Nachträglich Nachtschicht zulagen einklagbar?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn im Arbeitsvertrag oder einem anzuwendenden Tarifvertrag keine Zuschläge für Nachtschichten/Nachtarbeit vereinbart sind, dann besteht schlciht und einfach auch kein Anspruch auf Zuschläge!

Zuschläge sind gesetzlich weder geregelt noch überhaupt vorgeschrieben, sondern vertraglicher Vereinbarung vorbehalten.

Mithin besteht auf kein Anspruch auf Nachzahlung (nicht vereinbarter Zuschläge) nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses (vom Problem bei möglichen Ausschlussfristen ganz zu schweigen)!

Im Übrigen spielt es keine Rolle, ob man (bei vereinbarten Nachzuschlägen) ein Festgehalt erhält oder variabel nach Stunden bezahlt wird.

wenn es in deinem Arbeitsvertrag verankert ist, dass du dafür Zulagen bekommst oder es im Tarifvertrag steht, dann hast du einen Anspruch. Ob du es einklagen kannst, hängt davon ab, wie lange das ganze her ist.

Das ist es eben nicht,wie schon geschrieben habe ich einen Festlohn von xxxx€ und keine extra erwähnten Zulagen.Es gibt halt nur einige bei uns im Betrieb die der Meinung sind sie könnten nach ausscheiden aus der Firma noch rückwirkend Ansprüche stellen auf die Nachtschichtzulagen

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@schrottbrenner

einige bei uns im Betrieb die der Meinung sind

Dein "Meinung" zu sein, man könne nach Ausscheiden aus dem Betrieb Zuschläge rückwirkend geltend machen, ist völlig irrelevant, wenn es wegen fehlender Vereinbarung überhaupt keine Anspüche auf Zuschläge gibt.

Wenn es Zuschläge gäbe, dann bestünden diese Ansprüche übrigens ja auch nicht erst bei Ausscheiden!

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@Familiengerd

das ist leider falsch. warum sollte man nach dem Ausscheiden plötzlich was bekommen, was man vorher nicht bekommen hat? Wenn es in keinem Vertrag verankert ist, dann gibt es auch kein Extra Geld. Davon abgesehen sollte man das doch zu Beginn des Arbeitsverhältnisses klären und nicht erst wenn man raus ist......

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@tapri

Meinen Kommentar kannst Du mit Deiner Erwiderung ja wohl nicht meinen ...

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**Habe das hier gefunden:

***>Zuschläge für Nachtarbeit

also du möchtest rückwirkend Nachtschichtzuschläge einklagen 1. im Arbeitsvertrag nachschauen, ob Ausschluss Fristen vereinbart sind, ansonsten gilt die gesetzliche Verjährungsfrist (3 Jahre ) 2. mal googlen, welche höhe von nachtschichtzuschlägen für deine Art von Job so üblich sind 3. zusammenrechnen, was dir deiner Ansicht nach zustehen würde, das ganze für dritte nachvollziehbar aufschreiben mit deinen unterlagen (Arbeitsvertrag, Dienstpläne etc.) zur Geschäftsstelle des Arbeitsgerichts gehen, dort dein anliegen mündlich zu Protokoll geben (zählt als Einreichung der klage,) 4. ca. 4 Wochen warten, bis die Güteverhandlung stattfindet alternativ könntest du vor dem weg zum Gericht den AG anschreiben, deine Forderung stellen und eine Frist setzen, bis wann du das Geld haben möchtest (hemmt auch die weitere Verjährung) alternativ könntest du, falls du eine Arbeitsrechtschutzversicherung hast, die Angelegenheit einem Anwalt übergeben

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wir haben keine zulagen vertraglich immer festlohn von xxxx€ bei 45 stunden woche

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Dieser ganze Aufwand ist doch völlig "witzlos", wenn es nach der Aussage des Fragestellers überhaupt keine Vereinbarung zu Nachtzuschlägen gibt!!!!

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@Familiengerd

In dieser Welt des Anspruchsdenkens und des "Nicht-Einordnen-Könnens" leben wir nun mal... No further comment...

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