Name des Vaters nachträglich bei Jugendamt doch bekanntgeben?

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6 Antworten

Ich würde mich auch erst mal beraten lassen und mir einen Beratungsschein vom Anwalt holen. Fakt ist halt einfach, dass sie jahrelang Gelder bezogen hat, die ihr nicht zustanden und der Staat nun keine Möglichkeit mehr hat, sie zurückzuholen. Das der Unterhaltsvorschuss mit H4 verrechnet wurde, das ist logisch. 

Aber trotzdem hat sie ja Geld vom Staat erhalten, obwohl der Vater hätte zahlen müssen. Und sie hat ihre Angaben ja unterschrieben. Aber sicher wird ihre Situation und Angst berücksichtigt, wäre halt besser, sie könnte das auch beweisen und hätte zeugen dafür. 

Auf der anderen Seite, ich kenne jemanden, die den Vater auch nicht angegeben hat, allerdings aus anderen Gründen, sie wollte unbedingt ein Kind und er war nur behilflich. Später hat sie ihn dann doch angegeben (sie hat wohl gesagt, sie hat ihn auf Facebook gefunden und kontaktiert oder so was, er lebt in den Staaten). Jetzt muss er Unterhalt zahlen. 

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sie wurde so zu sagen bedroht und hatte Angst, somit das auf jeden Fall erwähnen
vl wird es berücksichtigt

andrerseits Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.. da sie sich damals schon erkundigen u beraten lassen hätte können..

dennoch sollte sie das alles so schildern, wie es hier steht und zusätzlich eben dass sie heute deine Unterstützung hat u sich beraten lässt

(= Lg

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So, meine Freundin hat es letzte Woche gemacht und den Namen bekanntgegeben. Die Beraterin hatte keine Reaktionen gezeigt und signalisiert, dass alles jetzt automatisch weiter laufen wird. Ich bin gespannt und hoffe, dass meine Freundin von jeglichen negativen Konsequenzen verschont wird.

Vielleicht wird sich in der Zwischenzeit hier noch jemand äußert, der bereits eine ähnliche Erfahrung gemacht hat - ich werde aber auch berichten.

Vielen Dank Euch allen!

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Ich empfehle Deiner Freundin dringend eine Selbstanzeige.

Sie soll doch bitte zum Amtsgericht gehen und dort einen Schein für 15 € für eine Erstberatung beim Anwalt beantragen.

Dass sie Angst hatte wird der Richter gesichert berücksichtigen.

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Sie hat den Staat betrogen der anstelle des Kindsvaters Unterhalt gezahlt hat.

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Kommentar von teutonix1
13.07.2017, 16:50

Sie hat niemanden betrogen, sie hat lediglich durch persönliche Bedrohung sich nicht getraut, den tatsächlichen Kindsvater anzugeben. Das ist mindestens Nötigung, evtl. Bedrohung.

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Sie sollte sich mit einem Anwalt vorher beraten.

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