Nachtspeicherheizung: Täglich oder mehrfach die Woche?

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3 Antworten

am effizientesten heizt es sich mit nachtspeichern, wenn man die temperatur möglichst konstant hält dafür ist es aber eigendlich sinnvoll jedes mal die aufladung nach zu erwartendm wetter zu vollziehen. ist halt ein wenig lotto... ich persönlich empfehele wenn die steuerung einen außenfühler hat, alles so stehen lassen und die raumthermostate in den jeweiligen rämen auf die entsprechende wohlfühltemperatur einzustellen...

lg, Anna

Außenfühler haben wir leider nicht - Heizungen sind aus Anfang der 80er bzw. die andere aus Ende der 90er (sollen nächstes Jahr umgerüstet werden - Infrarot, neue Nachtspeicher .. man weiß es noch nicht, wird sich sehen, muss ich mich im Sommer drüber schlau machen). Soweit daher danke.

Wie oben geschrieben, ich hätte "effizient" vielleicht durch "kostensparend" ersetzen sollen. Heißt im Grunde, wenn wir pro Nacht 30 kWh an Heizstrom verbrauchen, ist es effizienter (oder aber kostensparender), wenn wir jeden Tag heizen oder nur alle 2-3 Tage. Natürlich könnte man nun sagen, dass sich die Heizung bei "täglich" nicht komplett aufläd, aber hier hätte ich halt gerne Erfahrungsberichte - jemand der eine Nachtspeicherheizung hat, wird eher sagen können, was effizienter (sparender) ist - alle 2 bis 3 Tage heizen oder jeden Tag.

Ich als Laie vermute: Die Komplettaufladung braucht ca. 30 kWh, dann bräuchte die tägliche "Nachladung", bis die Heizung wieder "voll" ist vielleicht nur 15 oder 20 kWh, aber nicht die volle Heizleistung. Leider hab ich dazu auch nichts in den Bedienungsanleitungen gelesen. Daher meine Überlegung bzw. Frage, ob tägliches oder "alle 2 bis 3 Tage" heizen günstiger ist?! Vielleicht ist es wirklich so einfach, wie ich mir das selber als Laie ausmale (bzw. vermute) - aber ich weiß es halt nicht, daher die Frage. Vielleicht heizt so eine Heizung ja trotzdem die volle kWh Zahl, obwohl sie die Nacht davor bereits sich aufgeheizt hat?!

Wir zahlen ca 120 Euro im Monat an Strom, verbrauchen ca 1500 bis 2000 kWh am Tag, hätten daher für die Nacht ca. 3000 bis 4000 kWh zur Verfügung. Daher mein Rechenbeispiel, ohne im Juli ne große Überraschung zu haben.

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Es kommt auch darauf an ob die Wohnung den ganzen Tag beheizt sein muss, wenn ja, dann wäre es sicher wirtschaftlicher wenn ihr jede Nacht aufladet, wenn aber eh niemand da ist, dann würde ich das nicht machen. Generell spart ihr euch beim täglich aufladen, dass die Platten erhitzt werden müssen, damit habt ihr eine gleichmäßigere Wärme, dann wärmen sich auch die Wände etc auf, was gut ist, denn die fungieren auch als Wärmespeicher.

Das ist doch alles Hose wie Jacke, solange Du keine Wärme verschwendest. Das ganz allein zählt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Der Rest ist eine Frage des Komforts (gelegentlich auch der Bauphysik, d.h. Vermeidung von Schimmel bei Kondenswasser).

Wenn Du mehr Bier trinkst, gibst Du mehr Bierkosten aus, gleichgültig wie Du die Bier-Vorratshaltung organisierst, solange Du den gleichen Bierpreis hast. Wenn Du mehr heizt, gibst Du mehr Heizkosten aus, gleichgültig wie Du die Wärme-Vorratshaltung organisierst, soweit Du immer den gleichen Tarif nutzt (hier den Nachttarif)

Wenn Du mit nächtlichen Temperaturabsenkungen praktisch gut zurecht kommst, kannst Du damit natürlich Kosten sparen. Wenn Du den Wärmespeicher soweit füllst, dass er am Folgetag schon ohne eingeschalteten Lüfter (also zwangsläufig) mehr Wärme abgibt, als Du brauchst, dann verschwendest Du Heizkosten. So einfach ist das.

Das war Jahrhunderte lang jedem vernünftigen Menschen selbstverständlich. Vor einigen Jahren trat ein Clown auf, der mit Inbrunst predigte, die Leute sollten durch unnötiges heizen Heizkosten sparen. Das ist zwar noch keinem praktisch gelungen. Aber die Schar der nachplappernden Energie-Esoteriker ist nicht mehr aufzuhalten, auch auf GF.

Ich hätte statt "effizient" wohl am besten "kostensparend" schreiben soll - hat man anscheinend nicht so aus dem Text hinausgelesen. Das man mehr wärme verbraucht, wenn man sie "verschwendet", ist relativ logisch.

Heißt im Grunde, wenn wir pro Nacht 30 kWh an Heizstrom verbrauchen, ist es effizienter (oder aber kostensparender), wenn wir jeden Tag heizen oder nur alle 2-3 Tage. Natürlich könnte man nun sagen, dass sich die Heizung bei "täglich" nicht komplett aufläd, aber hier hätte ich halt gerne Erfahrungsberichte - jemand der eine Nachtspeicherheizung hat, wird eher sagen können, was effizienter (sparender) ist - alle 2 bis 3 Tage heizen oder jeden Tag. So einfach ausrechenbar, ohne an den Zählerstand zu kommen, ist das nämlich nicht und daher zu sagen "mehr Heizen = mehr Heizkosten" ist hierbei, meiner Ansicht nach, auch zu einfach gesagt. Natürlich bräuchte man für eine 100%ige Antworte die Modelle etc., welche wir hier stehen haben.

Aber ich dachte, dass jemand mit sowas Erfahrungen hat - ernsthafte Erfahrungen, kein "ich hab dies und jenes gelesen, was ein Clown mal äußerte".

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