Nahrungsergänzungsmittel -gegen Depressionen

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11 Antworten

Hallo, Hallebad,

an endogenen Depressionen, die wir unterscheiden müssen von psychoreaktiven Depressionen, sind natürlich endogene, also innere Vorgänge beteiligt. Dazu gehören z. B. die Serumspiegel bestimmter Hormone und die Zusammensetzung der mit der Nahrung aufgenommenen Vitamine, Proteine, Enzyme, Aminosäuren etc.

Die Aussage, in der normalen Ernährung sei alles drin, stimmt zwar, aber eine normale Ernährung gibt es nicht mehr. So sind etwa durch die Erfindung der Haber-Bosch-Synthese (künstlicher Stickstoffdünger) die Böden besüglich anderer wichtiger Stoffe ausgelaugt, Der Selengehalt beträgt nur noch ein Fünftel der Menge vor 150 Jahren, und Selen ist notwendig zur Krebsvorbeugung. Welcher Diabetiker ahnt, dass er mit Vitamin C und Vitamin E (und zwar dem vollständigen aus vier Tocopherolen und vier Tocotrienolen) sowie Chrom als Glukosetoleranzfaktor möglicherweise von der Nadel herunterkommen kann oder gar nicht erst zum Insulinersatz kommen muss? Welche Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern begeistert ein Fast-Food-Restaurant aufsuchen, ahnen, dass diese Ernährung, v.a. in Verbindung mit einem colahatligen Getränk, auf Dauer einen gefährlichen Aggressionsstau hervorruft?

Nun zu dem Depressionen: Folsäure verdankt seinem Namen dem lateinischen Wort "folium" = Blatt. Folsäure findet sich vorwiegend in Blattgemüsen. Eine Unterversorgung mit Folsäure führt in unseren Breiten häufig zu endogenen Depressionen.

Mein Tipp: Überprüfe zunächst einmal Deine Nahrungsaufnahme daraufhin. Folsäure lässt sich kaufen. Sie hat, da sie vom Organismus aufgenommen und verarbeitet wird, keine Probleme mit der Blut-Hirn-Schranke wie Tryptophan, Dopamin o. ä.

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Es gibt übrigens gute Erfahrungen mit Tageslichtlampen, speziell in der dunklen Jahreszeit tgl. mind. 30 min vor sich hingestellt (z.B. beim Frühstück) und sie können zur Stimmungsaufhellung beitragen. In den nördlichen sonnenlichtarmen Ländern wie Finnland + Grönland gibt es gute Erfahrungen damit. Im Sommer hilft in unseren Breiten natürlich viel Tageslicht (sprich Bewegung und ausgiebige Spaziergänge), außerdem gibt es auch Untersuchungen, die belegen, dass körperliche Bewegung (Sport) auch ein gutes Mittel ist um Depressionen entgegenzuwirken. Aber nicht nur eine kleine Lampe (in Form einer Energiesparlampe) kaufen, sondern wirklich Geräte, die zur Lichttherapie geeignet sind.

Vorteil: keine Nebenwirkungen und doch eine bessere Stimmung alles gute

PS Ansonsten das in Kompination mit einer guten Psychotherapie

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Halte ich gar nichts von, klingt sehr nach Quacksalberei! Sicher gibt es Heilpflanzen (z.B. Johanniskraut), die bei Depressionen helfen, aber die gelten auch offiziell als Arzneimittel.

Diese ganzen "Wundermittel", die gegen alles helfen und keine Nebenwirkungen haben sollen, sind in erster Linie Geldschneiderei: Aloe Vera, Noni, Afa-"Algen" (eigentlich Bakterien), Spirulina, verschiedene Pilze, Vitamine, Mineralien usw. (letztere sind in normalen Nahrungsmitteln ausreichend vorhanden).

Schlimm genug, wenn man's mit Depressionen hat, mach dich nicht auch noch arm mit nutzlosem Zeug!

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Serotonin kann nicht künstlich hergestellt oder in größeren Mengen aus Pflanzenoder Tieren isoliert werden, so fällt es als Substanz für eineNahrungsmittelergänzung aus.

Die Vorläufersubstanz Tryptophan jedoch steht relativpreiswert in größeren Mengen zur Verfügung, doch man hat bislang keine Erhöhungdes Serotoningehaltes im Gehirn durch die erhöhte Einnahme von Tryptophannachweisen können (vgl.: www.depression-therapie-forschung.de ).

Daraus resultiert, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel „bedeutungslos“ ist

Erst das Zusammenwirken von vielen Vitaminen, Eiweißen, Enzymen etc. (eines natürlichenLebensmittels) ist Garant für die Aufnahme dieses essenziellen Eiweißes.

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dir wird wohl nur eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie helfen können.

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Man kann den Serotoninspiegel im Gehirn nicht durch Naharungsmittel direkt erhöhen, da das Gehirn durch die Blut-Hirn Schranke keine entsprechenden Stoffe aufnehmen kann.

Zwar kann durch bestimmte Lebensmittel ein Baustoff , das L - Tryptophan erhöht werden.

L - Tryptophan kann auch " pur " gekauft werden, es erhöht auch den Serotoningehalt, aber leider nur im Körper.

Das " Hirn " - Serotonin muß schon selbst produziert werden.

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Auf WDR kam/kommt (?) grad sone Doku über Burn out und Depressionen mit Tipps und so, da war auch irgendson mIttel, gegen Depressieonen dabei, hab aber den Namen vergessen. Wenns schon vorbei ist suchs einfach in paar Tagen bei YouTube oder so: Bei Quarks & Co kam das ;D

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Hast Du schon danach gegoogelt? leider kenn ich mich da nicht soo gut aus, aber ich bin mir sicher da gibts auch Welche Mittel. G.Elizza

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Serotoninwiederaufnahmehemmer als Medikament sind effektiv bei Depressionen. Nahrungsergänzungsmittel können das nicht!

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versuch mal was saures da bekomm ich immer gute laune ;)

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nicht verzagen, wiki fragen!

http://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin

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Kommentar von newcomer
21.06.2011, 21:45

Serotonin ist in der Natur weit verbreitet. Bereits einzellige Organismen wie Amöben können Serotonin produzieren.[14] Als Produzenten gelten ebenso Pflanzen und Höhere Pilze.[15][16] In den Brennhaaren der Brennnessel ist Serotonin für deren bekannte Wirkung mitverantwortlich. Zu den serotoninreichsten pflanzlichen Lebensmitteln zählen Walnüsse, die über 300 µg/g Serotonin enthalten können. Aber auch Kochbananen, Ananas, Bananen, Kiwis, Pflaumen, Tomaten, Kakao und davon abgeleitete Produkte, wie beispielsweise Schokolade, enthalten mehr als 1 µg/g Serotonin.[13][17] Der ungewöhnlich hohe Serotoningehalt, speziell bei Walnüssen, wird mit einem spezifischen Abbaumechanismus von entstehendem Ammoniak zu erklären versucht.[18] Serotonin tritt gelegentlich auch als Nebeninhaltsstoff in psychoaktiven pflanzlichen Drogen auf. So kommt Serotonin beispielsweise neben einigen Serotonin-Abkömmlingen, wie N,N-Dimethyl-5-methoxytryptamin und Bufotenin, in Yopo, einer psychoaktiven Droge aus der Pflanze Anadenanthera peregrina, vor.[19] Für weitere Abkömmlinge des Serotonins, wie Feruloylserotonin und 4-Cumaroylserotonin, wird eine Funktion als Phytoalexin zum Schutz vor Mikroorganismen angenommen.[20]

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