Nachname des Kindes ohne einverständnis des vaters

7 Antworten

Dann wirst Du klagen müssen... Die Namensänderung wirst Du jedenfalls nur verhindern können, wenn Du das gemeinsame Sorgerecht erstreitest - was ja inzwischen deutlich einfacher geworden ist, da dies laut dem Bundesverfassungsgericht der Regelfall sein soll. Vielleicht solltest Du Deiner Ex aber außerdem auch noch klar machen, daß das Kind nur einmal in seinem Leben seinen Nachnamem änder kann - es sei denn, es heiratet irgendwann mal. Es macht deshalb wenig Sinn, "sein Fähnchen in den Wind zu hängen".

Nein die Mutter braucht bei einem alleinigen Sorgerecht kein Einverständniss vom Vater,auch wenn die Vaterschaft annerkannt worden ist.Das Kind wird von dem neuen Ehemann einbenannt. Dazu bräuchte die Mutter nur einen Auszug aus dem Sorgeregister.Du hast aber das Recht auf geteiltes Sorgerecht,wenn du als Vater stehst,steht dir das auch zu.Gehe zum Anwalt und klage dagegen,das du das geteilte Sorgerecht haben möchtest.Schwierig wäre es gewesen,wenn das Kind deinen Nachnamen gehabt hätte,da sie es nicht so einfach ändern könnte ohne deine zustimmung.Denn der neue Ehemann hätte das Kind dann Adoptieren müssen,wobei wieder auch deine zustimmung vorhanden sein müßte.Aber so hat sie das Sorgerecht und das Kind trägt den Namen von ihr.Leider ist es wirklich so das die Vaterschaftsannerkennung hier nichts nützt,Klage dagegen bevor sie Heiraten.

Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich glaube wenn Du als Vater anerkannt bist, dann geht es nur mit deiner Erlaubnis. Ich müsste jetzt ins Gesetzt schauen und das genau nachprüfen. Deshalb solltest Du zu einer Beratungsstelle gehen, die wissen es wahrscheinlich sofort. Oder informier Dich mal beim Standesamt, die wissens wohl auch! :-)

Du hast recht und manchmal verlangen Standesämter sogar die persönliche Anwesenheit des Vaters. So einfach ist eine Namensänderung oder Einbenneung nicht. Scheinen Einige Glück gehabt zu haben.

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@NettesEtwas

bei der vaterschaftsanerkennung ist es wohl logisch das die anwesenheit des vaters verlangt wird. aber bei der namensänderung handelt es sich in diesem fall um eine einbennung. die mutter hat das alleinige sorgerecht, das kind trägt den namen der mutter. ein einverständnis des vaters ist nicht gefragt. es funktioniert ohne.

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@sumba

sumba, bist du dir ganz sicher? Ich glaube ganz so einfach ist die Frage anhand von Ausschlusskriterien durch den Gesetzestext nicht möglich. Es gibt unter gleichen Voraussetzungen Gerichtsurteile, die über eine Ersetzung der Zustimmung erfolgten!

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@djcore

jaaa ich bin mir gaaaanz sicher, ich weiß es sogar des es so ist. und es gibt keine gerichtsurteile in der konstellation asr und name der mutter. die gerichtsurteile bezeugen: asr und nachname des vaters, dann bedarf es seiner unterschrift. vater gsr, name der mutter, bedarf einwilligung des vaters. vater gsr u. nachname des vaters- bedarf unterschrift des vaters.

ABER NICHT: mutter asr und nachname der muter.

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