Nachversicherung Rente Bundeswehr - Berechnungsgrundlage?

3 Antworten

Hallo gigasteve,

Sie schreiben:

Nachversicherung Rente Bundeswehr - Berechnungsgrundlage?

Bei einer Diskussion ist eben folgende Frage aufgekommen: Wird zur Berechnung der nachzuversichernden Rentenbeiträge nur das Grundgehalt genommen oder das Gesamtbrutto sprich inklusive der Familienzulagen für Ehe und Kinder ? Die Zulagen machen immerhin einen ordentlichen Anteil aus. 

Antwort:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/03_vor_der_rente/03_rentenzeiten/03_nachversicherung_node.html

Auszug:

In Deutschland gibt es neben der gesetzlichen Rentenversicherung weitere Systeme der Alterssicherung – beispielsweise die Beamtenversorgung oder berufsständische Versorgungseinrichtungen. 

Der Gesetzgeber möchte diese aufeinander abgestimmt sehen: 

Erfolgt zum Beispiel ein Wechsel von der Beamtenversorgung in die gesetzliche Rentenversicherung, so sieht das Rentenrecht die Nachversicherung vor. Sie soll den Versicherten so stellen, als sei er von vornherein Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung gewesen.

Die Beiträge für die Rentenversicherung werden bei der Nachversicherung individuell berechnet. 

Grundlage dafür sind die Bruttoentgelte - beispielsweise aus einer Beamten- oder Bundeswehrzeit. Von diesen Bruttobezügen berechnet der Dienstherr für Beamte oder die Wehrbereichsverwaltung die Rentenbeiträge und lässt sie bei der Rentenversicherung dem Versicherten gutschreiben. 

Die Rentenbeiträge aus der Nachversicherung werden so verrechnet, als wäre der Beamte oder der ehemalige Soldat in dieser Zeit Arbeitnehmer gewesen.

Bei der späteren Rentenberechnung zählen diese Zeiten und können somit einen Rentenanspruch begründen oder die Rente erhöhen.

Tipp:

Bei der DRV einen Antrag auf Kontenklärung einreichen und um eine aktuelle Auskunft bitten, dann haben Sie alles schwarz auf weiß!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Hallo,

eine Nachversicherung in der GRV kommt dann zustanden, wenn du als SaZ ausscheidest. Das bisherige Steuerpflichtige Brutto ist dann die Berechnungsgrundlage für die Rentenversicherungsbeiträge. Hab Verständnis, das die Zulagen nicht rentenerhöhend sind.Du kannst ca, nach einem Jahr ausscheiden aus der Bundeswehr eine Kontenklärung bei der DRV abverlangen, die DRV listet dann alle Jahr ab 17. Lebensjahr auf, dann sollte die Bundeswehrzeit enthalten sein.

Beste Grüße 

Dickie59

Viel Dank für die Antwort. Also laut meinen Bezügen ist das Gesamtbrutto (mit Familiezulage) identisch mit dem Steuerbrutto. 

 Das würde dann doch aber auch heißen,  das genau auf dieses Brutto später der Rentenanteil berechnet wird? 

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@gigasteve

Nein, das Gesamtbrutto muss nicht identisch sein wie das Steuerbrutto.

Es werden nur die Gehaltsbestandteile besteuert, welche nach Einkommenssteuergesetz vorgesehen sind. Meines Erachtens gehören dazu nicht Familienzulagen.

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Der Betrag der als steuerpflichtiges Brutto ausgewiesen ist, ist auch für die Nachversicherung der gesetzlichen Rentenversicherung maßgeblich.

Einkommenssteuer auf rückwirkende EM Rente?

Hallo zusammen,

ich habe bis Juli 2014 Krankengeld und nach auslaufem selbigem H4 bis Ende 2014 erhalten. Ebenfalls Ende 2014 wurde mir eine EM-Rente rückwirkend zum 01.02.2014 bewilligt. Die Krankenkasse und das Jobcenter haben den EM-Rentenbeitrag anteilig mit der Rentenversicherung verrechnet.

Nun musste ich die Steuererklärung für 2014 machen, habe den Krankengeld- und H4-Bezug angegeben, als auch den von der Rentenversicherung den "quasi-erhaltenen", jedoch verrechneten Betrag von um die 9000 Euro als Rente in Anlage R angegeben. Grudnsätzlich erhalte ich monatlich inklusive aller Abzüge wie Krankenversicherung usw ca. 745 Euro EM-Rente.

Nun kam der Steuerbescheid und das Finanzamt möchte ca. 450 Euro Einkommenssteuer für 2014 haben. Man führt ca. 9600 Euro aus den Lohnersatzleistungen als Berechnung des Progressionsvorbehalts an und kommt so auf 8,54%.

Als Berechnungsgrundlage für die 450 Euro Steuerforderung führt man die Rente von 9000 Euro an, zieht davon einen Grundfreibetrag von X ab und kommt letzlich aller steuerbegünstigen Abzüge auf ein zu versteuerndes Einkommen von ca. 5000 Euro. Darauf setzt man die 8,54% an nd komtm so auf die 450 Euro Steuerforderung.

Mich würde interessieren, ob so ein niedriges Renteneinkommen überhaupt einer Besteuerung unterliegen kann, oder ob hier nicht auch der "übliche" Grundfreibetrag von irgendwas um die 8000 Euro greift (wenn überhaupt, dann über eine Differenzbesteuerung).

Vielen Dank & viele Grüsse

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