Nachzahlung für Dienstleistung bei Vorkasse

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2 Antworten

Nun, das kann beides möglich sein. Wurde ein Festpreis vereinbart, egal, wie lange er benötigt, so musst Du nichts mehr zahlen. Zahlst Du aber sozusagen eine Abschlagszahlung, dann kommt die eigentliche Rechnung noch nach.

In diesem Fall erstellt der Handwerker einen Kostenvoranschlag. Die deutsche Recht-sprechung geht nun davon aus, dass der Rechnungsendbetrag nur ein bestimmtes Maß an Prozenten vom Kostenvoranschlag (nach oben) abweichen darf. Wird der Rechnungsbetrag nun also einfach 30 % teurer, kannst Du dies ablehnen.

Anders sieht es bei anderen Kaufverträgen aus. Bestellst Du etwas zum Beispiel im Versand-handel gegen Vorkasse, bekommst noch eine Auftragsbestätigung darüber, dann ist ein Kaufvertrag geschlossen. Und damit zunächst einmal bindend. Der Händler kann sich später nur eventuell auf einen Irrtum in der Übermittlung (des Preises) und auf seine Freizeichnungs-klausel in seinen AGB's berufen.

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