Nächstenliebe christlich begründet?

8 Antworten

https://nwerle.at/katheins/hauptgebote.htm

Ein Schriftgelehrter fragte Jesus, welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete:

Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. (Mk 12, 28 – 31)

https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%A4chstenliebe

Kontext und Sinn des Gebots[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebot der Nächstenliebe steht im Zentrum des Kapitels Lev 19 EU im Heiligkeitsgesetz, das wesentliche Grundforderungen Gottes zusammenstellt. Diese reden wie die Zehn Gebote jeden einzelnen Israeliten und zugleich das erwählte Volk insgesamt an („Du … ihr“), sind meist apodiktisch formuliert und betreffen dieselben Bereiche: Elternehrung (19,3.31), Sabbat (19,3b.30), Heiligung des Gottesnamens (19,12), Götterbilder und Fremdkulte (19,4.26–29), Sozialverhalten (19,9–18). Das intendierte Verhalten soll Gottes Heiligkeit entsprechen, der sich nach jüdischem Glauben in der Geschichte offenbart und am Ende durchsetzen wird. Daher ist das Verb auch indikativisch übersetzbar:

„Du sollst [wirst] keine Nachlese von deiner Ernte halten …
Du sollst sie dem Armen und dem Fremden überlassen. Ich bin der Herr, euer Gott.
Ihr sollt nicht stehlen, nicht täuschen und einander nicht betrügen.
Du sollst deinen Nächsten nicht ausbeuten und ihn nicht um das Seine bringen.
Der Lohn des Tagelöhners soll nicht über Nacht bis zum Morgen bei dir bleiben.
Du sollst einen Tauben nicht verfluchen und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen; vielmehr sollst du deinen Gott fürchten. Ich bin der Herr.
Ihr sollt in der Rechtsprechung kein Unrecht tun. Du sollst weder für einen Geringen noch für einen Großen Partei nehmen; gerecht sollst du deinen Stammesgenossen richten.
Du sollst deinen Stammesgenossen nicht verleumden und dich nicht hinstellen und das Leben deines Nächsten fordern. Ich bin der Herr.
Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden.
An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen.“

Als positives Gegenteil zu all diesen von Gott abgelehnten Verhaltensweisen wird zum Schluss der Reihe Nächstenliebe geboten. Diese soll also eine umfassende Verhaltensänderung in der ganzen Volksgemeinde bewirken. Unrechtes Handeln soll in dem von Gott erwählten Volk dauerhaft überwunden, ausgeschlossen und durch dem Nächsten zugewandtes Handeln abgelöst werden. Dieses wird gegen Hass, Rache und Nachtragen in einem Streit unter Brüdern gestellt und schließt darum Versöhnung mit Feinden ein.[5]

Wenige Verse darauf folgt das Gebot der Fremdenliebe (19,33f), das wiederum ausdrücklich mit der Befreiung der Israeliten aus Ägypten begründet und – wie jeder thematische Abschnitt der Reihe und viele Sozialgebote der Tora – mit der Selbstvorstellungsformel Ich bin JHWH bekräftigt wird. Der Kapitelschluss fasst nochmals zusammen: Ich bin der Herr, euer Gott, der euch aus Ägypten geführt hat. Damit wird die Befolgung des hier geoffenbarten göttlichen Heilswillens dem Belieben der Menschen entzogen und für die gesamte Gemeinschaft vor Gott verbindlich gemacht: Die menschliche Nächstenliebe soll dem befreienden und rettenden Handeln Gottes in Israels Geschichte antworten und entsprechen.[6]

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Das geht nicht (Joh.8,44; 2.Kor.11,14; Offb.17,1-4).

"Nächstenliebe" ist etwas "Göttliches" (Mt.19,19).

Woher ich das weiß:Recherche

Frage umgestaltet: Wieso ist Nächstenliebe eigentlich im Christentum vertreten?

Allein die Goldene Regel sagt jah schon, dass du andere so behandeln sollst wie du auch gern behandelt werden möchtest. Jesus hat zb auch nie auf die Schwächeren herabgetreten

Die Nächstenliebe hat ihre Wurzeln nicht erst im Christentum, sondern schon im Alten Testament.

3. Mose 19,9-10 Den Juden hat Gott geboten, dass sie nicht die ganze Ernte einsammeln sollen, sondern auch für die Armen und Fremden etwas übrig zu lassen.

5. Mose 15,1-11 Die Bibelstelle zeigt, wie Grosszügigkeit und Mitgefühl im Gesetz der Juden eingeschlossen sind, obwohl es „immer Arme geben wird in eurem Land (V. 11).“ Die Kinder Gottes sollen gerne helfen, grosszügig geben und Schuld alle sieben Jahre erlassen. 

Psalm 41,1-3 „Wie glücklich ist, wer für die Hilflosen sorgt! […]“

Sprüche 19,17 „Einem Bedürftigen helfen heisst Gott etwas leihen, der wird es voll zurückerstatten.“

Sprüche 28,27 “Wer den Armen hilft, gerät niemals in Not; aber wer seine Augen vor der Not verschliesst, den werden viele verwünschen.“

https://www.stoparmut.ch/fileadmin/user_upload/Dateien_deutsche_Kampagne/Ressourcen/Gottesdienste/Res_Gottesdienste_Bibelstellen_zu_Armut_und_Gerechtigkeit.pdf

Das wichtigste Gebot von Jesus lautet: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Mehr Nächstenliebe als Auftrag an seine Nachfolger kann es nicht geben. Die Not der Mitmenschen sehen und danach handeln. Unter den Mitmenschen nicht nur Familienmitglieder und Freunde, sondern auch Personen, die man nicht mag. Die nicht der gleichen Religion, Kultur oder Stand angehören.

Warum braucht man für Nächstenliebe (Mitmenschlichkeit) eine Begründung, egal ob christlich oder sonstwie ? Das solltest du erst mal erläutern.

Richtig! Aber leider vereinnahmen so einige Christen diese Nächstenliebe als "christliche" Erfindung!

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@Stier1240
vereinnahmen so einige Christen diese Nächstenliebe

Was sehr wohl richtig ist . Erstens geht diese über das hinaus, was ihr sonst so zudacht wird (z.Bsp. Erbarmen, Vergebung, sich zurück nehmen ) und zweitens ist die Orientierung daran - entsprechend der Botschaft Jesu - die einzige "Bedingung", um in das Reich Gottes zu gelangen. Dies gibt es so konsequent in keiner Religion.

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@Viktor1

Jaja, Hauptsache, du glaubst selber dran!

Wenn die Menschheit nicht dauernd schon weit vor Jesus einen konsequenten Altruismus geübt hätte (was mindestens genau so gehaltvoll ist wie "Nächstenliebe"), wäre sie gar nicht bis zur wundersamen Insemination der "Jungfrau" gekommen!

Und wenn sich dann noch, sagen wir nur die Hälfte aller "Christen" hier auf Erden daran halten würde, wäre die Welt schon ein Stück näher ran an euer komisches "Reich Gottes". Insofern werden nicht allzu viele in diesem ominösen "Reich" ankommen, falls das als "Eintrittskarte" gilt!!

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@Stier1240
Wenn die Menschheit nicht dauernd

Auweia. Was ist das denn für eine schwachsinnige Gegenhaltung.

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@Viktor1

Nein, das ist keine "Gegenhaltung" und "schwachsinnig" ist nur die unbelegte Gegenbehauptung!

Bist du der Meinung, vor deinem Wüstenwanderprediger hätten die Menschen keine Nächstenliebe gekannt oder dass der Begriff erst durch die Bibelschreiberlinge in den Sprachgebrauch der Menschheit gekommen wäre??

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@Stier1240
Bist du der Meinung

Nein, ich weiss, was ich geschrieben habe. Auch mir eine Meingung unterzujubeln und gegen diese anzugehen ist blödsinnig. Mach nur so weiter, so bekommst du nie was auf die Reihe.

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@Viktor1

Auf deine "Reihe" habe ich auch keinen Bock!

Du lenkst wieder ab und verlierst dich in Äußerlichkeiten! Kein Wort zum Inhalt!

Aber - kein Problem, das ist man von Dogmatikern gewöhnt, besonders von christlichen!

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@Stier1240
Kein Wort zum Inhalt!

Nur wenn er sich auf das bezieht, was ich hier geschrieben habe, Du bist halt unfähig, dich darauf zu beschränken,

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@Viktor1

Ich habe dir NUR auf deinen "Inhalt" geantwortet. Das zu verstehen, verlangt schon etwas mehr an Denkleistung als du gewöhnlich demonstrierst!

Ende Debatte, verehrter Gottesvasall!

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@Stier1240
NUR auf deinen "Inhalt" geantwortet.

Nein, von dir kommt nur krankes Gelaber, was mit meinem Beitrag nichts zu tun hat.

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