Namen ändern, ist der Grund gut?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Weil "Danil" kein Vorname deutschen Ursprungs ist und dir die Integration in Deutschland Schwierigkeiten bereiten kann, haben deine Eltern vermutlich beim Standesamt eine Erklärung nach § 9 BVFG (Bundesvertriebenengesetz) abgegeben und dabei gleichzeitig deinen Vatersnamen abgelegt. Diese Erklärung ist unwiderruflich. 

Wenn du nun deinen ursprünglichen, nicht-deutschen Vornamen zurück haben willst, ist das nur durch eine behördliche Namensänderung möglich. Allerdings schätze ich die Erfolgsaussichten dazu als eher gering ein, weil BVFG-Erklärungen als Entgegenkommen der deutschen Bürokratie zur besseren Integration zugelassen wurden und daher kein öffentliches Interesse darin zu erkennen ist, dies nun umzukehren. 

Offiziell? Frag das Standesamt.

Privat? Einfach allen sagen, dass sie Dich ab sofort bitte Danil nennen sollen.

Neuen Bekanntschaften sich gleich als "Danil" vorstellen.

das musst du bei deiner Stadt beantragen. bei uns gelten folgende Voraussetzugen:



Beratung hinsichtlich Vor- und Familiennamensänderungen
Bearbeitung und Entscheidung bei Anträgen auf Vornamensänderung
Bearbeitung und Entscheidung bei Anträgen auf Familiennamensänderung




Voraussetzungen:



Wohnsitz in Hagen
deutsche Staatsangehörigkeit oder besonderer Status
Unbescholtenheit




Unterlagen:



beglaubigte Abschrift vom Geburtenregister
evtl. Ehe- oder Heiratsurkunde bzw. Registerauszug
aktuelles Führungszeugnis ab 14. Lebensjahr
bei eingebürgerten Ausländern: Einbürgerungsurkunde
bei Minderjährigen: Zustimmung des gesetzlichen Vertreter

Denke das das so oder so ähnlich über all in DE gilt.

Da musst du zum Standesamt deines Wohnortes gehen.

Und was soll die Namensänderung bringen? Du bist dann immer noch die gleiche Person wie vorher auch, nur dass du den Rest deines Lebens die Schreibweise deines Namens erklären/korrigieren musst.

Was möchtest Du wissen?