Nachtarbeit, Pausen und Rufbereitschaft?

5 Antworten

Ein Arbeitseinsatz in der Nacht (je nach Tarifvertrag 20:00 oder 21:00 Uhr bis 6:00 Uhr) ist immer Zulagenpflichtig (Stundenzuschlag in Euro oder +%). Eine Rufbereitschaft muss bezahlt werden (Stundensatz). Eine berufliche Tätigkeit während der Pause muss als Arbeitszeit gerechnet werden.

Wenn deine Festgesetzte Pausenzeit wegen plötzlicher Arbeit unterbrochen werden muss hättest du normalerweise anspruch um die Pause einmal komplett in Anspruch zu nehmen da du deine Pause nicht unterbrechungsfrei warnehmen konntest. Ich weiss aber leider nicht wie es sich bei so langen Pausen auswirkt, da ich diese Regelung nur bei der gesetzlichen mindestpausenzeit kenne.

Wenn für dich der Tarifvertrag des Wachgewerbes gilt hast du Anspruch auf Nachtschichtzulage und den auch rückwirkend.

Rufbereitschaft ist zu entlohnen und stellt auch keine Freizeit dar.

Im beschriebenen Fall sehe ich keine andere Möglichkeit, als die Pause nicht am Arbeitsplatz zu verbringen.

Nachtarbeitzuschläge ja oder nein?

Gibt Nachtarbeitzuschläge wenn diese nicht im Vertrag stehen? Arbeite für ein Xy Unternehmen im Büro in 3 Schichtsystem. Am Freitag habe ich erfahren, dass bald in den Nachteinsatz darf. Warum nachts? Weil es ein Logistikunternehmen ist... Nu sehe ich aber nirgends in meinem Arbeitsvertrag wie diese vergütet werden. Ich bekomme da festen Gehalt, aber gibt es da gesetzlich was oben drauf?

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Wie bekomme ich nicht mehr automatisch so viel Arbeitszeit abgezogen?

Teilzeitarbeit 4-Tage-Woche Stundenberechnung Ich arbeite in einem sehr großen Konzern, in dem normalerweise die tarifl. Arbeitszeit 37,5 Stunden beträgt bei einer 5 Tage Woche.

Seit der Geburt meines Kindes arbeite ich in Teilzeit mit einem Grad von etwas mehr als 50 % und 20 Stunden/Woche. Mündlich wurde vereinbart, dass ich diese 20 Stunden auf 4 statt 5 Tage aufteile und dass die Arbeitstage nach Absprache flexibel gehalten werden können, falls einmal etwas mit dem Kind ist.

Nun ist es so, dass ich an dem „freien“ Tag jeweils 4 Stunden im Gleitzeitkonto abgezogen bekomme. Ich arbeite an den restlichen 4 Tagen 5 Stunden, was ja die 20 Stunden/Woche ergeben müsste.

So komme ich ja aber nie auf meine wöchentliche Arbeitszeit (rechnerisch) von 20 Stunden, wegen dem Abzug.

Hinzu kommt, dass das Erfassungssystem („Stechuhr“) automatisch Pausen abzieht, die nach der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit pro Tag vom System automatisch berechnet werden und gestaffelt sind.

Faktisch arbeite ich pro Tag (an 4 Tagen/Woche) ca. 6 Stunden, ohne eine Pause zu machen, bekomme dann aber nur 5 Stunden und 15 Min. auf das Stundenkonto gutgeschrieben (autom. Abzug der Pause, bei kürzerer Arbeitszeit wird mir etwas weniger, bei längerer Arbeitszeit wird mir bis zu 1 Stunde an „Pause“ abgezogen), zusätzlich jede Woche der 4 Stunden Abzug für den „freien“ Tag.

Ich habe dies meinem Chef erklärt. Jedoch versteht er das Problem nicht ganz und weiß keine Lösung, er tut sich schwer mit dem Ganzen.

Die für uns zuständige Mitarbeiterin der Personalabteilung sagte mir auf Anfrage nur, dass es immer ungeschickt sei, wenn man so „wenig“ arbeitet und dass ein höherer Beschäftigungsgrad dann eben besser sei, weil man dann auch seine Pause macht (in die Kantine geht) usw..

Allein durch den automatischen Pausenabzug habe ich in 6 Wochen bereits 15 Stunden „verschenkt“. Wenn man das auf das Jahr hochrechnet...

Das Ganze ist ja eine Spirale. Wenn ich nun eine Pause mache (wobei ich dann ja bereits vorher wissen müsste, wie lange ich am Ende arbeite, damit ich genau weiss, ob mir 15, 20, 25, 30, 45 oder 60 Minuten abgezogen), müsste ich pro Tag dann ja die eigentlichen 5 Stunden plus Pause machen PLUS anteilig die 4 Stunden, die mir wöchentlich an dem freien Tag abgezogen werden. Aber je länger ich arbeite/Tag, desto mehr Pause (bis zu 60 MIn.) wird mir abgezogen usw. usf.

Wie mache ich das, damit ich die kostbare Zeit, die ich arbeite, auch ohne jegliche Abzüge gutgeschrieben bekomme? Wie machen das Andere in Teilzeit??

Ausgeschlossen ist übrigens bei uns, dass das System keine Pausen abzieht. Dies hatte ich anfangs gleich geklärt.

Jedoch ist möglich, dass man händisch "Gleitzeitbuchungen" im System nachträgt....

An der 4-Tage-Woche möchte ich nichts ändern, da ich diesen Tag daheim gut gebrauchen kann..

Ich kenne keine Kolleginnen, die ähnliche Modelle haben, daher kann ich hier Niemanden fragen...

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Pausen in der Arbeitszeit wie angerechnet?

Hallo eine Frage, wenn ich von 7-15 uhr arbeite sind es ja 8 Stunden. Bleibt es auch bei 8 Stunden wenn ich eine halbe Stunde Pause machen muss ? Sind es dann 7,5 oder 8 Stunden die einem angerechnet werden ?

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Rufbereitschaft für Azubi in der Personalüberlassung erlaubt?

Hallo Ihr,

Ist eine Azubine verpflichtet, für regelmäßige nächtliche Rufbereitschaft zur Verfügung zu stehen??? Unsere volljährige Tochter macht eine Ausbildung zur Personalmanagementkauffrau bei einer Zeitarbeitsfirma. 3 Tage in der Firma von 8.00 bis 17.00 mit regelmäßigen Überstunden, 2x/ Woche Berufsschule mit anschliessender Arbeit im Büro. Pausen sind auch nicht immer eingehalten. Nun soll sie ein Handy und ein Notebook bekommen und für die Rufbereitschaft zur Verfügung stehen. Mal unabhängig davon, dass dann auch unsere Nachtruhe gestört ist, sie unausgeschlafen in die Schule und zur Arbeit geht, kennt jemand die rechtliche Regelung????

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