Nachtaufnahmen

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9 Antworten

Paris ist ja auch nachts relativ hell beleuchtet, mit der größten Blende (ich befürchte, die ist bei dir nur 3,5) und einem hohen Isowert (1600) könnte das auch aus der Hand was werden. Wenn dein Objektiv einen Bildstabilisator hat, wird das garantiert was, auch wenn sich bewegende Objekte etwas unscharf werden.

Wenn du dich irgendwo abstützen kannst, besonders die Hand, ist die Chance für gute Bilder noch viel größer.

Die beste Lösung wäre natürlich ein lichtstarkes Objektiv (also Blende 1,4 oder 1,8), das könnte aber teuer werden.

Dann solltest du auch besser nur im Weitwinkel fotografieren, denn da ist ein Zoomobjektiv am lichtstärksten (bei 55mm beträgt die größte Blende schon 5,6) und die Chance, zu verwackeln, am geringsten.

Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass du das 18-55mm3,5-56 Zoomobjektiv hast.

Eine andere Lösung wäre ein Ministativ, das ist dann vielleicht nur 20cm hoch, macht aber nichts, dann hast du eben Bilder aus einer ungewöhnlichen Prespektive und die Leute werden dich für deine Kreativität loben. Auslösen solltest du aber nicht per Hand (sonst wackelt das Stativ), sondern entweder per Selbstauslöser oder besser noch, per Kabelfernauslöser (kostet 5-10 Euro). Mit dem Stativ könntest du auch einige Sekunden lang belichten und bräuchtest den Isowert nicht so hoch einzustellen...die Bildqualität wird deutlich besser dadurch.

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Kommentar von PJohnen
10.12.2012, 09:15

1.8 muss nicht teuer sein. Das Canon 50mm 1.8 ist das billigste Canon Objektiv überhaupt und es ist nicht mal sooo schlecht und wäre für den hier besprochenen Zweck gut geignet.

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Ein guter Kompromiss für leichtes Gepäck ist ein Seilstativ. Da nimmst du ein Stück stabiles Seil (Nylon oder so) etwa 2 Meter, machst an einem Ende eine Schlaufe und befestigst am anderen Ende eine geeignete Schraube für das Stativgewinde an der Kamera. Kann man auch fertig kaufen. Zum Fotografieren stellst du dann den Fuß in die Schlaufe, ziehtst die Kamera am Seil hoch bis das Seil stramm ist und die Kamera damit ein wenig gefestigt. Mit etwas Übung erreichst du damit einen zwar begrenzten aber doch spürbaren Effekt gegen das Verwackeln beim Auslösen. Als Nacht-Objektiv für den kleinen Geldbeutel nimm das Canon 50mm 1.8 (> 200,-).

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Je nach Lichtverhältnissen und Kameraqualität hast Du bei Nachtaufnahmen Verschlusszeiten die mehrere Sekunden betragen können.

Das kannst Du nicht verwacklungsfrei halten.

Besorge Dir ein Mini-Stativ. Das passt in jede Tasche und erfüllt seinen Zweck.

Beispiel: http://twiturl.de/pmaouap

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Hier mal der Beweis, dass Nachtaufnahmen möglich sind:

http://www.flickr.com/photos/gibrail/3162139931/meta/

Da wäre sogar noch etwas Luft bei den Einstellungen, bei Isowert und Blende, denn die sind nicht auf dem maximal Möglichen. Es könnte also noch etwas dunkler sein.

Als Richtwert für die maximal mögliche Belichtungszeit kannst du 1/20 Sekunde bei maximaler Weitwinkelstellung nehmen, eigentlich nimmt man 1/30 Sekunde, aber du bist jung, du hast noch eine ruhige Hand.

Längere Belichtungszeiten wirst du ohne Bildstabilisator oder Stativ nur zufällig hinbekommen.

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Ohne Stativ geht es nur, wenn man die Kamera auf eine feste Unterlage stellen kann.

Wenn Straßenlampen, Fensterbeleuchtungen usw. mit auf dem Bild zu sehen sind, lohnt ein manueller Weißabgleich. Die meisten Kameras verfügen über diese Funktion; nachts reicht da ein weißes Blatt Papier. (tagsüber ist eine Graukarte besser) Dadurch werden die Lichter relativ farbtreu abgebildet, ohne den unsäglichen Gelbstich, der bei Weißabgleich auf Auto zu sehen ist. Und auch der WA auf "Kunstlicht" ist meist unbefriedigend.

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Das kommt auf Deine Ansprüche an die Ergebnisse an.

Ich persönich würde keine Kamera höher als 400 ASA einstellen, nicht zuletzt weil ich keine Bilder kleiner gleich 45 x 30 cm belichten bzw. printen lasse.

Benötigst Du die Aufnahmen nur für heruntergerechnete JPGs für PC- bzw. Internetanwendungen, relativiert sich das. Dann kannst Du durchais aus schon mal mit höheren Empfindlichkeiten arbeiten.

Ansonsten empfehle ich Dir auf alle Fälle ein Einbeinstativ mitzunehmen.

Was Du aber vor allem tun solltest, zuvor in Deiner Stadt Probeaufnahmen bei Nacht machen, dann sammelst Du wichtige Erfahrungen im Spiel mit ISO, Blende und Belichtungszeiten etc. und wirst später in Paris genau wiseen, was Du wann zu tun hast. Viel Spaß und Erfolg

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Ohne Stativ wird das vermutlich nichts. Besorg Dir doch ein kleines Handstativ. Die Dinger sind nicht teuer und seeeehr hilfreich.

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Per Hand? Vergiss es.

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Am besten gar nicht. Wenn Du kein Stativ hast und keinen Blitz nehmen willst, bleibt Dir nur das Auflegen auf ein Geländer, Stein, Auto etc. Am besten mit Fernauslöser, damit Du nicht verwackelst (kostet ab ca. 20 Euro). Wenn Du nicht ein paar Sekunden warten willst, stelle das Motiv auf "Sport". Viel Spaß.

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Kommentar von Crack
10.02.2011, 12:50

Auf "Sport"?

Bei Nachtaufnahmen?

Schwarzer Eiffelturm vor schwarzem Grund???

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Kommentar von Sarah2210
10.02.2011, 13:41

ich hab schon ein stativ. nur ich will das nicht unbedingt mitnehmen. und ich weiß auch ncith ob wir da irgendwie mit dem bus fahren oder so. und mit blitz find ich die bilder dann nicht so sehr schön.

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Kommentar von TomBerlin
10.02.2011, 16:10

Im Nachtsportmodus würde das gehen ;)

Aber mal im Ernst, der Sportmodus stellt extrem kurze Belichtungszeiten ein, deshalb ist er für die Nacht nicht geeignet.

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