Nachwuchs SPDler wünschen sich Abtreibungen bis zum 9. Monat. Ist das moralisch und ethisch nicht irgendwie fragwürdig?

31 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du hast Recht: das Thema ist extrem wichtig, und sollte in der Gesellschaft ausgiebig debattiert werden.

Ich habe mir heute die Mühe gemacht, vor einer Berliner Kirche Aufklärungszettel dazu zu verteilen. Eine äußerst unangenehme Tätigkeit muss ich sagen, denn die Menschen wollen es gar nicht wissen, schauen weg, sagen "interessiert mich nicht". Wie so oft in Deutschland wollen sie nicht mit einer unangenehmen Sache, ein schwieriges Thema konfrontiert werden, und meinen, der Spuk geht vorbei, wenn man sich bloß nicht damit befasst.

Bemerkenswert war, dass junge Männer (20-35 Jahre) am ehesten die waren, die sich auf einen Dialog mit mir einließen, und sich empört zeigten über diesen Vorschlag der Jusos.

Biologisches Leben entsteht bei der Befruchtung. Gesellschaftliches Leben entsteht bei der Geburt.

Ab welchem Zeitpunkt ist nun dieses Leben "schützenswert", und in welchem Umfang? Ich finde die Fristenlösung sehr gut. Frauen, vor allem jene die als "Risikoschwangerschaft" eingestuft werden, haben so genug Zeit eine Fruchtwasseruntersuchung vornehmen zu lassen. Sollte das Ergebnis auf eine schwere Behinderung des zu erwartenden Kindes hinweisen, können sie mit ihren Partnern, mit den Großeltern, den schon vorhandenen Kindern und alle anderen die von einem behinderten Familienmitglied betroffen sein würden, beraten, ob sie das Kind behalten wollen oder nicht. Solche medizinische Indikationen finde ich als Abtreibungsgrund zu vertreten, und da gilt auch das Recht der Frau auf ein selbstbestimmtes Leben vor dem Lebensrecht des Kindes. Wer nämlich mal aus der Nähe miterlebt hat, was es heißt, sein ganzes Leben, jede Minute des Tages für ein behindertes Kind da zu sein, der weiß, dass damit die Möglichkeiten der Mutter, oft auch der Familien extrem beschnitten werden. Wenn Eltern ein solches Schicksal nicht annehmen möchten, kann ich das gut nachvollziehen.

Und natürlich gilt es, das Leben der Frau zu schützen, und sollte mit einer Geburt die Aussicht auf ein Versterben der Mutter einher gehen, ist auch dort die Abtreibung eine adequate Lösung.

Nicht zu entschuldigen finde ich "Abtreibungen aus sozialen Gründen". Die können vielfältig sein, von "nicht beendete Ausbildung", "kein Bock auf Balg", "Freund hat mich sitzen lassen", bis "Ich kenn doch den Typ gar nicht, der mir das angehängt hat". In den frühen Siebzigern bin auch ich mit Buttons herumgelaufen, auf denen stand "mein Bauch gehört mir". Dazu stehe ich noch immer. Aber die Frauen die der Meinung sind, ihren Bauch selber zu beherrschen, sollten sich nicht freimachen von der Pflicht, dann auch selber auf ihren Bauch auf zu passen. Kein Mensch muss heute noch ungewollt schwanger werden. Und wenn das doch der Fall sein sollte (es gibt ja Frauen die sich bei der Verhütung auf dem Mondstand berufen, oder auf der Selbstbeherrschung des Freundes und andere obskure Methoden), dann kann man sein Baby zur Adoption freigeben. Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind, und Adoptivkinder haben eines auf "normale" Babies voraus: sie sind zu 100% ein Wunschkind.

Eine Gesellschaft in der es möglich ist, das Bekommen von Nachwuchs auf einer Stufe zu stellen mit dem Kauf eines Autos (kommt mir das gerade gelegen, kann ich es brauchen, was kostet mir das?) hat die höchste Stufe der Dekadenz erreicht. Der Hedonismus, das Wegrücken von den christlichen Geboten ("Du sollst nicht töten") und die überall sichtbare Folgen der degenerative Prozessen führen zu einer lebensfeindliche Einstellung.

Und wie sollte es auch anders sein: nur die AfD geht dagegen vor. Ein paar Abgeordnete der CDU/CSU fanden den Vorschlag auch nicht begrüßungswert, aber sie werden sich vermutlich wieder dem Fraktionszwang beugen. Rückgrat hatte nur Bosbach, aber der gehört nicht mehr dazu.

Die Rede von Frau von Storch dazu ist in meinen Augen sehr gut. Das Geschrei im Hintergrund ist aber das was hier wichtig ist: giftiges Gekreische, höhnisches Gelächter erntet die, die sich für den Schutz des Lebens einsetzt. Armes Deutschland!

https://www.youtube.com/watch?v=F92EEBveN2w

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Danke für deinen sehr ausführlichen Kommentar. Ich habe mir alles durchgelesen und auch etwas dazu gelernt. Den wohl durch unsichtbare Mächte vorangetriebenen Werteverfall in unserer Gesellschaft betrachte ich auch sehr kritisch.

Übrigens gab es zu der aktuellen Stunde noch eine zweite Rede der AfD, in diesem Video ab Minute 40:40: https://www.youtube.com/watch?v=g30dzS4qGLY

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@Schwervelke

Eine Danke der hilfreichsten Antwort ehrt mich sehr. Dir sei auch gedankt! :)

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Bemerkenswert war, dass junge Männer (20-35 Jahre) am ehesten die waren, die sich auf einen Dialog mit mir einließen, und sich empört zeigten über diesen Vorschlag der Jusos.

Es ist nicht schwierig, eine Entscheidung zu treffen, von der man selbst nicht unmittelbar betroffen ist. Sollten Männer sich alle beschneiden lassen, nur weil einige Frauen das fordern? Das habe ich in einer Diskussion auf dieser Plattform hier schon erlebt.

Die können vielfältig sein, von "nicht beendete Ausbildung", "kein Bock auf Balg", "Freund hat mich sitzen lassen", bis "Ich kenn doch den Typ gar nicht, der mir das angehängt hat".

Finanzielle Probleme sind durchaus ernst zu nehmen, aber Geld ist da natürlich nicht alles. Viel wichtiger ist doch, dass das Kind geliebt wird. Wenn man absolut kein Kind möchte, wie wird es dann wohl aufwachsen? Das ist aus meiner Sicht keine faule Entschuldigung, sondern ein guter Grund.

Kein Mensch muss heute noch ungewollt schwanger werden.

Daran kann etwas nicht ganz stimmen.

dann kann man sein Baby zur Adoption freigeben.

Und davor neun Monate Schwangerschaft + Geburt durchstehen. Die möglichen psychischen Folgen von einer Adoption für Mutter und vor allem für das Kind sind dir bekannt? Oder woran könnte es liegen, dass eine Adoption für ungewollt schwangere Frauen kaum eine Option ist?

Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind

Es geht hier aber nicht um andere Menschen. Ich verstehe durchaus, was du damit sagen willst, aber ich finde nicht, dass das die richtige Motivation ist. Geboren, damit andere Menschen endlich Eltern spielen können?

Der Hedonismus, das Wegrücken von den christlichen Geboten ("Du sollst nicht töten") und die überall sichtbare Folgen der degenerative Prozessen führen zu einer lebensfeindliche Einstellung.

Töten ist nach dem deutschen Recht also neuerdings legal? Davon weiß ich nichts. Gleichstellung, Freiheit oder auch die Menschenrechte sind keine Errungenschaften des Christentums, sondern der Aufklärung.

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@sacredrain

Die Kunst des Dialogs ist es, die Argumente seines Gegenübers zu verinnerlichen. Das will ich bei diesem Mal versuchen.

Bemerkenswert war, dass junge Männer (20-35 Jahre) am ehesten die waren, die sich auf einen Dialog mit mir einließen, und sich empört zeigten über diesen Vorschlag der Jusos. 

Es ist nicht schwierig...////, ....schon erlebt. 

???? Schon hier tauchen bei mir Fragezeichen auf. Deine Aussage ist für mich nicht logisch, denn Männer sind in den meisten Fällen daran beteiligt, wenn eine Frau schwanger wird. Es gibt natürlich die schöne Geschichte von Maria und ihre unbefleckte Empfängnis, aber nach meiner Erfahrung ist das eher selten, und man braucht ein Mann dazu. Diese Männer tragen ein ebenso hohes Risiko wie die Frau, ein höheres sogar. Schwängern sie eine Frau mit der sie nicht viel am Hut haben, müssen sie dennoch viele Jahre Unterhalt für das von ihnen ungewollte Kind bezahlten. Männer sind in der Frage der Fortpflanzung der schwächere Part, denn sie können nicht selber bestimmen, ob sie abtreiben oder nicht. Natürlich gibt es Männer die ihre Partnerinnen zur Abtreibung anhalten, drängen. Aber die letztendliche Entscheidung liegt bei der Frau. Männer wollen aber in der Regel Kinder, sobald sie im Leben ein wenig gefestigt sind, oder auch erst wenn sie schon älter sind. Es mag ein objektives Gefühl sein, auf Zufälle basiert, aber ich kenne weit mehr Frauen die keine Kinder wollen als Männer.

Die können vielfältig sein, von "nicht beendete Ausbildung", "kein Bock auf Balg", "Freund hat mich sitzen lassen", bis "Ich kenn doch den Typ gar nicht, der mir das angehängt hat". 

Finanzielle Probleme.....//// .....sondern ein guter Grund. 

Richtig, das sehe ich ich so. Kinder brauchen Sicherheit und Liebe. Aber ich habe im direkten Umfeld immer wieder erlebt, wie Frauen ungewollt -einfach zu früh- schwanger wurden. Meine jüngste Nichte gehört dazu. Und sie war schon in der Abtreibungsklinik (in den Niederlanden, wo ich herkomme, ist das noch viel einfacher als hier) als sie sich umentschied. Das Ergebnis ist ein kleines Mädchen, jetzt sechs Jahre alt, das eine wahre Freude für alle ist.

Es gibt sehr viele Hilfen für junge Mütter die ihre Ausbildung oder ihr Studium noch beenden müssen. Natürlich lebt es sich einfacher ohne Kind, aber die Gewichtung, so wie du sie darstellst, sehe ich anders. Es kommt nicht oft vor, dass Mütter ihre Kinder nicht lieben. Viel häufiger sind Erziehungsfehler, die daher rühren, dass sie selber nicht gut erzogen wurden. Dann gibt es "schwierige Kinder", und die werden dann weniger geliebt. Finanziell ist das aber alles machbar.

Kein Mensch muss heute noch ungewollt schwanger werden.

Daran kann etwas nicht ganz stimmen. 

Daran stimmt alles. Nur Paare die sich eher leichtfertig verhalten schaffen es ungewollt schwanger zu werden. Das geplatzte Kondom ist wohl eher selten.

dann kann man sein Baby zur Adoption freigeben.

Und davor neun Monate .....///....kaum eine Option ist?

Auch hier verstehe ich dich nicht ganz. Noch immer ist es so, dass man vor der 12 Woche auch mit sozialer Indikation abtreiben kann. Das finde ich zwar nicht gut, aber so lautet das Gesetz. Also auch in der bestehenden Gesetzeslage muss keine Frau ein Kind austragen was sie nicht will.

Die psychische Folgen einer Abtreibung sind erheblich. Siehe:

https://www.t-online.de/leben/familie/schwangerschaft/id_42838656/abtreibung-seelische-folgen-von-schwangerschaftsabbruechen.html

Auf eine Schwangerschaft ist der Körper einer Frau perfekt eingestellt, und bei der Geburt kann man sich einen Kaiserschnitt wünschen, wenn es dann sein muss. Seit Äonen bekommen Frauen Kinder. Das Risiko, daran zu Grunde zu gehen ist in unseren Breiten geringer als von einem Auto überfahren zu werden.

Viele Paare wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind.

Es geht hier aber....////... Eltern spielen können? 

Hier zäunst du das Pferd hinter dem Karren auf. Natürlich wird kein Kind geboren um seine Adoptiveltern zu beglücken. Aber solche Adoptiveltern bieten alles was die leibliche Mutter nicht bieten kann. Die Kinder leiden in der Regel nicht darunter, wenn sie später erfahren, dass sie adoptiert wurden. Worunter sie eher leiden, ist das Unwissen darüber, wo sie wirklich herkommen, wer ihre eigentliche Eltern sind. Sie empfinden aber die Adoptiveltern als die wahre Eltern.

Der Hedonismus, das Wegrücken von den christlichen Geboten ("Du sollst nicht töten") und die überall sichtbare Folgen der degenerative Prozessen führen zu einer lebensfeindliche Einstellung. 

Töten ist nach dem deutschen Recht....///....sondern der Aufklärung. 

Ja, nach bestehendem deutschen Recht ist die Abtreibung bis zur 12 Woche legal, und das Ausschaben einer Uterus tötet die menschliche Frucht.

Du kannst natürlich argumentieren "dass das ohnehin kein Mensch ist, sondern nur ein Zellklumpen"...... Da gehen unsere Vorstellungen eben auseinander. Für mich fängt das Wunder des Lebens bei der Befruchtung an, nicht erst bei der Geburt.

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@Schwervelke

"Nur Paare die sich eher leichtfertig verhalten schaffen es ungewollt schwanger zu werden. Das geplatzte Kondom ist wohl eher selten."

Ca. 50000 der 100000 Abtreibungen im Jahr dürften in etwa auf Sex zurückgehen, bei dem kein Versuch einer Verhütung unternommen wurde.

Die anderen 50000 gehen vermutlich auf Sex zurück, bei dem eine Verhütung versucht wurde.

Beleg:

Studie frauen leben 3 von der BzGA

Dementsprechend würde das Unterlassen von Sex ohne Verhütung im Falle eines fehlenden Kinderwunsches zwar die Zahl der Abtreibungen erheblich senken können; also mehrere 10000 Abtreibungen im Jahr verhindern.

Aber selbst wenn das Verhalten der Menschen da intelligenter würde, wäre immer noch mit zehntausenden ungeplanten Schwangerschaften pro Jahr und damit mit zehntausenden Abtreibungen zu rechnen.

Somit ist der Satz:

"Nur Paare die sich eher leichtfertig verhalten schaffen es ungewollt schwanger zu werden."

wohl unzutreffend.

Korrrekter dürfte sein:

Paare, die sich leichtfertig verhalten, schaffen es viel eher, ungeplant schwanger zu werden.

("ungewollt" ist deshalb unpassend, da es gleich eine Entscheidung gegen das Kind impliziert; aber wie sich aus Frauen leben 3 auch ergibt, entscheidet sich ein relevanter Anteil der Frauen - so 40% wenn ich mich richtig entsinne - nach Eintritt einer ungeplanten Schwangerschaft für das Kind; somit folgt aus Verhütungsversagen/kein Verhüten trotz fehlendem Kinderwunsches nicht zwingend, dass es zu einer im Sinne einer Ablehnung des Kindes "ungewollten" Schwangerschaft kommt; da ist "ungeplant" besser, denn das lässt offen, wie die Entscheidung für oder gegen Kind dann ausfällt)

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@sacredrain

"Töten ist nach dem deutschen Recht also neuerdings legal?"

Das Töten von ungeborenen ist im Falle einer medizinischen oder kriminologsichen Indikation - sofern andere Voraussetzungen wie Arzt, ordnungsgemäße Feststellung der Indikation, etc. eingehalten - nicht rechtswidrig und somit legal. Auch die KV übernimmt dann die Kosten ohne Einkommensnachweis.

Dementsprechend ist das Töten von Grundrechtsträgern, die sich keinerlei Fehlverhaltens schuldig gemacht haben (*), in D somit legal (auch nicht neuerdings, sondern das ist seit ca. 1975 so).

Beweis:

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088203.html

"1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und - von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu. Die Rechtsordnung muß die rechtlichen Voraussetzungen seiner Entfaltung im Sinne eines eigenen Lebensrechts des Ungeborenen gewährleisten. Dieses Lebensrecht wird nicht erst durch die Annahme seitens der Mutter begründet.   2. Die Schutzpflicht für das ungeborene Leben ist bezogen auf das einzelne Leben, nicht nur auf menschliches Leben allgemein. "

= ungeborene sind Grundrechtsträger

"5. Die Reichweite der Schutzpflicht für das ungeborene menschliche Leben ist im Blick auf die Bedeutung und Schutzbedürftigkeit des zu schützenden Rechtsguts einerseits und damit kollidierender Rechtsgüter andererseits zu bestimmen. Als vom Lebensrecht des Ungeborenen berührte Rechtsgüter kommen dabei - ausgehend vom Anspruch der schwangeren Frau auf Schutz und Achtung ihrer Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) - vor allem ihr Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 GG) sowie ihr Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG) in Betracht. Dagegen kann die Frau für die mit dem Schwangerschaftsabbruch einhergehende Tötung des Ungeborenen nicht eine grundrechtlich in Art. 4 Abs. 1 GG geschützte Rechtsposition in Anspruch nehmen. "

= juristisch korrekter Begriff ist "Tötung"

"7. Grundrechte der Frau tragen nicht so weit, daß die Rechtspflicht zum Austragen des Kindes - auch nur für eine bestimmte Zeit - generell aufgehoben wäre. Die Grundrechtspositionen der Frau führen allerdings dazu, daß es in Ausnahmelagen zulässig, in manchen dieser Fälle womöglich geboten ist, eine solche Rechtspflicht nicht aufzuerlegen. Es ist Sache des Gesetzgebers, solche Ausnahmetatbestände im einzelnen nach dem Kriterium der Unzumutbarkeit zu bestimmen. Dafür müssen Belastungen gegeben sein, die ein solches Maß an Aufopferung eigener Lebenswerte verlangen, daß dies von der Frau nicht erwartet werden kann (Bestätigung von BVerfGE 39, 1 [48 ff.]). "

= In bestimmten vom Gesetzgeber zu definierenden Fällen (hier hat der Gesetzgeber eben med. und krim. Indikation definiert und BVerfGE 39, 1 hat das in den 70gern als zulässig bestätigt) wird die Rechtspflicht zum Austragen nicht auferlegt, womit die Frau nicht rechtswidrig handelt, wenn sie nicht austrägt und somit die Abtreibung nicht rechtswidrig ist.

=>

Tötung ungeborener Grundrechtsträger in D in bestimmten Fällen legal.

(* Dieser Einschub, da es ja ohnehin unstrittig ist, dem einer Geisel die Waffe an den Kopf haltendem Geiselnehmer, der gerade von 10 runterzählt und bie 0 schießen will, einen Kugel ins Kleinhirn zu verpassen, was garantiert und beabsichtigt sofort tödlich ist; aber das hat der Geiselnehmer sich ja selber zuzuschreiben, dass er eine Notwehrsituation herbeiführt, in der nur ihn zu töten eine wirksame Verteidigungshandlung ist; deshalb habe ich dieses banale Beispiel für eine legale Tötung eines Grundrechtsträgers nicht als Beispiel angeführt, denn das ist ja unstrittig)

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@carn122004

Das ist ja alles schön und gut. Zumindest ist es ein Trost, dass über ein Drittel der Frauen genug Skrupel oder Zweifel haben und sich gegen die Abtreibung entscheiden.

Fakt ist nachwievort, dass die Paare oder die Frauen durch die Fristenlösung genug Zeit bleibt, sich für oder gegen das Austragen des Kindes zu entscheiden. So lautet nun mal die Gesetzgebung, auch wenn ich das persönlich ablehne. Es besteht also keinen Grund, erst einen Fötus heranwachsen zu lassen, um ihn dann, kurz vor der Geburt im Mutterleib zu töten.

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@Schwervelke
Das Ergebnis ist ein kleines Mädchen, jetzt sechs Jahre alt, das eine wahre Freude für alle ist.

Ein bewusst-sterbendes Mädchen an dem sich alle erfreuen, so so.

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@Schwervelke
Zumindest ist es ein Trost, dass über ein Drittel der Frauen genug Skrupel oder Zweifel haben und sich gegen die Abtreibung entscheiden.

Mal schauen wie lange dir dieser Trost bleiben wird. Hoffen wir nicht merh allzu lange.

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@SenSen7

Was ist das: "bewusst-sterbend"? Ich kenne keine Menschen denen nicht bewusst ist, dass sie sterben werden.

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Bemerkenswert war, dass junge Männer (20-35 Jahre) am ehesten die waren, die sich auf einen Dialog mit mir einließen, und sich empört zeigten über diesen Vorschlag der Jusos.

Das ist nicht bemerkenswert, das ist genau das worüber sich Deutschland eigentlich unterhalten müsste. Die männliche Jugend die später leider wieder die Frauen domestizieren (chauvinisieren) wird und jetzt eben nach Sinn sucht und dabei in trübe Flüsse abtriftet wie Islam, Nationasozialismus u. dgl. (ihr seid auch gemeint).

höhnisches Gelächter erntet die, die sich für den Schutz des Lebens einsetzt.

Die bekommt das ab weil doch einigen irgendwo klar geworden ist, dass ihr Pro-Life Aktivisten euch einen Dreck für das Leben anderer interessiert. Ihr seid nur diejenigen durch die wieder paar mehr Konsumenten und Geschädigte heranwachsen dürfen, die irgendwann sicher erkranken (oder sogar schon krank geboren werden) und dieses Leben dann ertragen müssen, was euch nicht interessiert. Die Pharmaunternehmen und andere Wirtschafts- und Gesellschaftsszweige, Schule, Jugendamt, Alkoholbranche - darunter auch eure Verblödungsanstalt, später das Bestattungsinstitut ...etc. freut sich auf die!

Aus welcher Gesellschaftsschicht kommst du eigentlich? Wäre schön mal zu wissen, damit man ein Puzzelteil mehr ins Bild einfügen kann. So käme man dem warum näher, das eine derartige unethische Haltung befürwortet.

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@SenSen7

Ich gehöre nicht zu den "Pro-Life-Aktivisten", die jede Form der Abtreibung ablehnen. Bei medizinischen Indikationen sollte natürlich die Möglichkeit einer Abtreibung erhalten bleiben, wie auch bei der kriminologische Indikation. Aber dazu reicht die 12 Wochenfrist.

Wäre ich das, wofür du mich womöglich hälst, müsste ich ja auch die Möglichkeiten der Perinatalmedizin im vollem Umfang begrüßen, und das mache ich auch nicht. Ich bin dagegen, dass zu früh geborene Kinder die unter normalen Umständen keine Überlebenschancen hätten, mit allen Zauberkünsten der Medizin am Leben gehalten werden, um später als zerebral geschädigtes Wesen, oder anderweitig beeinträchtig, ihr Leben leben zu müssen. Ich kenne genug Mütter solcher Kinder, die jede Stunde des Tages und der Nacht für ihr behindertes Kind dasein müssen, nichts mehr für sich selber unternehmen oder entscheiden können, und den Tag verfluchen, an den die Inkubatoren erfunden wurden. Die Väter dieser Kinder haben sich mehrheitlich dazu entschieden, mit neuen Frauen neue Familien zu gründen. Und nein, das sind keine Einzelfälle.

Und um deine Neugier zu befriedigen: ich entstamme einer großen bekannten Familie, in der sich alles zusammengefunden hat, was man in der Geschichte Europas nachlesen kann: Spanische Juden, Französischer Adel, niederländische Bauern, Bergleute (mütterlicherseits) und Kolonialbeamten, Reeder, Großbauern, Politiker (väterlicherseits). Das sollte genügen, sonst hast du ja keine Rätsel mehr in deinem Leben.

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Nachwuchs SPDler wünschen sich Abtreibungen bis zum 9. Monat. Ist das moralisch und ethisch nicht irgendwie fragwürdig?

Auch wenn ich für die Sozialdemokraten nicht viel übrig habe, ist dies einer der wenigen guten Vorschläge, die aus dieser Parteiecke geäußert werden.

Laut der UN ist man erst ab dem Zeitpunkt der Geburt ein Mensch. Erst ab diesem Zeitpunkt gelten die Menschenrechte. Wenn sich eine werdende Mutter für die Abtreibung im 9.Monat entscheidet, dann nicht ohne Grund. Und was eine Frau mit ihrem Körper macht, bleibt ausschließlich ihr selbst überlassen.

Kinder mit erkennbaren Behinderungen (Down-Syndrom, fehlende Arme/Beine oder mit chronischen Herzfehlern) dürfen im übrigen schon heute bis zum 9.Monat abgetrieben werden. Denn Vater-Staat hat nicht sehr viel für Kinder übrig, die niemals Steuern zahlen und zusätzlich Steuergelder verpulvern. Der Staat möchte nur gesunde Kinder.

Es ist wichtig etwas mehr Liberalität in die Debatte um Abtreibungen zu bringen. Es ist nicht nur sinnvoll §218 zu streichen, sondern auch das Werbeverbot von §219a komplett aus dem Stgb rauszunehmen, was derzeit ebenfalls diskutiert wird.

Was ist wichtiger? Das Recht der Frau, ein Kind noch sehr spät abzutreiben, weil sie "ungewollt schwanger" wurde? Oder ist es wichtiger, das junge heranwachsende Leben vor den Frauen zu schützen, die "ungewollt schwanger" wurden?

Das Recht der Frau. Leben kann man es erst nennen, wenn es auf der Welt ist und geboren wurde. Wenn man die Schwangerschaft abbricht, dann nur, weil sich die Lebensumstände dramatisch verschlechtert haben oder irgendwelche andere Gründe dagegen sprechen. Aus Spaß macht man sowas nicht.

Soll es in Deutschland so wie in China gängig sein, ein Baby abzutreiben, also zu töten, nur weil es sich zum Beispiel um ein weibliches Wesen handelt, das in manchen Kulturen weniger Wert hat als ein männliches?

Darum geht es doch gar nicht. Es geht um das Selbstbeimmugnsrecht der Frau, über das Gewaltmonopol ihres Körpers zu verfügen und nicht darum ein bestimmtes Geschlecht zu benachteiligen. Völlig am Thema vorbei.

Das die Türkei nicht mehr das ist, was der gute Atatürk in seiner weisen Voraussicht angestrebt hat, ist klar, aber wäre das noch dieses Europa, von dem Atatürk sprach?

Das ist auch ein völlig anderes Thema und hat mit der Debatte um Abtreibungen nichts zu tun.

aber schon in der ersten Minute wurde die praktische Methode der Abtreibungen geschildert, nämlich durch das Absaugen oder Auskratzen des Fötus mit einem Löffel und mir ist plötzlich schwindelig und schlecht geworden.

So funktionieren nun mal Abtreibungen. Überlass das den Ärzten. Die machen das schon und das ohne plötzlich schwindelig zu werden. Mir wird auch schon schlecht, wenn ich eine Impfung oder Blutabnahme habe. Manche vertragen es, manche eben nicht. Schau dir sowas in Zukunft eben nicht mehr an.

Die Babies haben ein Recht auf leben

Nicht-geborene Kinder haben eben keine Rechte. Menschenrechte gelten eben nur für Menschen und nicht für Embryos.

Eine gesellschaftliche Perversion wird zum Fortschritt erklärt! Kaltblütiger Babymord wird zum Recht der Frau! Ist das noch Emanzipation? Oder Raubtierfeminismus im Endstadium kurz vor der Schnappatmung?

Das ist mir zu polemisch.

Vielleicht sehe ich ja etwas falsch.

Das wird es schon eher sein.

Wie steht ihr dazu?

Lasst die Frauen doch mit ihrem Körper machen was sie wollen. Du beschreibst fortwährend immer nur betrunkene, unreife Partymütter. Solche gibt es auch, aber eher eine Minderheit. Es sei denn du schaust den ganzen Tag RTL2. Dann bekommt man natürlich den Eindruck, dass alle Menschen so sind. Die Gründe für den Abbruch sind verschieden und das Verfahren für die werdende Mutter auch nicht ungefährlich. Deswegen ist es wichtig das Werbeverbot zu kippen, damit sie aufgeklärt werden und dann bis zum Zeitpunkt der Geburt die Entscheidungsfreiheit haben, ob sie dieses Kind haben wollen oder nicht oder ob es die äußeren Lebensumstände nicht mehr hergeben, dieses Kind zu behalten.

Erfahrungsgemäß überlegen es sich Frauen umso intensiver, ob sie ein Kind haben wollen oder nicht, wenn man ihnen mehr Freiraum und mehr Freiheit zusichert. Und das beinhaltet das Abtreibungsrecht bis zum 9.Monat. Wenn man, wie heute, eine Deadline bis zum 3.Monat gesetzt bekommt, wird man eher abtreiben, als wenn man eine allumfassende Bedenkzeit innehat.

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Eine Azrtpraxis ist doch kein MC-Donalds! Warum sollte ein Arzt also Werbung machen? Und jetzt sollen Ärzte plötzlich anfangen, mit Kindesmord zu werben? Das ist aber komisch, weil ich bisher noch nie ein Reklameschild bei irgend einem Arzt gesehen habe. Das ist doch absurd! Die Definition der "UN", ich weiß nicht genau welches Papier du damit meinst, steht im Widerspruch zu vielen "versuchten" Definitionen in dieser ethischen Debatte. Manche behaupten, das menschliche Leben beginne mit dem ersten Herzschlag. Manche behaupten dies, manche behaupten das. Du schließt dich einfach einer Definition an, die dir für deine Zwecke in den Hut passt. Du machst es dir sehr einfach.

Behinderte Babies zu töten war auch im Sinne der Nationalsozialisten und Adolf Hitler, um "den Volkskörper" zu stärken. Ich hoffe du begreifst, in welche Richtung du dich begibst mit einer solchen gefährlichen Ideologie, die du wohl von durchgedrehten Raubtieremanzen in das Gehirn gepflanzt bekommen hast.

Bei den Indianern galten Behinderte als Heilige und nach jahre langer Arbeit mit geistig Behinderten kann ich nur bestätigen, dass sie eine ungemeine Bereicherung für unsere Gesellschaft sind. Einfach nur Ekelhaft was du da von dir gibst! Ja, natürlich lasse ich die Frauen selbst entscheiden. Ich bin doch kein türkischer Patriarch. Ich habe nicht das Recht, mich einzumischen, aber ich habe das Recht durch meine Stimme bei der nächsten Bundestagswahl zumindest die SPD und Konsorten abzustrafen, damit ein solches krankes Gedankengut nicht die Generationen nach uns verseucht. Mehr kann man als zivilisierter und kultivierter Europäer wohl nicht machen. Achja: Das beste hoffen. Ich wünsche dir eine gute Besserung! Keiner von den geistig Behinderten mit denen ich gearbeitet habe, würde so etwas grausames fordern.

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@gescheitertEr
Eine Azrtpraxis ist doch kein MC-Donalds!

Die Überreste der Abtreibung werden auch nicht auf den Grill geworfen, sondern entsorgt. In der Mülltonne.

Warum sollte ein Arzt also Werbung machen?

Nicht Werbung, sondern Informationen, die mit unter dieses Werbeverbot fallen. Kein Arzt der Welt würde eine Werbung schalten, dass es Mengenrabatt von zwei Abtreibungen zum Preis von einer gibt. Das wäre auch lächerlich. Frauen treiben auch nicht zum Spaß ab. Das ist keine Freizeitaktivität.

Manche behaupten, das menschliche Leben beginne mit dem ersten Herzschlag. Manche behaupten dies, manche behaupten das. Du schließt dich einfach einer Definition an, die dir für deine Zwecke in den Hut passt. Du machst es dir sehr einfach.

Dafür gibt es Juristen, die global das Menschsein ab dem Zeitpunkt der Geburt festgelegt haben.

Behinderte Babies zu töten war auch im Sinne der Nationalsozialisten und Adolf Hitler

Oben zu beachten ist der Konjunktiv. Ich habe die Meinung des Staates wiedergegeben. Es macht aber durchaus Sinn, keine behinderten Kinder in die Welt zu setzen. Und die Nazis haben jeden ermordet, der nicht in das Weltbild des gesunden Ariers passte. Hat mit diesem Thema auch nichts zu tun. DIe NS-Keule ist sehr billig.

nach jahre langer Arbeit mit geistig Behinderten kann ich nur bestätigen, dass sie eine ungemeine Bereicherung für unsere Gesellschaft sind.

Es geht hier um erkennbare Missbildungen des Embyros und nicht um ausgewachsene Menschen mit Behinderung. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

aber ich habe das Recht durch meine Stimme bei der nächsten Bundestagswahl zumindest die SPD und Konsorten abzustrafen

Das hoffe ich doch.

damit ein solches krankes Gedankengut nicht die Generationen nach uns verseucht.

Ich bin die Generation danach: 19 Jahre jung. Man muss nicht Sozialdemokrat sein, um liberal zu denken.

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@teletobbi

Wer lesen kann ist klar im Vorteil, wie du schon sagtest. Ich empfehle dir, einen zusammenhängenden Text zu schreiben und nicht einzelne Aussagen aus dem Kontext zu reißen und irgend etwas da runter zu stottern. Ich werde jetzt darauf nicht eingehen, weil du offensichtlich die zitierten Stellen im Kontext fehlinterpretiert hast und deine Aussagen keinen Sinn ergeben. Ich empfehle dir, wie ein Erwachsener in ganzen und Zusammenhängenden Sätzen zu antworten. Das wirkt ein wenig wie die Hausaufgabe eines Hauptschülers. Wenn du den Eindruck erweckst, das geschriebene Wort verstanden zu haben, werde ich dies gerne mit einer Antwort würdigen.

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Übrigens ist das erfolgreichste Raubtier in der Natur nicht etwa der starke Löwe, der zuerst frisst, wenn etwas gelegt wurde. Es ist nicht das Krokodil oder der Tiger. Es ist der Afrikanische Wüstenfuchs. Weißt du auch warum? Weil der Afrikanische Wüstenfuchs erst die Alten und Schwachen an die Beute lässt, um so das ganze Rudel zu stärken! Dieses Konzept findet sich auch in unserer Gesellschaft wieder und nennt sich Sozialstaat. Dieses Konzept findet sich auch in der Geschichte unserer Aufklärung wieder und nennt sich Humanismus. Die Schwachen und Wehrlosen haben es eben am meisten nötig, beschützt zu werden!

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Solltest du also mal ein Baby im Bauche tragen, gib ihm wenigstens die Chance, sich selbst die Kugel zu geben, wenn es Alt genug dafür ist. ( Falls du als Frau wiedergeboren und nicht vorher abgesaugt oder ausgekratzt wirst, in einer Welt, wo das ganz normaler Alltag ist ) :)

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Denn Vater-Staat hat nicht sehr viel für Kinder übrig, die niemals Steuern zahlen und zusätzlich Steuergelder verpulvern? Der Staat möchte nur gesunde Kinder?

So wird Euthanasie begründet. Das haben Deutsche schon gemacht. Jetzt werden sie eben, vor der Geburt beseitigt. Kleinwüchsige haben nicht das Recht auf Leben. Das ist deine Argumentation.

Es sind übrigens Fälle bekannt, in denen die Abtreibung schiefgegangen ist bei älteren Föten. Die Ärzte haben dann versucht das Neugeborenen zu retten, um sich nicht strafbar zu machen.

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@Niconasbeznas

Wenn ich so Sprüche lese, bin ich sprachlos. Was hat denn ein behindertes Kind aufziehen oder es nicht zu gebären mit dem Staat zu tun?

Eltern die ein behindertes Kind aufziehen, können ihr eines Leben aufgeben.

Alles was ein Leben ausmacht müssen sie vergessen.

Und da willst du darüber entscheiden?

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@Niconasbeznas

So wird Euthanasie begründet. Das haben Deutsche schon gemacht

Offensichtlich haben die Deutschen aus ihrer verbrecherischen Vergangenheit nur wenig gelernt oder z.T. auch gar nichts. Wie sagte doch Brecht. "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."

Die Alliierten hätten gegen die faschistischen Verbrecher viel härter vorgehen müssen, einmal, um diese zur Rechenschaft zu ziehen, dann aber auch, um dem deutschen Volk zu aufzuzeigen, wie verbrecherisch ihr Regime war. Von alleine kapierten und kapieren sie es ja oftmals nicht.

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@Judith171

Welche Sprüche?

Ja mit kleinwüchsigen Kindern ist das Leben zu ende, genau. Deshalb vor der Geburt aussortieren und eliminieren.

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@voayager

Also noch härter als erhängen geht ja nicht. Offensichtlich bist Du kein Deutscher, sonst wüsstest Du, was das deutsche Volk während der Hitler Diktatur gelitten hat.

Als Deutschland nach dem Krieg in Schutt und Asche lag haben wir Millionen Flüchtlinge aus den Ostgebieten aufgenommen und unser Land wieder aufgebaut und zum erfolgreichsten Wirtschaftsgebiet gemacht.

Danach haben wir nochmal hundertausende Deutschrussen aufgenommen und Asylsuchende vom Balkan. Und ab 2015 mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten.

WIR haben aus unserer Vergangenheit gelernt, Ich weiss ja nicht aus welchem Land Du kommst?

Jemand der sich hier fast ausschliesslich über Geschlechtsteile und perverse Praktiken auslässt ist für mich keine moralische Instanz.

. Also halt mal den Ball flach. Am besten man fängt bei sich selbst an.

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@voayager

Also die Deutschen haben nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt, weil sie Abtreibung unter bestimmten Umständen zu lassen? Sehr fundierte Aussage.

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"Laut der UN ist man erst ab dem Zeitpunkt der Geburt ein Mensch. Erst ab diesem Zeitpunkt gelten die Menschenrechte."

Selbst wenn die UNO das genau so entschieden haben sollte (die Menschenrechtserklärung legt nur fest, dass mit Geburt gleiche Rechte vorliegen; das schließt nicht aus, dass nicht bereits vor Geburt Rechte vorhanden sind), interessiert das nicht, sofern sich aus Art. 1 Abs. 1 GG anderes ergibt.

"Nicht-geborene Kinder haben eben keine Rechte. Menschenrechte gelten eben nur für Menschen und nicht für Embryos."

Und aus Art. 1 Abs. 1 GG ergibt sich eben, dass ungeborene wenigstens in D sehr wohl Grundrechte haben. Und zwar egal, was die UNO nun definitives dazu gesagt hat oder nicht.

Beweis (also dieses Ding, wo du nur die Wahl hast zwischen: "Ok, du hast Recht" oder "Lalalalala, ich kann dich nicht hören, deshalb stimmt alles was du sagst überhaupt gar nicht"):

https://www.jurion.de/urteile/bverfg/1993-05-28/2-bvf-2_90/

"Amtlicher Leitsatz:

1. Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Diese Schutzpflicht hat ihren Grund in Art. 1 Abs. 1 GG; ihr Gegenstand und - von ihm her - ihr Maß werden durch Art. 2 Abs. 2 GG näher bestimmt. Menschenwürde kommt schon dem ungeborenen menschlichen Leben zu. Die Rechtsordnung muß die rechtlichen Voraussetzungen seiner Entfaltung im Sinne eines eigenen Lebensrechts des Ungeborenen gewährleisten. Dieses Lebensrecht wird nicht erst durch die Annahme seitens der Mutter begründet.

2. Die Schutzpflicht für das ungeborene Leben ist bezogen auf das einzelne Leben, nicht nur auf menschliches Leben allgemein.

3. Rechtlicher Schutz gebührt dem Ungeborenen auch gegenüber seiner Mutter."

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Und was eine Frau mit ihrem Körper macht, bleibt ausschließlich ihr selbst überlassen.

Und das sagt ein "Experte". Dann sage ich, falsch, es ist nicht ausschließlich ihre Sache.

Wer die Schwangerschaft über die 12. Woche hin akzeptiert, verpflichtet sich auch für die restlichen Wochen. Das Recht des Ungeborenen steht über dem Recht der Frau, welches auch nur vorübergehend beeinträchtigt ist (ein Mord ist dauerhaft).

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Laut der UN ist man erst ab dem Zeitpunkt der Geburt ein Mensch. Erst ab diesem Zeitpunkt gelten die Menschenrechte. Wenn sich eine werdende Mutter für die Abtreibung im 9.Monat entscheidet, dann nicht ohne Grund. Und was eine Frau mit ihrem Körper macht, bleibt ausschließlich ihr selbst überlassen.

Das meinst du hoffentlich nicht ernst ist der klar, dass ein Baby im 7. 8. oder 9. Monat meistens problemlos lebensfähig ist ?

Bei Spätabtreibungen in Schwellenländern wie Indien oder China werden die Föten aktiv ermordet denn sonst würden sie in diesem späten Stadium der Schwangerschaft lebendig zur Welt kommen.

Das Argument mit dem Körper der Frau rechtfertig keinen Mord an einem defintiv lebensfähigen Fötus sonderst höchstens eine Beendigung der Schwangerschaft.

Egal wie du es moralisch drehst und wendest du findest kein Argument wie man so etwas auch nur im Ansatz rechtfertigen kann.

Das ist mir zu polemisch.

Du beschwerst dich über polemische Parolen des Fragestellers verherrlichst aber selbst ein Vorgehen das moralisch mit Mord gleichzusetzen ist.

Entschuldig aber ich finde deine Antwort moralisch betrachtet menschenverachtend.

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Kaltblütiger Babymord wird zum Recht der Frau!

Diese populistischen Phrasen hast du bereits schön auswendig gelernt und verinnerlicht. Aber brechen wir es mal auf die einzelnen Wörter runter:

kaltblütig

Würde bedeuten, dass diese Frauen absolut gewissenlos wären, aber ein Schwangerschaftssabbruch ist in den seltesten Fällen eine einfache Entscheidung. Frauen denken auch nach, wer hätte das gedacht. Und Entscheidungen sind nicht automatisch falsch, nur weil du sie anders treffen würdest. Von außen lässt sich immer einfach urteilen.

Was tust du denn für alleinerziehende junge Mütter in deiner Umgebung? Hilfts du ihnen, damit sie nicht ganz alleine darstehen? Passt du weiter auf das Leben auf, welches zu forderst? Oder soll das das Jugendamt übernehmen?

Du hast schon ein ganz bestimmtes Bild entwickelt, wie Frauen sind, die eine Schwangerschaft abbrechen, nämlich:

durchgeknallten Partymüttern

Ich kenne einige durchgeknallte Partymütter und weißt du, was sie alle gemeinsam haben? Sie sind Mütter geworden und geblieben. Mit dem Finger auf eine bestimmte "Art" Frau zu zeigen finde ich daher nicht fair. Frauen sind individuelle Menschen und haben daher auch alle eine individuelle Geschichte.

Babymord

Wenn du an eine Baby denkst, was kommt dir als erstes in den Sinn? Klein, schreit viel, isst viel, schläft viel und wenn sie lachen, geht einem das Herz auf. Abhängig davon, wie häufig sie diese einzelnen Dinge tun, bemerkt man bereits ihren Charakter. Du hast da einen kleinen, vollständigen und selbstständig lebenden Menschen vor dir.
Und ein vollständiger und selbstständig lebender Mensch kann ermordet werden. Damit ein Leben beendet werden kann, ob nun auf natürlichen oder unnatürlichem Weg, muss es grundsätzlich existiert haben.
Ein Fötus entwickelt sich in einen Menschen, ist also eine Vorstufe, wenn man so will. Sie sind vollkommen von der schwangeren Person und deren Leben abhängig. Sie sind (noch) nicht vollständig, besitzen innerhalb der 12 Wochen kein vollständiges Gehirn und somit kein Bewusstsein. Ein Mensch wäre in diesem Zustand wohl am ehesten hirntot.
Sicher, dass es zwischen diesen beiden "Stufen" menschlicher Entwicklung keine Unterschiede gibt?

zum Recht der Frau!

Weißt du, was du in deinem gesamten Text nicht einmal erwähnt hast? Die Verantwortung der werdenden Väter. Frauen werden nämlich nicht von Partys ungewollt schwanger, sondern von Männern.

Sollte es nicht auch Aufgabe des Mannes sein, so eine Situation grundsätzlich zu verhindern, trägt er nicht die andere Hälfte der Verantwortung? Eigenartig, dass ein Mann kaum beschimpft wird, wenn er sich davon macht. Nur die Frauen sind hinterher die Mörder und verdienen einen qualvollen Tod, während die Männer dann weiter auf Partys gehen dürfen.

Als Mann stellt nimand deine Rechte an deinem Körper in Frage, du besitzt sie einfach selbstverständlich. Oder muss ein männlicher Manager drei Tage überlegen, ob er die finanzielle Existenz seines Mitarbeiter zerstört?

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Nun, ich denke was ich Privat in meiner Freizeit mache und wem ich persönlich Hilfe gewähre, geht dich nichts an. Aber ja, ich habe schon Menschen in einer schwierigen Lage geholfen, auch wenn es nicht alleinerziehende Mütter waren.

Ich schließe eine Abtreibung als medizinischen Eingriff allgmein ( wohlgemerkt bis zum dritten Monat) um etwa das Leben der Mutter zu retten nicht kategorisch aus und ja, in manchen Fällen sind auch die Männer schuld, wenn sie ihre Frau zur Abtreibung treiben und sollten dafür auch sehr hart bestraft werden! In dieser Richtung würde eine Gesetzesänderung in meinen Augen Sinn machen.

Und ja meine Güte, wenn eine Frau eben durch die Weltgeschichte vögelt ist das ihr gutes Recht, aber sie sollte die Konsequenzen kennen. Auch die Wahl des Lebenspartners liegt in der freien Entscheidung der Frau. Nicht jeder junge Hüpfer mit schickem Auto ist eine gute Wahl! Das ist eben nicht so einfach, den richtigen Partner zu finden, der für das wertvollste im Leben taugt: Eine Familie! Sollte die Frau wirklich "unschuldig" sein, eine Beziehung wollen, sich ein Kind wünschen und schwanger werden, ist es natürlich sehr traurig, wenn sich der leibliche Vater aus dem Staub macht. Aber legitimiert das wirklich einen Babymord? Wieso sollte die Frau deswegen noch bis zum neunten Monat abtreiben und einen Arzt bitten, eine Kochsalzlösung durch ihren Bauch in das Herz ihres Kindes zu injizieren? Würde eine gute Mutter sowas machen? Um dir hier zwei alternativen zu bieten: Sie könnte sich doch einen neuen Mann suchen, der das Baby als Teil von ihr betrachtet und es somit liebt, als wäre es sein eigenes Kind. Oder aber sie gibt das Baby zur Adoption frei! Adoptierte Kinder, hat mir ein weiser Mensch mal gesagt, haben einen Vorteil: Sie sind immer Wunschkinder! Wir können den Bedarf nach diesen Wunschkindern in Deutschland leider nicht decken.

Es gibt schlechte Männer, aber es gibt auch schlechte Frauen. Es gibt gute oder schlechte Menschen. Da gibt es keine Grauzonen. Darum geht es hier aber nicht. Nicht die Männer "sollen" das ungeborene Leben schützen, sondern das Gesetz, welches eben aus der ganzen Gesellschaft entspringt und nicht nur von der männlichen Bevölkerung entschieden wird.

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen einem Fötus und einem Baby. Mit der selben Logik könnte ich auch behaupten, dass es einen Unterschied zwischen einem Baby und einem Erwachsenen gibt und das Baby so gesehen ein geistig zurückgebliebener Erwachsener wäre. Eine Schwangerschaft ist eben keine Krankheit oder ein Schönheitsfehler! Das Recht der Frau auf Kindesmord ist kein gesellschaftlicher Fortschritt und höchstens eine pervertierte Variante der Emanzipation.

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@gescheitertEr
Aber ja, ich habe schon Menschen in einer schwierigen Lage geholfen, auch wenn es nicht alleinerziehende Mütter waren.

Bleibt die Frage, wer nach der Geburt für den Lebensschutz zuständig ist.

Und ja meine Güte, wenn eine Frau eben durch die Weltgeschichte vögelt ist das ihr gutes Recht, aber sie sollte die Konsequenzen kennen.

Das sollten Männer auch und hoffentlich nicht nur in Form von Unterhaltszahlungen.

Sollte die Frau wirklich "unschuldig" sein, eine Beziehung wollen, sich ein Kind wünschen und schwanger werden, ist es natürlich sehr traurig, wenn sich der leibliche Vater aus dem Staub macht.

Das gilt aus meiner Sicht auch für ein gerissenes Kondom oder wenn die Pille aufgrund von Antibiotika nicht wirkt. Wann immer man Sex hat, trägt man eine Verantwortung und davon kann man sich nicht befreien, in dem man oder frau behautet, der jeweils andere Partner wäre für die Verhütung zuständig.

Wieso sollte die Frau deswegen noch bis zum neunten Monat abtreiben und einen Arzt bitten, eine Kochsalzlösung durch ihren Bauch in das Herz ihres Kindes zu injizieren?

Kanada kommt auch vollkommen ohne ein Gesetz für Schwangerschaftsabbrüchen klar. Hast du von dort schonmal solche Horrorgeschichten gehört? Die stammen größtenteils aus China, wobei es sich dabei um Zwangsabbrüche handelte, eine Folge der Einkindpolitik, oder aber auch Ländern, in denen Abbrüche legal nicht möglich sind.

Würde eine gute Mutter sowas machen?

Andere Frage, warum sollte ein gute Mutter das machen? Das behauptest du nur. Was davon ist denn aber wirklich realistisch? Glaubst du, die Frauen wachen dann eines morgens auf, wenn sie im neunten Monat schwanger sind, und denken sich dann: Hey, heute beende ich mal meine Schwangerschaft?
Die ganze Sache hört sich im übrigen ziemlich lebensbedrohlich an.

Wir können den Bedarf nach diesen Wunschkindern in Deutschland leider nicht decken.

Bedarf an Kindern? Das klingt sehr nach Menschenhandel.

Nicht die Männer "sollen" das ungeborene Leben schützen, sondern das Gesetz, welches eben aus der ganzen Gesellschaft entspringt und nicht nur von der männlichen Bevölkerung entschieden wird.

Das ist klar, aber auch Männer müssen eine Verantwortung übernehmen, darum ging es mir. Das hört nicht damit auf, dass sie bitte keine Frauen vergewaltigen sollen, sondern dass Verhütung nicht nur Frauensache oder eben Männersache ist. Im besten Fall sollte es gar nicht zu so einer Situation kommen.

Unterschied zwischen einem Baby und einem Erwachsenen gibt und das Baby so gesehen ein geistig zurückgebliebener Erwachsener wäre

Wie ging der Spruch? Genieße die Zeit als Baby, denn du wirst erst wieder alle anschreien können, wenn du Geschäftsführer bist? :D

Das Recht der Frau auf Kindesmord ist kein gesellschaftlicher Fortschritt und höchstens eine pervertierte Variante der Emanzipation.

Welches Recht? Ein Abbruch ist nur straffrei, wenn eine Beratung stattgefunden hat und die drei Tage Bedenkzeit eingehalten wurden.

Man sollte aber auch bedenken, dass Schwangerschaftsabbrüch keine Erfindung der letzten 20 Jahre sind. Abbrüche unter Strafe zu stellen verhindert sie nicht, es verhindert nur sichere und geregelte Abbrüche. Bevor Abbrüche in Irland legalisiert wurden, existierte ein wahrer Tourismus. Die Frauen sind nach Großbritannien gereist.

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@sacredrain

Ich unterhalte mich wirklich gerne, aber ich bin kein großer Fan der Methode, einzelne Zitate aus dem Kontext zu reißen und irgend welche Sprüche darunter zu schreiben. Ich habe mir den Text dennoch durchgelesen. Wenn du mir etwas sagen willst: Mache dir eine Tasse Tee, atme einmal tief durch, lies dir nochmal die ursprüngliche Frage und meinen Kommentare zu deiner Antwort durch und lass es einfach raus! Trotzdem vielen Dank für deine Mühen, auch wenn wir nicht einer Meinung sind. Aber hey, das ist ok! Als überzeugter Parlamentarier kann ich mit anderen Meinungen leben und sehr gut damit umgehen. :)

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@sacredrain

"Bleibt die Frage, wer nach der Geburt für den Lebensschutz zuständig ist."

Primär die Sorgeberechtigten und -verpflichteten und dann als Backup der Staat.

Zu den Sorgeverpflichteten zählt natürlich auch der biologische Vater des Kindes.

Dessen wird man aber leider oft nicht habhaft und dann gibt es auch noch kulturelle Verhaltensmuster die eine geringere Last für den Vater begünstigen. Ferner sollten Väter auch vor der Geburt für den Lebensschutz geeignet verplfichtet werden. Ist aber leider alles nicht einfach zu beheben.

"Kanada kommt auch vollkommen ohne ein Gesetz für Schwangerschaftsabbrüchen klar. Hast du von dort schonmal solche Horrorgeschichten gehört?"

Ich habe davon "gehört" aka selbst eine Statistik gelesen, die eine Kategorie mit ca. 140 Einträgen pro Jahr hatte, die gemäß dem Wortlaut eigentlich folgende Fälle beschreiben würde:

Eine Abtreibung wird nach der 22. SSW p.c. versucht; die Abtreibung schlägt "fehl"; ein Kind wird geboren und es gibt Lebenszeichen; es werden absolut gar keine Dignose- oder Behandlungsschritte angewandt, um festzustellen, ob das Kind überleben könnte oder um dieses Überleben zu ermöglichen; das Kind stirbt (wobei der Statistik nicht entnehmbar ist, wie lange solche Kinder leben).

Ggf. kann das natürlich auch ganz harmlos sein, dass da halt einfach hier und da mal bei der Datenerhebung ein Kreuz falsch gesetzt wurde.

Erschreckend fand ich nur, dass Interesse der Politik und Medien daran: Null.

Würden die in Kanada ernsthaft sein, würden die wenigstens darauf achten, dass ab der Grenze Geburt dann aber sauber die Rechte des Kindes eingehalten werden, und eine solche Statistik würde dann mindestens eine genaue Untersuchung zur Folge haben. Denn nach kanadischem Recht wäre es vermutlich auch nicht in Ordnung.

Nebenbei, das mit dem sterben lassen kommt tatsächlich vor, auch in D:

https://www.zeit.de/2013/44/abtreibung-aerztin-moralische-bedenken/komplettansicht

"Doch manchmal überlebt ein Kind und stirbt erst eine oder zwei Stunden nach der Geburt. Im Arm der Eltern, wenn diese das wollen; wenn sie es nicht wollen, ist es Becks Aufgabe, das Kind in einen Weidenkorb zu legen, mit dem Korb in den Abstellraum zu gehen, den einzigen Ort, an dem es im Krankenhaus ruhig ist, und dort neben dem Körbchen zu warten, bis das Kind stirbt. Manchmal ruft Beck einen der Kinderärzte, der dem Kind Morphium gegen die Schmerzen gibt. In diesen Momenten in der Abstellkammer ist ihr Beruf eine Last, die sie fast in die Knie zwingt."

da geht es allerdings nur um Fälle vor 22. SSW p.c.; damit können die Ärzte das mit der Abstellkammer machen, denn da das Geburtalter vor 22. SSW p.c. ist, steht die Diagnose eh schon fest, dass das Kind so oder so sterben wird, weshalb man es nach deutschem Recht problemlos in irgendein Abstellkammer zum Sterben hinstellen kann.

Nur bei der kanadischen Statistik ging es meines Wissens eben um nach 22. SSW p.c.

Falls in D irgendwer diese Nummer mit ab in die Abstellkammer, damit es nicht mit seinem Sterben andere belästigt, nach der 22. SSW p.c. machen würde, dann käme Mord oder Totschlag in Frage, da die Ärzte auch gegenüber solchen Babys in Garantenstellung sind und in Garantenstellung kann unterlassene Hilfeleistung Mord oder Totschlag sein.

Langte das jetzt an Horrotstories?

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Gute Antwort!

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Wieso sind so viele Menschen immer noch gegen Abtreibungen?

Aber würden das Kind in eine Babyklappe abgeben.

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Nun will ich mich kritisch dazu auseinander setzen weil ich es nicht ok finde, ich finde auch behinderte sollten ein Recht haben zu leben :(

Am Ende hat er vorsichtig hinzugefügt das es sogar in manchen Ländern der Fall ist das das Kind 2 wochen bis vor die Schwangerschaft abgetrieben werden können und das er das auch nicht so verkehrt findet.

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