Nächste Bewerbungsphase abwarten: Ein Jahr sinnvoll überbrücken - weiß jemand Rat?

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3 Antworten

Ist zwar schade, dass Du nicht wusstest was Du machen sollst und nun die Bewerbungsphase verdaddelt hast, aber letztendlich ist es kein Beinbruch, da Du eigentlich genaue Vorstellungen hast und auch nicht ein Jahr nur chillen möchtest. Bevor Du Deinen Eltern etwas sagst, solltest Du einen genauen Plan haben. Ich an Deiner Stelle würde die Praktika, die Dir vorschweben auch machen, so dass Du wirklich genau weißt, dass Du in diesem Beruf auch eine Ausbildung machen möchtest. Ich würde Dir 2-3 Praktika à drei Monate empfehlen, da Du erst über einen solchen Zeitraum richtigen Einblick ins Berufsleben bekommst und vielleicht auch an einigen Projekten mitarbeiten kannst. Du solltest jetzt schon recherchieren, welche Agenturen Praktikanten annehmen und mal vorfühlen, ob Du in den bestimmten Zeiträumen dort unterkommen kannst. Erst die Praktika, dann das Vergnüngen mit Irland, um die Sprache aufzubessern ;-). Wenn Du Deinen Eltern nachweisen kannst, dass es vernünftig mit Dir weitergeht, wird keiner etwas zu meckern haben. Wenn Du als Praktikant gearbeitet hast und Dich nicht dumm anstellst, hast Du vielleicht sogar die Möglichkeit dort eine Ausbildung zu machen. Aber wie gesagt, ich würde jetzt schon mit den Recherchen beginnen, damit Du genügend gute Informationen für Deine Eltern hast und sie sehen, dass Du auf dem Weg bist.

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Toraoyaa 12.02.2016, 19:21

Ich habe am 25.Februar wieder einen Gesprächstermin mit dem Berufsberater, der jeden Monat an unserer Schule ist, ich werde mich also mal diesbezüglich mit ihm unterhalten. Work and Travel wäre mir auch in den Sinn gekommen, aber eben nicht für ein ganzes Jahr, sondern vielleicht nur für 6 Monate, damit ich auch noch Zeit für Praktika in den entsprechenden Bereichen habe. Bei Ikea habe ich schon einmal nachgefragt, ob sie Langzeitpraktika anbieten würden (wobei ich glaube ich wirklich lieber mehrere Praktika machen würde, als nur ein einziges das über 6-12 Monate geht, falls mir die Branche nicht zusagt)

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conelke 12.02.2016, 19:25
@Toraoyaa

Na dann hoffe ich für Dich, dass Du an einen guten und engagierten Berufsberater gerätst. Du solltest Dir Deine Fragen notieren und sie dann bei ihm abfragen...vielleicht kannst Du Dich bei dem einen oder anderen Punkt schon vorher ein wenig schlau machen. Was für ein Praktikum stellst Du Dir denn bei IKEA vor? Work and Travel ist mit Sicherheit auch interessant, wenn Du das machen möchtest. Ich kenne aus dem Bekanntenkreis ein Mädchen, die das über ein Jahr hinweg in Australien gemacht hat. Sie war so begeistert, dass es ihr schwer fiel wieder nach Deutschland zu kommen. Sie will auf jeden Fall irgendwann wieder dorthin. Sie macht jetzt eine duale Ausbildung im Hotelwesen mit Abschluss Bachelor.

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Toraoyaa 12.02.2016, 21:16
@conelke

Bei diesem Berufsberater bin ich schon einige Male gewesen, er hat mir schon sehr weitergeholfen, vor allem was mögliche Ausbildungsberufe in meinem Interessensbereich angeht.

Bei Ikea dachte ich an Gestalterin für visuelles Marketing, wofür ich mich eigentlich auch Bewerben wollte, aber die IKEA Filiale in meiner Umgebung bietet momentan keinen Ausbildungsplatz an.

Australien fände ich auch extrem interessant, ich dachte ja zuerst an Irland, da das mein Ziel für die Abifahrt war, nur leider wäre Work and Travel dort sehr schwer umsetzbar.

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conelke 13.02.2016, 10:22
@Toraoyaa

Das ist ja schön, wenn der Berufsberater Dir auch wirklich hilft.

Wenn keine Ausbildung bei IKEA, dann vielleicht erst einmal ein Praktikum...?

Ich bin zwar weder in Australien noch in Irland gewesen, aber ich denke, dass das zwei Extreme sind, sowohl landschaftlich als auch kulturell gesehen. Und ja, man muss natürlich auch eine Arbeit finden können, aber das kann man ja herausfinden, wie schwer oder leicht das ist.

Viel Glück bei Deinen Entscheidungen.

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Du könntest auch mit deinem Berufsberater beim Jobcenter reden. Der kann dir Vorschläge geben, wo du Praktika machen kannst und wo es am sinnvollsten wäre, da es eine Aussicht auf eine Ausbildung gibt.

Informier dich, frag bei den Betrieben an und wenn du das alles zusammen hast, erzähl deinen Eltern davon.. Eltern sind mehr davon begeistert, wenn man dennen Vorschläge gibt und direkt was fester in der Hand hält.

Der Berufsberater hält Praktika auch für eine Gute Möglichkeit..

Zusätzlich gibt es vom Jobcenter ein Übergangsjahr, bei dem du eben ein Jahr (bis du deinen Ausbildungvertrag unterschrieben hast) bist. Dort kannst du deine Bewerbungen schreiben/ausdrucken, nach Praktika suchen usw. Damit bist du nicht als arbeitslos gemeldet UND du bekommst dein Kindergeld weiter.. denn wenn du ein Jahr nur "chillst", dann folgt kein Kindergeld..

Bei diesem Übergangsjahr bekommst du ca 200 € / Monat + alle Frachtkosten, die du beim Weg zur Schule bzw zur Praktikumsstelle brauchst.
Zusätzlich bist du noch versichert. Geh am besten zu deinem Berufsberater und erkundige dich darüber!

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Toraoyaa 12.02.2016, 19:22

Beim Berufsberater war ich schon dreimal in den letzten Monaten, an unserer Schuler finden jeden Monat solche Gesprächstermine mit einem Berufsberater statt. Ich werde ihn das nächste Mal auch gleich darauf ansprechen, welche Möglichkeiten ich zur sinnvollen Überbrückung hätte.

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Dann mach doch die Praktikas in diesen Bereichen.  

Ideen zur Überbrückung

FSJ , FSÖ, BUFDI

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Toraoyaa 12.02.2016, 19:24

FSJ etc. ist jetzt nur leider für die Bereiche, für die ich mich bewerben möchte, eher weniger relevant. Mein Interesse für beispielsweise Altenpflege oder Naturschutz ist jetzt auch nicht so übermäßig groß, dass ich das gleich ein Jahr lang ausüben möchte. Praktika auf jeden Fall, aber FSJ kommt eher nicht in Frage.

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