage. Und dabei hat er noch nie etwas Gutes für mich getan - im Gegenteil. Ich hoffe, Du hast alleiniges Sorgerecht, das macht es einfacher.

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Nee, habe ich leider nur in den Gesundheitsfragen. Obwohl bei unserer Scheidung schon damals also 2004 das Jugendamt dafür war, dass ich das alleinige Sorgerecht bekomme. Der Richter war da leider anderer Meinung.

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@calamaris04

Ich würde jetzt das alleinige Sorgerecht noch einmal beantragen, und das Argument mit der Namensänderung beim Jugendamt vortragen. Es ist einfach besser, wenn alle Familienmitglieder denselben Namen tragen. Ich gehe davon aus, dass keine Unterhaltszahlungen geleistet werden, das macht es noch einfacher. Auch eine Adoption würde ich versuchen, anzustreben.

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Geh zum Jugend- und auch zum Standesamt und lass dich dort beraten. Auch ohne die Einwilligung des biologischen Erzeugers ist eine Namensänderung zum Kindswohl möglich...LG

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Bein Standesamt war ich heute Morgen schon. Die können mir nicht weiterhelfen und brauchen auch seine Unterschrift.

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@calamaris04

...dann geh noch mal zum Jugendamt. Falls nötig, hilt das Familiengericht. Es geht OHNE Unterschrift....LG

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Hallo, ich durchlebe gerade die gleiche Situation. Ich bin seit 7 Jahren neu verheiratet und habe eine heute 15 jährige Tochter aus erster Ehe. In meiner neuen Ehe habe ich zwei Söhne. Alle heißen gleich, bis auf meine Tochter. Sie ärgert das schon lange.Ihr Vater wäre nie mit einer Namensänderung einverstanden ( zahlt auch keinen Unterhalt), nur um uns zu ärgern . Nun haben wir folgendes gemacht: Meine Tochter hat selbst einen Brief an das Familiengericht geschrieben, in dem sie um Hilfe bei der Namensänderung bittet. Ich als Mutter bekam eine Kopie vom Gericht mit der bitte um Stellungnahme. Zudem möchten die eine Kopie der Scheidungsurkunde wo mein alleiniges Sorgerecht drin steht und die Heiratsurkunde von meiner 2. Ehe. Auch das Jugendamt wurde um Stellungnahme gebeten. Also waren wir heute da und die gute Frau schickt nun eine für uns positive Stellungnahme ans Gericht. Und eigentlich ist es im ganzen Land so, das das Gericht auf das hört, was das Jugendamt meint. Also: wir gratulieren uns !!! Und das gleiche würde ich auch an Ihrer Stelle tun. Wenn es die Kinder selbst veranlassen, und diese ja auch noch kein Einkommen haben, heißt es auch " Kinder Gegen Vater ". Folglich: Proßzesskostenhilfe ! Wenn Sie das durchziehen, werden Kosten aus Sie zukommen. Also, nun mal los. Zeit ist Geld und das haben wir doch wohl alle nicht mehr in Deutschland, oder ? Gruß, holzdiener

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Hallo,ja mitlerweile habe ich auch schon einiges beantragt. Ich selber habe im Namen meiner Kinder den Antrag auf Namensänderung beim Familiengericht eingereicht. Habe auch dort nur positives zu meinem Antrag gehört. (Sollte eigentlich überhaupt kein Problem sein.) Nun stellt sich aber mein Ex-Mann quer in dem er auf keinen der Briefe vom Gericht antwortet. Er hat eine zweite Frist zur Antwort bis heute (22.10.) bekommen. Sollte er sich wiederum nicht dazu geäußert haben bekommt er eine Einladung vom Gericht, wo er persönlich zu Erscheinen hat. Habe natürlich keine Ahnung was passiert wenn er dort gegen die Namensänderung ist. Wenn er dort nicht erscheint, ersetzt das Gericht seine "Unterschrift" und die Kinder heißen so wie ich. Das kann sich aber bis zu einem halben, drei-viertel Jahr hinziehen. :-( Durch seine Heirat und den neuen Nachnamen den er jetzt trägt, dauert das natürlich noch etwas länger, weil ja erstmal bestätigt werden muss, dass er es auch ist. Melde mich hier dann mal, wenn ich mehr weiß. Grüße

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