Nachweis für Beischlaf, um gerichtlichen Vaterschaftstest zu erzwingen?

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7 Antworten

Mich interessiert also welche Tatsachen regelmäßig einen Verdacht begründen.

Für einen gerichtlich angeordneten Vaterschaftstest reicht es aus, wenn die Frau  angibt, dass es zu einem (1) Verkehr zwischen euch kam...., sie muss nichts "beweisen".

Sollte sich herausstellen, dass du nicht der Vater bist, entstehen dir auch keine Kosten.

Du kannst dem Gericht ja das Bestehen einer Dauerbeziehung dieser Frau zur Kenntnis setzen. Das Gericht kann auch durchaus, zwei in Frage kommende Männer, testen lassen.

Es reicht die Aussage der Frau, dass sie in der fraglichen Zeit mit dir geschlafen hat.

Selbstverständlich kann der Maßstab nicht so hoch gelegt werden, wie du es gerne hättest. Hier geht es nicht um dich oder sie sondern einzig und allein um das Kind.

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1598a.html

Wenn die Frau einigermaßen widerspruchsfrei und nachvollziehbar darlegen kann, dass sie mit Dir zum Zeitpunkt der Zeugung GV hatte, wird das Familiengericht im Falle Deiner Weigerung einen Test anordnen. Hier gibt es zwar noch ein denkbares Konstrukt mit der Gefährdung des Kindswohles, aber das wird bei einem Säugling/Kleinkind erst einmal ausgeklammert.


Das muß sie doch gar nicht nachweisen.

Allein ihre Behauptung ist als begründeter Verdacht ausreichend.

Hast du mit ihr gepennt oder nicht? Wahrscheinlich reicht schon die Behauptung der Frau das du mit ihr zusammen warst.

Wenn du tatsächlich nicht der Vater bist, wäre der freiwillige Test doch kein Problem.

Nordstromboni 04.08.2016, 11:36

Würde ich auch nicht machen. Warum sollte er in sowas Zeit investieren.

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Omikron6 04.08.2016, 11:39
@Nordstromboni

Weil sonst möglicherweise ein Gerichtsbeschluss ergeht und er den Test machen muss. Ist doch Blödsinn ein Verfahren anzuleiern, wenn man auch vorher beweisen kann, dass man nicht der Vater ist.

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greendayXXL1 04.08.2016, 11:39
@Nordstromboni

Lieber so ein wenig Zeit investieren, als über ein Gericht etc. die Zeit zu investieren... 

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TreudoofeTomate 04.08.2016, 11:40
@Nordstromboni

Um auszuschließen, dass er der Vater ist und sich das Gerichtverfahren und die damit verbundenen Kosten zu ersparen?

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DFgen 04.08.2016, 12:13
@Omikron6

Wenn die Vaterschaft ausgeschlossen werden kann, bräuchte kein freiwilliger Vaterschaftstest gemacht werden - zumal ein solcher kostenpflichtig ist.

Dann könnte man es auf einen gerichtlichen Test ankommen lassen - der für den Nicht-Vater keine Kosten verursachen würde.....

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DFgen 04.08.2016, 11:42

Der freiwillige Test ist kostenpflichtig.

Käme es zu einer "Vaterschaftsfeststellungsklage", hätte der freiwillige Test möglicherweise gar keine Relevanz und es würde ein neuer, "gerichtlicher" angeordnet....

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Nordstromboni 04.08.2016, 11:49
@DFgen

na dann gehen hier aber gerne welche 2 Mal hin wenn sie dann vor Gericht geht

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