Nachzahlung Einkommenssteuer wegen Insolvenzgeld?

2 Antworten

Insolvenzgeld steht unter Progressionsvorbehalt. Das bedeutet, dass es grundsätzlich steuerfrei ist, aber zur Berechnung des Steuersatzes herangezogen wird. Deine sonstigen steuerpflichtigen Einnahmen werden mit dem Arbeitslosengeld zusammengerechnet und aus diesem Gesamtbetrag wird dann ein Steuersatz ermittelt. Dieser Steuersatz wird dann nur auf die steuerpflichtigen Einkünfte angewandt.

Der vom Finanzamt angegebene Steuersatz (der durch das Insolvenzgeld erhöht wurde) ist auf dein gesamtes zu versteuerndes Einkommen anzuwenden, nicht auf das Insolvenzgeld.

Das Finanzamt hat rechtmäßig gehandelt. Der Einspruch hat keine Aussicht auf Erfolg.

Rechtsgrundlagen: §§ 3 Nr. 2, 32b Abs. 1 Nr. 1a EStG

Ah...ich glaube ich verstehe jetzt. Was ich aber nicht verstehe ist warum man als AN dessen AG in Insolvenz geht eine solche Mehrbelastung tragen muss. Man kriegt Insolvenzgeld netto ausgezahlt und muss dann trotzdem Einkommenssteuer zahlen, die sonst beim Nettogehalt schon abgezogen wurde. Und dann in einer solchen Höhe (fast 1/3 des ausgezahlten Betrags). Das ist doch unverhältnismäßig.

Danke für die Antwort.

Du hast Glück. Es gibt Länder auf dieser Welt, in denen du einfach auf die Straße gesetzt würdest und das den Staat nicht einmal interessieren würde. Stattdessen hast du hier 2400 € bekommen. Dann ist es durchaus gerechtfertigt, dass du auch der Allgemeinheit, die dich zwei Monate versorgt hat, etwas zurückgibst.

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Ich habe bisher nicht von einem Progressionsvorbehalt gehört. Es sind nur Fahrgeld von 200,00 €, pauschal besteuerte AG-Leistungen von 958,75 € und steuerfreie Verpflegungszuschüsse von 1386,00 € auf der Lohnabrechnung gewesen, wovon ich ausgehe, dass es Lohnersatzleistungen sind. Das Finanzamt hat 5434,00 € als Lohnersatzleistungen berechnet. Deswegen habe ich gedacht, dass evtl. der Arbeitgeberanteil hierzu mitgezählt wird, weil ich auf diesen Betrag von 5434,00 € nicht komme. Sonst ist mir schon klar, dass diese als Sonderausgaben abziehbar sind. Und die Mehraufwendungen für Verpflegung habe ich auch angegeben und Fahrtkosten (das sind bei mir insgesamt 2900,00 €). Das Finanzamt hat aber nur 1000,00 € abgezogen. Daher dachte ich, dass evtl. die nicht mitberechnet werden, weil vom Arbeitgeber bezuschusst. Kann mir noch jemand helfen, was ich machen kann. Denn eine Nachzahlung von 450,00 € kann ich nicht bezahlen.

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Danke für Eure Hilfe

 

René

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