Nachzahlung Krankenversicherung Kinder

5 Antworten

Ich kenne das Problem und nenne das mal knallhart abzocke! Du kannst jetzt damit rechnen das du für deine große Tochter die rückwirkend an die Gesetzliche Versicherung bezahlen musst. Nämlich soviel im Monat wie die einen anderen Menschen privat versichern würden. Das ist meist teurer als bei einer Privaten Versicherung! Also kommst du bestimmt nicht unter 100€ pro Monat weg! So... Und dann müssen beide Kinder bei deinem Mann versichert sein. Das kostet auch nochmal knapp über 100€ pro Kind! Aber du wirst jetzt nicht doppelt Zahlen müssen. Die große war ja versichert und das zahlst du ja dann rückwirkend für die Zeit und ab sofort müsste sie ja dann bei deinem Mann versichert sein! Ganz ehrlich? Ich hab mich mit meinem Mann getrennt gemeldet und hab nun mit dieser Abzocke keinen Stress mehr! Zum scheiden zwingt mich keiner aber ich sehe beim besten Willen nicht ein doppelt zu bezahlen nur weil wir echt hart arbeiten! Weil dein Versicherungsbeitrag bleibt ja so wie er immer ist ob mit 2 Kindern oder ohne! Das ist eine Frechheit in diesem Staat!

Auch wenn Du Dich "getrennt gemeldet" hast, bleibt Deine Ehe bis zu einer rechtskräftigen Scheidung gültig und somit scheidet auch bei Getrenntleben eine Familienversicherung für die Kinder aus, wenn der andere Elternteil privat versichert ist und über 4237,50€/Monat verdient. Wenn dieser Verdienst bei Deinem privatversicherten Mann so hoch ist und Du als gesetzlich Versicherte nicht mehr als er verdienst und Deine Krankenkasse dennoch eine Familienversicherung für die Kinder durchfährt, dann verstößt sie damit gegen geltendes Gesetz (§10 Absatz 3 SGB V). Da auch eine Krankenkasse aller 4 Jahre unabhängig auf Richtigkeit überprüft wird, kann es sein, dass wenn Euer Fall rausgezogen und damit als unrecht erkannt wird, dass das Ganze im Verjährungszeitraum von 4 Jahren rückwirkend korrigiert werden muss. Dies bedeutet dann Beitragsnachzahlung für Euch. Insofern ist dies kein guter Tipp, den Du der Fragestellerin gibst.

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  1. Wer immer Deinen Mann in die private Krankenversicherung gesteckt hat war ein Idiot aber kein Fachmann, wenn er das nicht er- und geklärt hat. Die Regel ist da ganz klar und schon immer so: Wenn der privat versicherte Elternteil das höhere Einkommen hat von beiden Eltern, können die Kinder nicht mehr kostenfrei familienversichert werden. Insofern ist zu überlegen, ob und wieweit Ihr wegen einem Beratungsfehler den Vertreter oder Makler haftbar macht, wenn das nicht ausreichend als Folge erklärt wurde.
  2. Es ist mit nichten so, dass die Versicherung der Kinder bei der GKV beendet/gekündigt ist oder wird - das geht gar nicht ohne Folgeversicherungsnachweis mit einer anderen Versicherung. Lediglich die zeit als beitragsfreie Familienmitglieder endet rückwirkend.
  3. Aber: es bedeutet, dass Du für jedes Kind den Beitrag als freiwilliges Mitglied vom Zeitpunkt an, da der Mann in die PKV ging bis heute nachzahlen musst, rund 120-130 EUR pro Monat und Kind. Sehr ärgerlich, aber vollkommen rechtens von der Gesetzeslage her.
  4. Du kannst jetzt die GKV für die Kinder kündigen und sie privat versichern. Das könnte vom Monatsbeitrag für die Zukunft her günstiger sein, muss aber nicht - hängt davon ab, was Ihr an Leistungen und wollt und welche Krankheitsgeschichte die Kinder haben. Da solltet Ihr Euch jetzt aber von einem richtigen unabhängigen Berater helfen lassen und nicht von dem provisionsgeilen Deppen, der Deinen Mann in so einer Situation in die PKV gesteckt hat (selbst wenn Dein Mann das von sich aus mangels Wissen gewollt hatte, hätte ein guter Berater dringend abraten müssen).

Hallo,

Als mein Mann sich privat versichert hat, habe ich bei meiner Krankenkasse angerufen und nachgefragt ob eine gesetzliche Versicherung meiner Tochter überhaupt noch möglich ist und mir wurde gesagt dass das ja jährlich mit einem Fragebogen überprüft wird und ich solle darauf warten und dann wird das geklärt.

Die Aussage der Krankenkasse damals war korrekt. Es gibt nur die unterschiedliche Interpretation, ob die Klärung dann für die Vergangenheit oder die Zukunft erfolgen wird. Ein guter Service ist es auf keinen Fall. Ggf. nach einer anderen Krankenkasse umschauen.

http://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/krankenversicherung_grundprinzipien/alle_gesetzlichen_krankenkassen/alle_gesetzlichen_krankenkassen.jsp

In der GKV liegt der monatliche Beitrag für 2012 bei 147 Euro pro Kind.

Wenn sich für die Kinder für die PKV entscheidet, können folgende Punkte wichtig sein:

  • die Gesundheitsfragen sind zu 100% korrekt zu beantworten (Infekte, Kopfschmerzen, Allergien, Fehlstellungen ....)

.test.de/Formulare-der-Privaten-Krankenversicherer-Diagnose-unklar-1669604-0/

  • die Kinder können ggf. nur die Tarife absichern, die der Vater bereits hat (z.B. Hilfsmittel, Reha/Kur, Psychotherapie, Heilmittel, kieferorthopädische Behandlung ...)

  • die Mutter hat nur Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung des Kindes, wenn das erkrankte Kind in der GKV versichert ist: § 45 SGB V

  • ein späterer Wechsel in die GKV ist nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen möglich: Voraussetzungen für die kostenlose Familienversicherung liegen wieder vor, Beginn einer betrieblichen Berufsausbildung, Beginn eines Studiums an einer dt. Hochschule (bei einer schulischen Ausbildung oder als Beamtenanwärter bleibt man in der PKV - ggf. lebenslang)

Noch Fragen?

Gruß

RHW

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Danke

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