Nachtspeicheröfen durch neue Heizungsanlage ersetzen ,wie teuer wird das?

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10 Antworten

Keine Gasleitung in der Straße?

Evtl. Flüssiggastank ins Grundstück?

Heizöl geht natürlich auch.

Gibt es einen Gasanschluss bei Dir, dann bau eine Gasheizung ein. Der Anschluss kostet zwar auch etwas, aber Du brauchst keinen Öltank. Der Öltank braucht Platz und je nach Lage des Grundstücks können Gefahren für Haus und Grundstück bzw. Grundwasser ausgehen, die separat abgesichert werden müssten. Vor allem muss sichergestellt werden, dass kein in den Tankraum eindringendes Wasser den Tank zum schwimmen und womöglich umkippen bringt. Wenn gute Voraussetzungen für eine gefahrlose Lagerung von Öl geschaffen werden können, würde ich zu einer Ölheizung raten, sofern es keinen Gasanschluss gibt.

Pellets, Wärmepumpen etc. dürften bei dem Haus wohl nicht angemessen sein.

Rechne mal mit ca. 15000,- für die Heizung incl. Warmwasserbereitung und Außenkamin. Dann brauchst Du noch die gesamte Installation der Wärmeverteilung: Heizungsrohre, Heizkörper, Pumpen, Ventile etc. Möglicherweise kannst Du einiges selbst machen, aber ohne Eigenleistung würde ich nochmal von gut 10000 € ausgehen. Ein Gesamtbetrag von 20000 bis 25000 € ist also durchaus realistisch.

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Mod1990 06.07.2016, 11:56

Gasanschluss ist nicht vorhanden und Gasaußentank gefällt mir nicht. Warum wären Pellets,Wärmepumpen nicht angemessen? Das Haus ist in einem sehr guten Zustand und hat eine sehr gute Lage. Also ich möchte bis maximal 30.000€ ausgeben,das ist das Buget was für die Heizungsanlage eingeplant wurde. Ich denke es wird auf Öl hinaus laufen und dazu wird im Wohnzimmer noch ein Kamin installiert

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bwhoch2 06.07.2016, 12:02
@Mod1990

Dein Vorhaben klingt auf jeden Fall gut, sofern die Lagerung von Öl jetzt und in Zukunft keine Probleme bereitet.

Für 30000 € solltest Du schon was gutes bekommen.

Ist das Haus energetisch auch in einem sehr guten Zustand? Wie sagt Dir der Energieausweis dazu? (Empfehlungen)

Geht man davon aus, dass das Haus keinen besonderen Zustand in Sachen Wärmedämmung hat, wirst Du nach wie vor viel Energie brauchen.

Dementsprechend müßtest Du sehr viel Pellets lagern. Vom Volumen her sehr viel mehr, als beim Heizöl oder der Pelletslieferant steht alle paar Monate vor der Tür und damit wärst Du Preisbewegungen ungeschützt ausgesetzt. Deshalb halte ich Pellets eher für ungeeignet, zumal auch eine solche Anlage dann mit 30000 € insgesamt wohl nicht zu stemmen wäre.

Wärmepumpen gibt es als Grundwasser-, Erdwärme- und Luftwärmepumpen. Alle drei Typen sind sehr teuer und außer bei der Luftwärmepumpe braucht man noch viel teure Installation entweder, um das Wasser zu gewinnen oder um aus großer Tiefe oder von großer Fläche genügend Wärme zu gewinnen.

Auch hierfür reichen 30000 € dann nicht aus.

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Das kan Teuer Werden den Kupferrohr wir nach meter Abgerechnet.Außerdem Ist der Kessel eins der Teuerste sachen .Aber wie Teuer es wird kann dir nur eine Fachfirma sagen wen die die maße hat und zb den Baulan des hauses und dir einen Kostenvoranschlag macht (Nicht vergessen ca 30%Draufschlagen.)

Mit deinen Angabe kann dir das nimand sagen den es gibt ja auch verschieden Heizkörperarten. zb aus gus oder Alumienium/Stahl oder auch andere wie zb Wandheizkörper, usw.

Wärmepume Fressen zuviel strom wie auch alles andere was strom braucht damit erhöst du deine Heizkosten nur aber es gibt zb auch Pellets oder Festbrandkessel (zb für kohle,Papier,Holz)Als Kombi nation auch möglcih.

Aber Egal was du als Wärmeerzeuger nimst frage bitte nach den Betriebskosten den die könne sehr hoch sein wen man darauf nicht achtet,Außerdem es wird ja nicht nur die anlage eingebaut ein neuer kamin eingezogen undes werden auch alle rohrleitungen isoliert werden  müssen und das kann teuer werden den auch der Schonsteinfeger mus mit dem Heizungsmeister die Anlage Abnehmen und er entscheidet ob es so in Betrieb geht Rechen am besten mit 30-50.000€ den Es sind ja nicht nur die materialkosten zu bezahlen sondern auch die arbeitszeit die kann zb für ein Haus 5-7 Werktage sein zb...

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Das wird in jedem Fall ein teurer Spaß. Sofern die Möglichkeit besteht, einen Gasanschluss herzustellen, würde ich einer Gaszentralheizung (Brennwert) auf jeden Fall den Vorzug geben - schon alleine wegen des teuren und lästigen Öltanks, der sonst in den Keller muss.

Unter 25k ist das - evl. abhängig von der Lage und den dort üblichen Preisen - kaum realistisch. Alleine das Heizsystem selbst schlägt da schon mit wenigstens 8k zu Buche, und dann müssen ja erstmal die Heizkreise etc. hergestellt werden. In Anbetracht des Aufwands sollte hier unbedingt mehrgleisig gefahren und diverse Angebote (auch hinsichtlich der zu verwendenden Technik) samt Fördermitteln in Betracht gezogen werden.

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Die oftmals angesprochenen 15.000 Euro sind bei einfacher Technik durchaus realistisch. Mein Haus ist etwa nur halb so groß und ich hatte ein Angebot einer Heizungsbaufirma über 12.000 Euro für eine Gasheizung komplett.

Das Ganze war für mich dann aber nicht so einfach finanzierbar, also ging es in kleinen Schritten vorwärts über einen längeren Zeitraum. Zuvor war das Haus nur ofenbeheizt.

Der Gaskessel (Niedertemperatur) wurde preiswert gebraucht gekauft. Die Heizkreise verlegte und lötete ich selbst. Im Internet gibt es Anleitungen zum Löten von Kupfer (Youtube). Keine schwarze Magie, sorgfältiges und gewissenhaftes Arbeiten ist aber unbedingt erforderlich.

Ich entschied mich gegen Heizkörper und für Heizleisten (mal googeln), weil die die Schimmelfreiheit im Haus gewährleisten. Im Nachhinein die beste Entscheidung, denn eine angenehmere Wärme in Wohnräumen hab ich noch nie erlebt. Der feuchte Keller bekam eine Temperierschleife (siehe "Temperierung" im Internet). Dadurch trocknete er stark aus. Die Kosten für die Temperierschleife selbst beliefen sich bei Selbsteinbau auf ca. 15,- Euro je laufendem Meter. Preiswerter bekommt man keine Kellertrocknung!

Heizleisten sparen gegenüber dem Heizkörper ca. 30% an Heizenergie ein.
Das hat die Ursache darin, dass die Wärmestrahlungsleistung der Heizleisten das Mauerwerk trocknet (Schimmelfreiheit), was einen hohen Dämmwert zur Folge hat. Auf zusätzliche Dämmmaßnahmen kann dann verzichtet werden, weil diese dann in die Unwirtschftlichkeit laufen (höhere Investitionskosten, als durch Heizkostenerspanis eingespart wird).

Die Heizzentrale wurde gasseitig von einem Installateur angeschlossen, vom Schornsteinfeger abgenommen und mit den ersten Heizkreisen in Betrieb genommen.

Nach und nach kamen weitere Heizkreise dazu, die ich verlötete und selbständig an den Wasserkreislauf der Heizung anschloss. Dabei lernt man auch die Anlage auch gut kennen. So behielt ich die Ausgaben im Überblick. Insgesamt kostete mich der Spaß ca. 4.000 - 5.000 Euro über 2-3 Jahre verteilt.

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rechne mahl mit ca 30.000 € und mehr erstens neuer kessel ,Tanks ca 4.000 Liter Solar-Anlage,für Warmwasser ( Alternativ BioHeizöl Tanken ) es gibt in Baden-Württemberg eine Energie Einsparverortnung 15 % müssen aus Erneuerbaren Energien erzeugkt werden oder nach dir eine Pellets in den Keller,die Heizkörper kommen auch noch dazu

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Irgendwie bist du sehr witzig ;-) Du sagst, austauschen gegen etwas das einem auf Dauer nicht die Haare vom Kopf frist. Okay, soweit. Aber ab dann klappt es mit gewissem denken nicht mehr?

Du lebst im Abzockerland. Müsstest längst begriffen haben, auf welche Vielfältigen Arten die Bewohner abgezockt werden. Nicht nur laufend neue angebliche Energieeinsparverordnungen, Glühlämpenverbote usw.

Deine Nachtspeicherheizungen müssen ersetzt werden, weil die größte organisierte Abzockerbranche neben der Pharmaindustrie, die Stromlobby sich seit wann fortwährend eine goldene Nase verdient?

Du willst ausgerechnet die Branche fragen, die von der Politik gut bedient wird? Schom la überlegt, wieviele Jahre du mit der überteuerten Nachtspeicherheizung heizen könntest, bis die grob veranschlagten Kosten für egal welche neue Heiztechnik verausgabt wären?

Wirtschaftlich viel besser ist keine andere Heiztechnik. Einzig, der Strom ist im Abzockerland extrem teuer. Ich zahle im Ausland nur 8 Cent, ihr drüben mindestens 23 Cent pro KW.

Komisch, gell, zumal es ein europäisches Stromnetz gibt, und komischewrweise die Strompreise für Privatkunden extrem hoch sind. Große Stromverbraucher in D bekommen den Strom zum Spottpreis ;-)

Nun fange mal an zu rechnen.

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So ab 10.000 Euro aufwärts würde ich mal kalkulieren, vielleicht eher 15.000. Scheint ja ein recht kleines Haus zu sein, daher dürfte die neue Verrohrung und Montage von Heizkörpern nicht so wuchtig ausfallen.

Bei einer Ölheizung brauchst du einen separat gesicherten Kellerraum für die Tanks. Hast du so viel Platz?

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Mod1990 05.07.2016, 12:14

So klein ist das Haus nicht, 150m3 . Kellerräume sind 4 Stück a 16-18m2 vorhanden.

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Hi!

Ich würde dir Empfehlen einen Fachmann zu kontaktieren der kann dir die kosten ca. sagen!

Ich hoffe das ich dir helfen konnte!

LG

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DietmarBakel 05.07.2016, 13:15

Na ja - so richtig ?

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Hol dir nen Fachmann ins Haus und lass dich beraten..
Bei manchen Versorgern bekommt man tolle Leasingverträge für Gasheizungen...

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Mod1990 05.07.2016, 12:12

Hallo ich wollte nur ungefähr wissen was auf mich zu kommt. Leasingverträge kommen nicht in Frage

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Pi mal Daumen zwischen 20 - 30k Euro, wenn eine ölbetriebene Zentralheizung angedacht ist! Kann günstiger kommen, wenn du ein paar Arbeiten selber übernimmst, wie z.B. Boden oder Wände aufstemmen für die Leitungen des Heizkreises!

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