Nahrungsergänzungsmittel wie nehmen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Frani,

ich hoffe, dass du Vitamin D3 in der richtigen Dosis (anfangs Stoßtherapie) einnimmst, damit du wirklich davon profitieren kannst.

Meistens werden die täglichen Einheiten viel zu niedrig empfohlen. Auf der Etikette ist bei fast jedem Nahrungsergänzungsmittel die Erhaltungsdosis für Gesunde angeführt.

Da Calcium und Magnesium nur gemeinsam in die Knochen eingebaut werden, benötigt man Magnesium. Ansonsten holt der Körper sich das Magnesium aus den Muskeln.

Magnesium kannst du auch in Form eines Öls zum Auftragen auf die Haut verwenden!

Auch Vitamin K ist bei der Einnahme von Vitamin D3 eine Notwendigkeit, da sich ansonsten das Calcium in den Gefäßen ablagert. Mit Vitamin K wird also das Vitamin D3 richtigerweise in den Knochen und Zähnen eingelagert!

Bei der gleichzeitigen Einnahme von MSM und OPC sehe ich überhaupt kein Problem, außerdem nimmt man MSM sowieso nur ZUR Mahlzeit und OPC ca. 1/2 Stunde nach den Mahlzeiten. Ich z.B. reagiere immer mit Übelkeit, wenn ich OPC zur Mahlzeit einnehme.

Die empfohlene Tagesdosis für Selen wäre ca. 300 Mikrogramm.

Was ich an deiner Stelle bei deiner Krankheit noch zusätzlich nehmen würde:

JODAVIT 5 ml/Tag (nicht bei Überfunktion) und

Thyreoidinum D 6 3×5 Globuli/Tag (bei Unterfunktion).

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Beitrag weiterhelfen und wünsche dir alles Gute!

Lg Waltraud

Vielen Dank liebe Waltraud, das hilft mir wirklich sehr weiter!:)

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Thyreoidinum D 6 3×5 Globuli/Tag

D6 ist eine viel zu hohe Verdünnung um noch gezielte Wirksamkeit entfalten zu können.

Wie bei allen Homöopathika in dieser Verdünnung (und darüber): Es handelt sich um reine Scheinmedikamente - Placebos.

Kann man sich sparen. Placeboeffekte greift man schon über die anderen Präparate ab.

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@uteausmuenchen

Wenn man sich in dieser Materie zu wenig auskennt, sollte man es belassen.

Es existiert nicht nur das, was man sieht oder siehst du vielleicht auch Frequenzen?

Diejenigen, die das ablehnen, brauchen das auch nicht befolgen. Jeder, wie er will!

Ich persönlich und auch meine Verwandten und Bekannten können nur aus Erfahrung sprechen. Hätten wir diese Erfahrung nicht machen dürfen, wäre sicherlich schon ein Schicksalsschlag eingetreten.

Auch bei meiner Hündin wandte ich Homöopathika an und zwar die C 1000 und noch höher und siehe da, meine schwerkranke Hündin, die lt. Tierarzt und auch Tierklinik eingeschläfert worden wäre, wurde wieder gesund. Die Veterinärmedizin sah aber keinen Ausweg mehr!

Das sind keine Zufälle, wenn man ständig damit positive Erfahrungen sammeln kann.

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@Waltraud16

;-)

Waltraud, ich bin mir absolut sicher, genug über Homöopathie zu wissen. Ich lese eine Menge Bücher - ja, auch solche von Homöopathen. Und die Studien zur Homöopathie kenne ich auch.

Man sollte nicht einfach mangelndes Wissen unterstellen, wenn jemand ein Verfahren anders beurteilt, sondern schauen, wie dieses Urteil begründet ist.

Ich persönlich und auch meine Verwandten und Bekannten können nur aus Erfahrung sprechen.

Richtig. Ihr könnt nur aus Euren ohne Vergleich stattgefundenen Erfahrungen sprechen. Und deshalb könnt Ihr nicht wissen, wie der Krankheitsverlauf gewesen wäre, wenn in all den Behandlungssituationen alles genauso gemacht worden wäre - nur statt des echten Homöopathikums hättet Ihr ein Placebo bekommen.

Erst dann zeigt sich nämlich, in wie vielen Fällen der Körper einfach mit der Zeit oder aufgrund anderer Maßnahmen ebenfalls gesund geworden wäre.

Genau diese Vergleiche hat man mit Homöopathika aber hundertfach durchgeführt - mit dem naturwissenschaftlich erwartetem Ergebnis: Es stellten sich in der Placebogruppe und der Homöopathiegruppe vergleichbar viele und vergleichbar schnelle Effekte ein. Zu den immer auftretenden Genesungen innerhalb einer Gruppe Patienten können Homöopathika nachweislich nichts hinzufügen.

Unkontrollierte zeitliche Eindrücke sind also sehr viel fehleranfälliger als die Ergebnisse hunderter Untersuchungen in die die Erfahrungen einiger tausend Patienten eingeflossen sind. Besonders dann, wenn die Ergebnisse dieser Untersuchungen in Übereinstimmung sind, was die Naturwissenschaften über die Unplausibilität des Verfahrens sagen.

Das sind keine Zufälle, wenn man ständig damit positive Erfahrungen sammeln kann.

Nein. Es ist sogar unvermeidbar, mit PLacebos bei Alltagsbeschwerden positive Erfahrungen zu sammeln.

Zu Homöopathika greifen viele Menschen gerade bei relativ harmlosen Beschwerden (Kopfschmerz, Magenverstimmung, Zahnen, leichtes Fieber, Erkältung, ...), bei Beschwerden mit schwankender Symptomatik (Allergien,...) oder auch parallel zu anderen, echten Behandlungen.

In den allermeisten Fällen bessern sich Beschwerden im Alltag unter diesen Umständen wieder. Erkältungen vergehen, Allergieauslöser kommen und gehen, andere Maßnahmen greifen ... und alles gaukelt eine Wirksamkeit parallel eingenommener nutzloser Produkte vor.

Zufall sind diese "positiven Erfahrungen" also nicht. Sie sind aber eben auch kein Anzeichen einer Wirksamkeit, weil man sie mit Scheinmedikamenten ebenso machen kann.

Es existiert nicht nur das, was man sieht oder siehst du vielleicht auch Frequenzen?

Das wird jetzt das alte "man weiß halt nicht, wie es wirkt"... doch auch das ist ein Scheinargument.

Erst einmal: Ja, selbstverständlich kann man Frequenzen sichtbar machen und sie messen.

Zweitens: Die oben beschriebene Vergleichsuntersuchung vergleicht einfach nur Wirksamkeiten. Wie die entsteht, ist dabei völlig schnuppe. Es wäre also egal, wenn wir einfach nur nicht wüssten, WIE es fuunktioniert: Die Untersuchungen zeigen aber DASS es nicht funktioniert - jedenfalls nicht besser als andere Placebos.

Drittens: Im Falle der Homöopathie können wir naturwissenschaftlich sogar sehr gut verstehen, WARUM es nicht besser als andere Placebos ist: Eben weil einfach gar nichts drin ist. Auch keine Frequenzen, Informationen oder sonstige geheime Zuckerbotschaften. Stoffe wirken in ihrer Abwesenheit einfach gar nicht. Zumindest eben nicht besser als andere Placebos.

Ich empfehle ein wenig Lektüre zum Thema:

https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/faq/40-mir-hat-die-homoeopathie-aber-geholfen

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Oft_geh%C3%B6rte_Argumente_-_Verbreitete_Vorstellungen_%C3%BCber_den_Placebo-Effekt#Grunds.C3.A4tzlicher_Hinweis:_danach_ist_nicht_zwangsl.C3.A4ufig_deshalb

https://bilimakademisi.org/wp-content/uploads/2017/09/easac-homeopati.pdf

Entscheidend ist einfach nur für die Frage hier: Das zusätzliche Homöopathikum kann man sich sparen. Wenn man schon so viel Nahrungsergänzungsmittel einwirft, greift man an Placeboeffekten bereits ab, was zum Abgreifen da ist. Eine Wirksamkeit geht von dem Mittel nicht aus.

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@uteausmuenchen

Ich rede hier nicht von Nichtigkeiten.

Wenn du wüsstest, um welche Krankheiten es sich in den Einzelfällen gehandelt hat und die Schulmedizin wirklich NICHTS mehr machen konnte, dann würdest du anders denken.

Aber egal!

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@Waltraud16
um welche Krankheiten es sich in den Einzelfällen gehandelt hat und die Schulmedizin wirklich NICHTS mehr machen konnte, dann würdest du anders denken.

Nein, weil sich Einzelfälle - besonders im Nachhinein, erzählt aus einer bestimmten Überzeugungsperspektive heraus - nicht zur Beurteilung einer Genesungsursache handeln. In der Erinnerung ist längst die Vermischung von zeitlicher Reihenfolge und vermuteter Kausalität passiert. Und das beeinflusst nun einmal auch, wie wir die Dinge in Erinnerung behalten und wie wir sie erzählen.

Alle aussagekräftigen Tests des Verfahrens - ich habe oben eine Zusammenfassung verlinkt - sprechen eine eindeutige Sprache: Homöopathika sind am Nachweis einer Wirksamkeit über Placebo gescheitert, ganz im Einklang zu dem, was von einem Verfahren zu erwarten ist, das die aufgedruckten Inhaltsstoffe gerade NICHT enthält.

Bei diesen Dingen handelt es sich nicht um Meinungs- oder Ansichtssache.

Und nein, egal finde ich das nicht.

Ist schon wichtig, dass der FS die korrekten Informationen kriegt.

Grüße

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Mit Hashimoto-Thyreoiditis kenne ich mich nicht aus und kann dazu keine Ratschläge geben. Abgesehen davon reicht es bei einer ausgewogenen veganen Ernährung eigentlich Vitamin B12 zu supplementieren. Vitamin D ist grundsätzlich auch sinnvoll, hat aber nichts mit vegan zu tun.

Bei oraler Aufnahme in Form von Kapseln oder Tabletten sollte die Dosis bei B12 mindestens 400 Mikrogramm sein, da im Magen mit einer Aufnahmeverlustrate zwischen 50 und 99,5 % durch die Magensäure gerechnet werden muss. Auf möglichst leeren Magen mit viel Wasser einnehmen, da die Aufnahme so funktioniert dass sich das B12 im Wasser löst und dann über die Magenschleimhaut aufgenommen wird. Ich persönlich nehme Lutschtabletten mit 1000 Mikrogramm die ich unter der Zunge auflösen lasse. Da wird bereits ein Großteil über die Mundschleimhaut aufgenommen. Ein weiterer Teil wird mit Speichel vermischt verschluckt, wodurch er durch den Intrinsischen Faktor nicht von der Magensäure zerstört wird und wird dann im Dünndarm aufgenommen.

Bei Vitamin D gelten ganz andere Einnahmeempfehlungen. Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Man muss also etwas Fett im Magen haben um es aufnehmen zu können. Ich esse immer ein paar Nüsse bevor ich meine Vitamin D Kapsel nehme. Die DGE empfiehlt eine Tagesdosis von 800 bis 1000 IE, der Verband der Osteopathen jedoch bis zu 5000 IE.

Hashimoto kann man durch gezielte Ernährung zurückfahren und symptomfrei bekommen. Das nötige Wissen, u.a. über die Verursacher für dieses hormonelle Ungleichgewicht und die verursachenden Stoffe, vermittelt die Ernährungsberaterin Jutta Bruhn (www.jutta-bruhn.de) - sie hat sich selbst damit aus den Klauen dieser Krankheit befreit. In den Kursen, die sie als Webinare anbietet, lernt man etwas über Zubereitungstechniken und Wirkungen von Lebensmitteln - ohne sie hätte ich das nie erfahren. Ich kann nur empfehlen, mal einen Blick auf ihre Seite zu werfen.

Solange man nicht die Ursache für eine Krankheit findet und abstellt, dauert die Krankheit solange an, bis man schließlich dahinter gekommen ist und seinem Körper helfen kann.

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