Nachvertragliches Wettbewerbsverbot zwischen Zeitarbeitsfirma und Betrieb - Welche Rechte habe ich?

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4 Antworten

Aus §9 AüG:

Unwirksam sind ...

3. Vereinbarungen, die dem Entleiher untersagen, den Leiharbeitnehmer zu einem Zeitpunkt einzustellen, in dem dessen Arbeitsverhältnis zum Verleiher nicht mehr besteht; dies schließt die Vereinbarung einer angemessenen Vergütung zwischen Verleiher und Entleiher für die nach vorangegangenem Verleih oder mittels vorangegangenem Verleih erfolgte Vermittlung nicht aus,

Es hängt von der Formulierung im Entleihvertrag ab und ob die "horrende Summe" noch als angemessene Vergütung zu sehen ist.

Ich würde an Deiner Stelle einen guten Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen, die rund 100€ für die Beratung sollte Dir eine gesicherte Information wert sein.


Nachtrag:

Vielleicht findest Du eine andere Verleihfirma, über die Du das halbe Jahr überbrücken kannst. (Nur eine Idee).

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Entleih- und Verleihfirmen haben normalerweise Vertragsabsprachen, dass des Personal nicht "abgeworben" werden soll (darf).

Die Verleihfirma lebt schließlich auch davon, Mitarbeiter zu vermitteln. Dafür wird dann eine Vermittlungsprovision fällig

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Du wirst nix anderes machen können als das halbe Jahr abwarten. der Betrieb wird dich ganz einfach nicht einstellen.

Interessant wäre es aber wenn jetzt Klage geführt wird von Dir, unter der Voraussetzung das die Beschäftigung eben aus diesem Grund nicht zustande kommt. Die Managerin hat den Grund ja gesagt, fraglich ob sie ihn vor Gericht wiederholt.

Andererseits: Entschädigung wäre ja eigentlich nicht fällig, du bist in einem Arbeitsverhältnis. 

Das was du gelesen hast müßte arbeitsvertraglich geregelt sein. Also das Du 6 Monate bei keinem anderen Betrieb anfangen kannst. Da muß der AG zahlen.

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Es gab mal ein Urteil, da hat es gereicht das der Arbeitnehmer für eine Woche bei einem anderen Arbeitgeber gearbeitet hat und dann fest angestellt wurde. Hängt aber von der genauen Formulierung im Vertrag zwischen ZAF und dem Fasion Store ab, wann die Summe fällig wird.

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