Nachzahlung für Krankenversicherungs-Beiträge umgehen möglich?

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3 Antworten

Hallo,

jede Krankenkasse ist verpflichtet, die letzte Krankenversicherung zu ermitteln. Die neue darf einen nur aufnehmen, wenn man eine Kündigungsbestätigung der letzten Krankenkasse nach § 175 SGB V vorlegen kann und die beiden Versicherungen nahtlos aneinander anschließen.

Die Schulden wird man nur durch Bezahlen oder Privatinsolvenz los.

Vielleicht hilfreich:

http://schuldnerberatung-berlin.de/ratgeber2010.pdf

In der Lücke bestand übrigens auch Versicherungsschutz (zumindest für Notfallbehandlung und das kann im Krankenhaus auch schnell vierstellige Beträge erreichen).

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Die Beiträge zur KV - sind Lückenlos zu zahlen,da hilft es Dir auch nicht eine Arbeit anzunehmen,die Rückstände sind nachzuzahlen mit Zinsen , ( im ersten Monat 1 %,ab dem zweiten Monat 5 % ) ! Warum hast Du eigentlich Rückstände,wenn Du auf dem Amt als Arbeitssuchend gemeldet warst ? Das kann eigentlich nur sein,das Du eine 100 % Sperre oder Sanktion Deiner Bezüge hattest,sonst hätte das Amt Deine Beiträge an die KK - bezahlt.

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Der Wiedereintritt in die gesetzliche Krankenkasse ist problematisch. Nach dem Gesetz muss die GVK die Beiträge für die Zeit der Nichtversicherung nacherheben. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand z. B. bei der Barmer war und jetzt zur AOK will. Die Krankenkassen sind untereinander vernetzt. Zu diesem Thema gab es gestern Abend Beispiele in der Sendung "Plusminus" vom Hessischen Rundfunk. Ich denke, Du kannst die Sendung sicherlich beim HR im Internet noch einmal sehen.

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Kommentar von Helmuthk
17.05.2012, 10:54

Noch ein Hinweis: Du findest die Sendung unter "Plusminus". Dort kannst Du sie verfolgen.

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