Nachteile erst mit Mitte 30 zu studieren?

8 Antworten

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Das macht die Finanzierung etwas schwieriger, weil es Bafög z.B. nur bis 30 gibt und weil z.B. vergünstigste studentische Versicherungstarife (Krankenkasse) nur bis 25 gelten.

Außerdem hat man so natürlich einen recht späten Berufseinstieg, was sich ungünstig auf die Rente auswirken dürfte.

Insgesamt halte ich das alles aber für zweitrangig, wenn man weiß, wohin man mit dem Studium will und wofür man es macht.

Beste Grüße!

Ich würde ja davor schon arbeiten gehen und später aber erst studieren. (Wegen der Sache mit der Rente)

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@Capisbratina

Das ist auf jeden Fall gut. Aber es gibt auch viele, die sich so lange irgendwie durchschlagen und dabei nichts oder nur sehr wenig verdienen, bevor sie dann ein Studium aufnehmen.

Aber mal zurückgefragt: Warum nicht gleich studieren?

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@Ansegisel

Naja, ich möchte Grundschulpädagogik studieren, wo ich aber Zwecks Abi und Studium erst mit 25-26 in meinem Beruf wäre, allerdings möchte ich 3-4 Kinder haben und mit 30 mit dem Kinderkriegen fertig sein, was mit dem Studium sehr kompliziert oder sogar gar nicht möglich wäre. Mir ist mein Kinderwunsch dann doch wichtiger, als meinen Traumjob zu haben, weshalb ich erstmal eine 3 Jährige Schulung zur Sozialpädagogin machen würde und als Kindergärtnerin arbeiten wollen würde. So könnte ich Anfang 20 schon arbeiten, ich wäre wenn alles klappt mit 30 fertig mit dem Kinderkriegen und falls ich dann immer noch so gerne studieren möchte, würde ich es dann machen, da meine Kinder dann auch alt genug wären.

Ist natürlich erstmal nur eine Traumvorstellung und ob das so umsetzbar ist, ist eine andere Sache.

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@Capisbratina

Ich kann dazu nur sehr subjektiv sagen, dass ich sowohl Leute kenne, die während des Studiums Kinder bekommen haben als auch solche, bei denen das danach der Fall war. Und die mit Kindern im Studium scheinen es mir etwas leichter gehabt zu haben. Man ist im Studium einfach flexibler in der Planung des Alltags und wenn man dann in den Beruf geht, sind die Kinder schon aus dem Gröbsten raus.

Aber ich kann und will dir da gar nicht reinreden, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass auch ein Studium mit Kindern durchaus machbar ist.

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@Ansegisel

Ich stelle mir das extrem schwierig vor, neben dem Studium ein Neugeborenes zu haben.😟 Hat man da mit dem Studium nicht genug zu tun?

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@Capisbratina

Es ist nicht ganz einfach, vor allem finanziell, das stimmt schon. Wahrscheinlich verlängert sich dadurch auch das Studium etwas, aber das ist grundsätzlich auch kein Problem. Aber bei der Uni kann man (fast) immer sagen "Ich kann heute nicht, mein Kind hat das und das." und keiner nimmt es einem übel. Vielmehr haben sich heute viele Unis die Familienfreundlichkeit auf die Fahne geschrieben. Bei einem Neugeborenen kann man außerdem auch mindestens ein Urlaubssemester einschieben.

Diese Spontanität ist im Berufsleben außerhalb der Elternzeit oft leider schwieriger, gerade im sozialen Bereich, wo Arbeit nicht einfach bis morgen wartet, sondern dann die Kollegen einspringen müssen.

Du kannst ja mal gucken, welche Unis für dich in Frage kämen und dann explizit Erkundigungen zum Thema Studium mit Kind einholen.

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Man muss sehen, wie man das Studium finanzieren kann. Staatliche Hilfen gibt es in dem Fall nicht.

Der Uni ist das piepsegal und die Studentenschaft ist keine Schülerschaft. Das schlimmste was Dir passieren kann ist, dass Dich ein Kommilitone (aus Höflichkeit) mit Sie anredet. Aber da muss man drüber stehen, dann sagst Du halt auch Sie. LOL!

Gibt echt Professoren, sie jünger als ihre Studenten sind.

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@tanztrainer1

Wohl kaum. Die müssen erst erst mal promovieren und habilitieren, was schon mal jede Menge Zeit kostet. Danach sind die aber auch meist nicht gleich Professor, sondern erst mal jahrelang Privatdozent, der auf eine Berufung wartet.

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@tanztrainer1

Stand nicht was in der Zeitung von einer 94 Jährigen die jetzt ihren Abschluss gemacht hat?

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@PlueschTiger

Na ja, da war mal so eine Omi im Fersehen, die einen Abschluss in Philosophie erreicht hatte. Da war aber wohl auch viel Wohlwollen dabei, schätze ich mal. Aber immerhin! Seniorenstudium find' ich gut!

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Auch wenn 30 kein Alter ist, ist man eben da schon nicht mehr so leistungsfähig wie mit 18. Aber generell seh ich eher nur Vorteile. Man hat Lebenserfahrung und weiß was man will. Man weiß warum man sich in den Hörsaal setzt und man weiß was man erreichen will. Das wissen die meisten Abiturienten nicht.

Ich werd im Juli 30 und beginne im September meine Beamtenlaufbahn. Ich seh mich da eher im Vorteil, obwohl ich mit Sicherheit mit zu den ältesten zählen werde.

Ich war 22 bei Beginn meines Studiums (nach 2. Bildungsweg).

Vorher hatte ich einen ungelernten Beruf ausgeübt und einen gelernten Beruf im Mittleren Dienst.

So kam die nötige "Vorher-Erfahrung" zusammen. Mein Vorsprung gegenüber Kiddies, die von der Schule direkt zur Hochschule wechselten, war sichtbar. So war ich auch in Mindestzeit fertig.

Studienbeginn mit 30 halte ich für fatal.

Was steckt denn da vorher schon für ein "Irrgarten" dahinter?

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was meinst du jetzt mit deiner letzten Frage?

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