Nachteile bei zwei duallaufenden Betriebssystemen? (Computer)

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Wenn du ein Dual-Boot System einrichtest, kann eh immer nur ein Betriebssystem gleichzeitig laufen. Leistungseinbußen gibt es dadurch nicht, nur weniger Speicherplatz.

Wenn du Linux mit VirtualBox installierst, wirst du mit dem Betriebssystem bei weiten nicht die Leistung haben, die du bei einer "echten" Installation hättest.

Meerausglas 16.10.2010, 15:41

Was das kein Widerspruch? Oder liegt es dann nur an der virtualbox, dass ich keine gut leistung erreiche? warum?

0
WongKit 16.10.2010, 15:51
@Meerausglas

VirtualBox läuft bei dir ja unter Windows und simuliert einen zusätzlichen Computer, auf dem Linux installiert werden kann. Dein Rechner muss also Leistung für Windows und VirtualBox mit Linux aufbringen. Zudem kann ein virtueller Computer nicht direkt auf die Hardware deines Rechners zugreifen. D.h. dass z.B. die Grafikkarte auch nur simuliert (=> Leistungseinbußen, geringere Kompatibilität) wird. Sofern VirtualBox mit Linux läuft, wird dein Rechner automatisch langsamer.

Mit Dual-Boot-System meinte ich, dass du das entsprechende Linux neben Windows auf eine separate Festplatte/Partition installierst, sodass du dich mit jedem Startvorgang deines PCs entscheiden musst, welches Betriebssystem hochgefahren werden muss. Das liefe dann ohne VirtualBox.

0
Meerausglas 16.10.2010, 16:05
@WongKit

Ah, ok. Das klingt dann schon eher nach dem was ich haben wollte. Funktioniert das ganze auch mit einer externen Festplatte? Sofern es gehe sollte: Kann ich diese dann auch noch an andere Rechner anschließen, ohne mit Linux in Konflikt zu geraten?

0
WongKit 16.10.2010, 16:52
@Meerausglas

Sofern der Rechner von USB-Laufwerken booten kann, sollte sich Linux mit Anleitung auch auf einer externen Festplatte installieren lassen. Ob dieses Linux dann aber auf mehreren Rechnern funktioniert, kann ich nicht sagen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es Probleme geben wird, solltest du zusätzliche Treiber installieren müssen.

Ich bin allerdings kein Experte was Linux angeht.

0

Im Prinzip leidet natürlich die Rechenleistung, aber wenn beide Systeme parallel laufen, wird das aktuell genutzte System in den „Vordergrund“ geholt und schneller bedient. Wenn du dir den Taskmanager ansiehst, siehst du ja auch, dass selbst unter Windows mehrere Prozesse laufen. Die VirtualBox und ein darüber installiertes Linux sind für einen Mikroprozessor nur weitere Prozesse …

Bei Mehrkern-Prozessoren könnte man beispielsweise einen Kern für Mac OS nutzen und den zweiten Kern für Windows …

Ein Dualbootsystem .... heisst zwei OS auf einem desktop bringt den nachteil, dass fuer beide platz benoetigst und beide pflegen musst. Performance leidet nicht.
Der einsatz einer virtualisierungsloesung .... egal welche, denn VM ist bei weitem weder die einzigste noch in jedem fall die beste, ...laufen faktisch zwei systeme ... das wirtssystem und das gastsystem gleichzeitig und nutzen gemeinsame recourcen. Dies fuehrt zu einbussen der performance als auch zu mehrbedarf an speicher. Hinzu kommt, dass es durch die vrtualisierung immer zu einschraenkungen des gestsystemes kommt. Fuer einen normalanwender ist das selten relevant, dort macht sich eher der erhoete speicherbedarf und die mehrbelastung des / der prozessor bemerkbar.
Wenn nur ausprobieren moechtest, nutze doch erst mal liveOS ... heisst, eine Linuxdistribution, die von CD oder DVD laeuft und die festplatte nicht anfasst. Dies macht sich zwar auch durch laengere ladezeiten bemerkbar, aber Du kannst grundsaetzlich die funktionalitaet und die handhabbarkeit des systemes testen

Eine Dualbootinstallation mit Linux Mint als Zweitsystem kann ich empfehlen. Linux ist kostenlos herunterladbar und sehr gut mit Software Vollversionen ausgestattet. Mit Linux kann ich alles machen, was ich benötige und dies auch noch virenfrei. Anleitungen sind auch bei YouTube ansehbar...

Was möchtest Du wissen?