Nachträgliche Zollanmeldung oder nicht?

3 Antworten

Die Zollabwicklung ist immer Sache des Empfaengers. Der Versender in den USA kann ja schlecht den genauen Wert ermitteln (den am Tage der Abwicklung durch den Zoll anzuwendenden Umrechnungskurs kennen) und die exakten abgaben an die deutschen Behoerden abfuehren.

Bei einem Warenwert von 50 Euro plus Verandkosten 20 Euro waeren aber nur 19% Einfuhrumsatzsteuer abzufuehren, also 13,30 Euro. Wurde die Zollabwicklung vielleicht vom Logistikunternehmen durchgefuehrt und dafuer ein zusaetzliches Entgelt verlangt?  

Wieso der Versender? Zoll- und Einfuhrkosten betreffen nur den Käufer und er hat sich darum zu kümmern. Du als Importeur bist dafür verantwortlich. Wenn Du selbst im Versand tätig bist, müsstest Du ja wissen, dass alles ab 22,-- Euro Warenwert weitere Gebühren kostet.

Der Verkäufer kann das gar  nicht machen, da die Zoll- und Einfuhrkosten in jedem  Land anders sind.

Bei mir in der Arbeit läuft das etwas anders geregelt ab... Wir wissen dass Waren unter einem Wert von 1000Euro nicht zollpflichtig sind, ist irgendwie bei unserem Export so geregelt da kenn ich mich auch nicht so aus da es in der Buchhaltung sitzt. Auch geht Ware von mehreren 100.000€ raus was wieder speziell gehandhabt wird. Daher wundert mich das bei diesen 50Euro schon.

So gesehen habe ich extrakosten die so hoch wie die eigentliche Sendung ist, also schicke ich es wieder zurück wenns mir zu teuer wird? Seit wann bin ich denn Importeur als Privatkunde? Ich bin ja nicht als Firma groß am einkaufen und glaube auch nicht dass sich jeder mit dem Zollkäse auskennt oder sich intensiv damit beschäftigt wenn er sich ne stinknormale Kette kaufen will.....Meine Handys kamen auch aus China und kosteten weit über 200Euro. Kam auch komischerweise über den Zoll ohne große Probleme.. Wundert mich nur womit sich ein Privatkunde alles rumschlagen muss^^

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@zeromus

Du importierst Ware und somit bist du Importeur. Egal ob es ein Teil um 50 € oder ein ganzes Kontainerschiff ist.

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@zeromus

Bei Postversand aus einem Drittstaat:

Bis 22 Euro abgabenfrei (Geschenksendungen bis 45 Euro)

Ueber 22 Euro bis 150 Euro (einschl. Versandkosten): zollfrei aber Einfuhrumsatzsteuer 19% bzw. 7%

Ueber 150 Euro: Einfuhrumsatzsteuer plus ggf. Zoll (abhaengig von der Art der eingefuehrten Waren.

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@zeromus

In welche Länder exportiert ihr denn? Den Zoll legen die einzelnen Länder fest und auch nicht alle Waren sind gleichermaßen davon betroffen. Wenn ich ein Teil kaufe, dass im Grundpreis schon ein paar tausend Euro kostet und das es in diesem Land nicht gibt, kann es schon vorkommen, dass der Zoll sich im Zielland dafür nicht oder nur mit niedrigem Zoll dafür interessiert.

Ich vermute ja, dass ihr den Preis soweit senkt, dass der Käufer am Ende trotz Zoll auf den selben Warenwert kommt.

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@zeromus

Deine Meinung ist grundsätzlich erst einmal falsch. Der Käufer ist immer der Importeur, ob gewerblich oder privat. Wer soll das denn sonst sein?

Und wenn Du schreibst, dass Du Dich mit dem Zoll nicht auskennst, dann ist das auch schwach. Spätestens dann, wenn ich im Ausland kaufe, informiere ich mich, was noch auf mich zukommt. Der Preis dünkt mir zwar zu hoch, aber ich kenne den Artikel auch nicht.

Du kannst Deine Firma nicht mit einem Privatkundern vergleichen. Firmen haben vielleicht Extra-Konditionen.

Es wäre höchst unfair dem Verkäufer gegenüber, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken umd die Ware zurück gehen zu lassen.

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Die 28,50 sind die Bearbeitungsgebühr von DHL wenn! du sie mit der Zollabfertigung beauftragst, musst du aber nicht, bei Selbstabholung fallen nur 19% EUST an.

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