Nachträglicher Verbot Gasgrill rechtens?

6 Antworten

Ihr Wunsch wäre es, dass wir den Gasgrill verkaufen/verschrotten und uns einen Elektrogrill zulegen. Generell hätten Sie und die Nachbarn nach wie vor auch gar kein Problem mit Geruch/Rauch, es ginge nur um die Angst vor dem Gas/Feuer.

 
Das kann ich durchaus verstehen.

Mein Vorschlag, dass sie uns dann bitte den Anschaffungspreis des Gasgrills erstatten, da wir diese ja erst angeschafft hatten, nachdem Sie uns ausdrücklich die Erlaubnis dafür gegeben hatten, und sich um die Entsorgung/Verkauf des Grills kümmern sollten, wurde dann jedoch abgelehnt, "man sie ja nicht blöde/man lasse sich nicht über den Tisch ziehen".

In der Hausordnung steht das grillen verboten ist. Habt Ihr schriftlich die Erlaubnis? Wenn nein, wie wollt ihr was beweisen?

Sie wollen jetzt demnächst einen Brandschutzexperten von der Stadt kommen lassen, der Ihnen schriftlich erklären soll, ob die Gasflasche auf dem Balkon erlaubt/ungefährlich sei, oder ob eine Gefahr besteht und wir den Grill auf unsere Kosten entsorgen müssen.

Und wenn sie wegen dem ganzen Ärger sauer sind und zum Anwalt rennen. könnte es passieren dass Ihr gar nicht mehr grillen dürft; Infos dazu hier:

https://www.focus.de/immobilien/experten/grillen-auf-dem-balkon-was-mieter-wissen-muessen_id_6654369.html

Jetzt bin ich ratlos wie ich weiter vorgehen soll. Können Sie mir dazu Informationen geben, welche Rechte und Pflichten ich haben?

Du solltest deren Forderung annehmen und auf eine Kostzenbeteiligung verzichten, schließlich willst Du bestimmt dort noch länger wohnen. Ihr habt doch bisher ein recht gutes Verhältnis, oder? Will man das aufs Spiel setzen?

Ist es ein Zweifamilienhaus?

Dann kann Dir der Vermieter nach § 573 a BGB erleichtert kündigen!



Sie wollen jetzt demnächst einen Brandschutzexperten von der Stadt kommen lassen, der Ihnen schriftlich erklären soll, ob die Gasflasche auf dem Balkon erlaubt/ungefährlich sei

Dann ist doch alles bestens. Der Experte wird Deinen Vermietern das erzählen, was Du ihnen schon versucht hast, klar zu machen.

Die Kosten dafür können nicht zu Deinen Lasten gehen. Sollte der Brandschutzexperte jedoch zu einem anderen Ergebnis kommen oder Hinweise geben, welche die Sicherheit verbessern, wirst du Dich daran eben halten müssen.

und wir den Grill auf unsere Kosten entsorgen müssen.

Den Grill werdet ihr keinesfalls entsorgen müssen. Ihr könnt ihn verkaufen oder einlagern, denn bestimmt zieht ihr mal wieder um.

Warte das Gutachten des Brandschutzexperten ab.

Wenn in der Hausordnung steht, dass das Grillen auf dem Balkon nicht erlaubt ist, der Eigentümer es bis jetzt aber toleriert hat, kann er diese mündlich gegebene Erlaubnis jederzeit widerrufen. Dann wird halt gar nicht mehr gegrillt.

Also eine ausdrückliche mündliche Zusage wird quasi teil des Vertrages und kann nicht einfach spontan wiederrufen werden meiner Meinung nach! Auch den Mietern von oben ist es mündlich erlaubt zu grillen, diese grillen allerdings nur 2, 3 Mal im Jahr mit einem Billig-Holzkohlegrill.

Das wäre ja genauso wie wenn im Vertrag steht, "Es sind keine Haustiere erlaubt", sie dann aber mündlich zusagen "Sie können sich gerne eine Katze anschaffen" nur um dann kurze Zeit später zu verlangen, dass man die Katze abgibt/einschläfert. Glaube das würde auch nicht einfach so durchgehen.

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@Enroth186

Ganz ehrlich: Bevor ich mich mit dir rumstreite ob Gasgrill oder Katze kündige ich den Mietvertrag fristgerecht.

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