nachzahlung rentenversicherung - ist das gerecht?

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2 Antworten

Die Rentenversicherung fordert vermutlich den Regelbeitrag, der sich auf ein Einkommen von um die 2400 Euro monatlich bezieht.

Leg gegen den Bescheid Widerspruch ein und sag, dass du einkommensgerechte Beiträge zahlen möchtest.

Dafür musst du dein Einkommen nach Abzug der Betriebsausgaben angeben und dann sind es für die Monate, in denen du über 400 Euro verdient hast, 19,9% des Einkommens nach Abzug der Betriebsausgaben.

Am besten klärst du das ganze bei einem Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle der Rentenversicherung.

hätte ich soviel verdient, würde mich das auch nicht wundern, ich habe aber wie gesagt nie soviel verdient. und ich befürchte fast, dass dieser "versäumniszuschlag" von 1 % pro monat auf die versäumte zahlung daran "schuld" ist, schließlich sind jetzt eine menge jahre vergangen. aber das kann doch nicht sein, dass es da nicht mal eine grenze gibt. wenn die rentenversicherung damit noch ein paar jahre gewartet hätte, könnten sie ja locker ein paar 10 000 euro fordern. das ist doch wahnsinn!

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@myxin

Der Wahnsinn kommt erst noch, wenn du nicht zahlst.

Dann bekommst du Besuch vom Hauptzollamt und da geht es dann um diese Waldvögelein, auch Kuckuck genannt. :-(

Aber sprich mit den Leuten von der Rentenversicherung, vielleicht lässt sich eine gute Lösung finden.

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@Lissa

ich habe der sachbearbeiterin mindestens 4 briefe geschrieben, davon auch der letzte mit einspruch gegen den angedrohten bescheid (wurde aber einfach ignoriert), und auch mehrmals mit ihr telefoniert. habe auch darum gebeten, mir unterlagen zu schicken, aus denen ersichtlich ist, wie diese summe zustande kommt. habe ich auch nicht bekommen. natürlich werde ich jetzt auch mal dorthin fahren und persönlich mit jemanden reden, damit man meine einwände überhaupt mal zur kenntnis nimmt. spielt es denn überhaupt noch eine rolle, dass ich eigentlich (abgesehen vom vertrag) kein freier mitarbeiter war?

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@myxin

Selbständige Lehrer, die keinen eigenen Angestellten beschäftigen, sind in der Rentenversicherung pflichtversichert, auch wenn sie auf Honorarbasis tätig sind.

http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/06/index.php?norm_ID=0600200

Leider teilen das manche Auftraggeber ihren Mitarbeitern immer noch nicht mit.

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@Lissa

was bedeutet das? hätte ich mich also prinzipiell versichern müssen? die frage ist aber, ob ich ein selbstständiger lehrer war. ich musste in den räumen des lernstudios arbeiten, vom arbeitgeber vorgegebene gruppen in vorgegebenen fächern zu bestimmten arbeitszeiten nach seinen persönlichen wünschen unterrichten, arbeitsmaterial wurde auch zur verfügung gestellt. und die geringfügigkeitsgrenze wurde nur überschritten, weil ich vertretungsstunden übernehmen musste (gut, hätte ich auch sein lassen können, dann hätte man mich wohl rausgeschmissen).

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@myxin

Ob du scheinselbständig warst, können wir auf gf aber nicht beurteilen. Frag doch mal hier http://www.forumdeutschesrecht.de/phpbb/index.php -> Sozialrecht ... zu der Sache.

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@bitmap

oh vielen dank für den link, das werde ich mal machen! : )

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Die Nachzahlung ist wohl gerechtfertigt (§ 2 SGB VII). Über die Höhe kann ich nichts sagen. Rechtsverbindliche Auskunft kann dir ein Anwalt für Sozialrecht geben.

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