Nachteile eines Atomkraftwerkes?

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2 Antworten

Die alten Brennstäbe sollte man aufbrauchen, dann abschalten. Die Suche nach einer Endlagerstätte ist Unsinn, weil es auf der ganzen Welt keinen Ort gibt, der 100.000 Jahre sicher ist. Vielleicht wird ja mal eine Technik entwickelt, die es ermöglicht, die Halbwertszeit auf wenige Jahre zu verkürzen.

Ein Problem sind, wie bei anderen Kraftwerken auch, die Kühltürme. Sie saugen unten Luft und Staub an und verteilten ihn, wie Flugzeuge ihre Ruß- und Feinrußpartikel, in große Höhen. Selbst ungefährlicher Staub und Ruß dient aber als Transportmittel für Viren, Sporen, Bakterien usw.

Ein Mitarbeiter eines Gesundheitsamtes an einem KKW-Standort hat mir mal erzählt, die Augenpilzerkrankungen der Bevölkerung seien um 50 % zurückgegangen, während das KKW mehrere Wochen abgeschaltet war.

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Kommentar von Mentar
05.03.2017, 22:46

Die Technologie, die Aufbewahrung von radioaktiven "Müll" zu verkürzen, gibt es schon. Die Technologie heißt Partition und Transmutation (kurz P&T). Damit werden die 100000 Jahre auf weniger als 500 verkürzt. Und gleichzeitig wird damit die Abfallmenge reduziert, weil man den "Müll" in sogenannten Brüter-Reaktoren als Energieträger benutzt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand diese Technologie industriell anwendet.

Somit ist die ganze Endlagerdiskussion hinfällig, weil die Grundannahme "100000 Jahre lagern" falsch ist.

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Im direkten Vergleich zu Kohle- und Gaskraft bin ich für die Atomenergie. Das Risiko ist relativ klein, trotzdem ist der radiaktive Abfall ein Problem.

Den Ausstieg finde ich überhastet, weil schlussendlich andere nicht erneuerbare Energien wie die oben genannten mehr Verwendung finden.

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