Nacht- und Wochenendzuschläge als Servicemitarbeiter (=Kasse,Putzen,Backen,..) an Tankstelle?

5 Antworten

Also,ich habe mal in meinen Unterlagen nachgesehen und für den Einzelhandel Niedersachsen einen Manteltarifvertrag,der bis Ende 2006 gültig war,gefunden.

Die Angaben sind unter Vorbehalt anzusehen!

Hier steht in § 7 b : Zuschläge im Tankstellen-und Garagengewerbe

Für Mehr-,Nacht-,Sonn-und Feiertagsarbeit im Tankstellen- und Garagengewerbe sind folgende Zuschläge zu zahlen:

     1.Mehrarbeit....................25 %

     2.Nachtarbeit,Sonntagsarbeit....50 %

     3.Nachtarbeit soweit Mehrarbeit.60 %

Jetzt wäre es für dich wichtig,zu prüfen,ob dein Arbeitgeber im Tarifverband ist,und inwieweit der Tarif noch Gültigkeit hat,bzw. wie die neue Regelung aussieht.

Das Bundesarbeitsgericht hat am 11.01.2006 entschieden, dass es einen gesetzlichen Anspruch auf Lohnzuschlag für Sonn- und Feiertagsarbeit nicht gibt. Nach §11 Abs. 3 Arbeitszeitgesetz gilt folgendes: •Arbeitnehmer die an einem Sonntag beschäftigt werden, müssen einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von zwei Wochen zu gewähren ist. •Arbeitnehmer die an einem auf einen Werktag fallenden Feiertag beschäftigt werden, müssen einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von acht Wochen zu gewähren ist.

ok danke, und wissen Sie zufällig auch ob es eine Entscheidung zum Nachtzuschlag gibt ?

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Das ist schonmal sehr Informativ, aber wie sieht es mit den Nachtzuschlägen aus ? zb. muss ich in einer Tankstelle von 0-7 oder auch mal bis 8 Uhr arbeiten oder die andere Schicht von 18-24 Uhr ?

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Müsste im AV stehen, m.M.n. ist aber so, dass wenn der Betrieb 7x24 offen hat, keine WE-Zuschläge gewährt werden müssen n(weil Sonntag ein Arbeitstag ist); Nachtzuschläge müssten aber trotzdem drin sein. Gruß

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Stimmt das so?

Und: Wie lange kann man den fehlenden Nachtzuschlag nachfordern?

Kann man die eventuelle Nachforderung auch während eines befristeten Arbeitsverhältnis durchsetzen, ohne seinen Job zu gefährden?

Auf Eure Antworten freue ich mich.

—————————

Hier noch ein Auszug aus dem Arbeitsvertrag bzgl. der Ausschlussfrist:

Ausschlussfristen

Alle beiderseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehen, verfallen, wenn sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit gegenüber der anderen Vertragspartei in Textform gemäß § 126 b BGB geltend gemacht werden. Dies gilt nicht für Ansprüche, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit sowie aus vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen resultieren und nicht für Vergütungsansprüche des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin in Höhe des gesetzlichen Mindestlohns für jede geleistete Arbeitsstunde bzw. für die entsprechenden Lohnersatzansprüche wegen Krankheit, Urlaub etc.

Lehnt die Gegenseite den Anspruch in Textform gemäß § 126 b BGB ab oder erklärt sie sich nicht innerhalb von drei Monaten nach der Geltendmachung des Anspruchs, so verfällt dieser, wenn er nicht innerhalb von drei Monaten nach der Ablehnung oder dem Fristablauf gerichtlich geltend gemacht wird.

—————————-

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