Nachversicherung in der privaten Krankenversicherung?

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5 Antworten

Laut Aussage einer Mitarbeiterin meiner PKV ist eine Vorverlegung des Vetragsbeginn lediglich auf den 1. Februar (2 Monate in die Vergangenheit) möglich.

Dann wende dich doch einfach an deinen Versicherungsvermittler. Wenn dieser dich falsch beraten hat und du es beweisen kannst, kannst du ihn auch verklagen.

Die GKV hat recht, du musst ab Beginn deines Beamtenverhältnisses eine Bestätigung der PKV vorlegen. Alternativ musst du bei der GKV die Beiträge zahlen.

Allerdings verstehe ich nicht, weshalb dies dir erst nach 8 Monaten mitgeteilt wurde, dies ist eine lange Zeit.

Was wurde denn überhaupt als Versicherungsbeginn im Antrag zur PKV geschrieben und auch welches Beendigungsdatum des Vorversicherers der GKV steht da?

Und eine Bestätigung der PKV über den neuen Versicherungsschutz, hättest du ja auch gleichzeitig mit der Kündigung an die GKV schicken müssen.

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Kommentar von molzau
01.07.2017, 13:13

Den Kontakt zu dem Vermittler habe ich abgebrochen, da er mich nachweislich schlecht behandelt hat und ich kein Vertrauen mehr zu ihm habe. Glücklicherweise fand die Kommunikation auf dem Schriftweg statt und ich kann die Falschberatung nachweisen. Die GKV hat mir dies schon vorher mitgeteilt. Mein Versicherungsvertreter riet mir allerdings dazu, die Schreiben zu ignorieren, da diese aufgrund des Beamtenstatus hinfällig seien. Der Versicherungsbeginn der PKV ist der 1.4.2017. Die PKV erklärt sich dazu bereit, den Versicherungsbeginn nachträglich auf den 1.2.2017 vorzuverlegen. Ich benötige für eine nahtlose Anschlussversicherung den 1.1.2017 als Versicherungsbeginn, was laut PKV rechtlich nicht möglich ist. Weißt Du, ob das stimmt?

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... da kann aber etwas nicht stimmen. Setze Deinen "Berater" auf den Topf, denn für den ist so ein lapidarer Abschluß incl. Info an die GKK Alltag!

Zudem sind die Merkblätter der Dienstherren für solche Angelegenheiten doch klar und einfach.

Was mir überhaupt nicht runter geht ist: Trotz Beihilfe und Beamter "gedanklich" vom 01.12. bis 01.04. keine Krankenkasse?

Das macht doch der Dienstherr gar nicht mit. Der verlangt doch einen Nachweis, auch über die Pflege, oder hat sich da etwas geändert?

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Wenn du nicht ordnungsgemäß gekündigt hast, besteht die gesetzliche Krankenversicherung weiter. Dass du das nicht gewusst hast, interessiert niemanden.

Allerdings kannst du nicht doppelt versichert sein. Der neue Vertrag muss zurück treten. Die Doppelversicherung wird rück abgewickelt. Dass die Vertreterin davon nicht begeistert ist, liegt daran, dass sie die Provision erstatten muss. Da sie dich offensichtlich falsch beraten hat, wäre eine Haftung möglich. 

Sie ist verpflichtet, einen Vermögensschadenshaftpflicht zu unterhalten.

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Kommentar von Apolon
01.07.2017, 14:39

Wenn du nicht ordnungsgemäß gekündigt hast, besteht die gesetzliche Krankenversicherung weiter.

Dies ist leider nicht möglich, da ein Beamter nicht gesetzlich pflichtversichert ist!

Bedeutet, er müsste dann einen neuen Antrag für freiwillige Krankenversicherung bei der GKV stellen.

Möglich wäre natürlich auch, dass er zuvor in der Familienversicherung der Eltern mitversichert war.

Nur fehlen hier noch einige Informationen.

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Du warst und bist derzeit noch in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Du kannst mit einer Frist von 2 Monaten kündigen. Dein Versicherungsvertreter sollte seinen Job an den Nagel hängen. Rückwirkend kommst du nur aus der gesetzlichen Krankenversicherung,wenn du den geforderten Nachweis führen könntest. Kannst du nicht, also nachzahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung und kündigen.

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Kommentar von molzau
01.07.2017, 20:37

Gekündigt habe ich bereits. Allerdings habe ich (auf Anraten des Versicherungsvertreters) die Frist verstreichen lassen, in der ich Angaben über mein Einkommen mache konnte. Ich muss daher die Beiträge auf Basis der Beitragsbemessungsgrenze (Krankenversicherungen und Pflegeversicherung 774,30 Euro pro Monat) bezahlen. Daher meine Frage: Gibt es Versicherer, die mich rückwirkend zum 1.12 versichern? Selbstverständlich müsste in diesem Fall die abgeschlossene PKV gekündigt werden. 

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Ich war bis November 2016 angestellt und gesetzlich krankenversichert.
Seit Dezember 2017 befinde ich mich im Beamtenverhältnis und bin
beihilfeberechtigt.

Und was ist mit der Zeit vom 1.12.2016 … 1.12.2017?

Sollte das mit dem Dez. 2017 ein Tippfehler sein, rate ich, vor dem Absenden jeglicher schriftlicher Äußerung, diese vorher genau zu lesen! Wer als Beamter auf Probe solche „amtlichen“ Fehler macht, ist auch schnell wieder nur Angestellter … :-)

Wenn du ab dem 1.12.2017 verbeamtet wurdest, hättest du zu diesem Zeitpunkt die PKV mindestens beantragen und gleichzeitig die GKV kündigen sollen – egal, ob einem der Versicherungsberater passt oder nicht.

Damit wären weder eine Doppelversicherung noch eine Versicherungslücke entstanden.

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Kommentar von Apolon
02.07.2017, 14:28

Wenn du ab dem 1.12.2017 verbeamtet wurdest, hättest du zu diesem Zeitpunkt die PKV mindestens beantragen und gleichzeitig die GKV kündigen sollen – egal, ob einem der Versicherungsberater passt oder nicht.

Bitte erst den Text lesen, bevor du ihn abschickst.

Dieses Datum liegt in der Zukunft - also hat er ja noch etwas Zeit für die Kündigung.

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