Nachname von Jesus!?

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14 Antworten

Die Existenz eines historischen Vorbildes für Jesus Christus ist zwar wahrscheinlich, aber nicht dokumentarisch belegt. 

Nur die Evangelien liegen uns als Direktquellen vor, und die sind lange nach dem Tod des historischen Jesus geschrieben worden und haben außerdem eine missionarische Intention. Außerdem wird die Figur des Jesus in allen vier Evangelien anders dargestellt und literarisch aufgebaut. Somit ist der historische Wahrheitsgehalt der Evangelien wie bei allen religiösen Schriften mit Vorsicht zu genießen.

In außerbiblischen Quellen wird erst frühestens im fortgeschrittenen ersten Jahrhundert von Jesus berichtet, die meisten Quellen sind sogar noch jünger. Jesus wird zum Beispiel beim jüdischen Chronisten Flavius Josephus, später auch bei den Römern Tacitus und Sueton erwähnt, die wohl die bekanntesten außerbiblischen Quellen darstellen. Hier ist aber über seinen Namen und seine Herkuft auch nur Hörensagen überliefert. Man kann diese Erwähnungen höchstens als Indiz nehmen, dass Jesus real existierte, nicht aber als Beleg.

Von vielen Religionskritikern wird gern in den Raum gestellt, dass Jesus mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht gelebt hat. Wie groß diese Wahrscheinlichkeit ist, bleibt aber abzuwägen. Dass die Römer, die ein sehr großes Interesse gehabt hätten, das frühe Christentum zu diffamieren, ebenfalls von der realen Existenz Jesu ausgegangen sind, macht diese für mich sehr wahrscheinlich: wenn Jesus nicht wirklich gelebt hätte, so hätte sich das weniger als 100 Jahre nach seinem Tod noch leicht überprüfen lassen - wäre Jesus nur erfunden worden, so hätte man diesen Schwindel leicht aufdecken können. Darüber gäbe es dann wiederum Schriften - da aber nichts dergleichen vorliegt, sondern auch von römischen Chronisten vielmehr die Hinrichtung durch Pilatus bestätigt wird, macht zumindest diesss Ereignis historisch: In Jerusalem ist also definitiv ein Mann gekreuzigt worden, der das Vorbild der religiösen Leitfigur des Christentums geworden ist.

Wie dieser Mann nun hieß, ist nicht überliefert. Jesus ist die latinisierte Version des hebräischen Namens "Josuah", oft auch "Jeschuah" ausgesprochen. Wenn Jesus dann wie es in den Evangelien überliefert wird als Sohn des Joseph bekannt war, dürfte er das Patronym "Jeschuah ben Joseph" als Namen getragen haben, möglicherweise noch den Namenszusatz "me'Nazareth", als seinen Herkunftsort. Dieser Name ist aber wie gesagt in keiner zeitgenössischen Schrift überliefert.

Vermutlich "Sohn Davids" als Sippenname. Der Sippenname wurde aber (außerhalb der römischen Kultur) soweit ich weiß nur sehr selten verwendet. Üblich waren der Vatersname (Patronymikon) - hier "Bar Josef" (Sohn des Josef) und/oder ein persönlicher Spitzname (leider fallen mir grade nur Beispiele aus dem Neuen Testament ein: Johannes "der Täufer", Schimon "der Fels" (Kefa, Petros, Petrus), Thomas "der Zwilling", Judas "aus Kariot", Josef "Barnabas" (Sohn des Trostes), Jesus "der Gerechte" (nicht der aus Nazaret), ...)

Zum Namen von Jesus Christus:

  • Jesus ist die griechische Form des hebräischen Jehoschuah (Josua) und bedeutet "Gott rettet". Somit ist der Name auch ein "Programm Gottes".
  • Christus ist ein Titel und kein Nachname. Das griechische "Christos" bedeutet "Gesalbter". Könige, Propheten und Priester wurden durch Salbung (Öl auf den Kopf gießen) in ihr Amt eingesetzt. In hebräisch heißt es "maschiach" (Messias).
  • Jesus ist unser Retter und Erlöser: Um uns zu erlösen hatte Jesus Christus den Himmel verlassen, kam auf die Erde und ging letztlich für uns an Kreuz um uns von unseren Sünden zu erlösen.

Ich weiß das Jesus gelebt hat

Na da wärst du aber der Erste. Es gibt keinerlei brauchbare historische Indizien, welche die Existenz dieses Menschen belegen könnten. Ich schreibe bewusst "des Menschen", denn den Gottessohn gab es selbstverständlich nicht. Dieser gehört in den Bereich der Mythologie. Dafür zumindest gibt es haufenweise Indizien.

Du kannst dir also irgendeinen Namen aussuchen und behaupten, so hätte er geheißen. Diese Behauptung wäre ebensoviel Wahrheitsgehalt wie die, daß der Name seiner Mutter Maria gewesen wäre.

KoernerbrotBP 18.07.2017, 20:16

Es gibt sehr wohl Indizien, Historische Quellen und si weiter

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Meatwad 18.07.2017, 20:21
@KoernerbrotBP

Noch einmal: Es gibt keinerlei brauchbare historische Quellen, die eindeutig dieser Person zugeordnet werden könnten. Wer das Gegenteil behauptet, der weiß es nicht besser, oder er lügt.

und so weiter

Dieser Teilsatz allein deutet schon klar darauf hin, daß es sich bei dir um einen Menschen aus ersterer Gruppe handelt (ich habe mir einmal erlaubt, das "i" gegen ein "o" zu tauschen).

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Abahatchi 19.07.2017, 11:23
@ManfredFS

ist das wirklich alles unbrauchbar und wenn warum?

Was sind historisch relevante Quellen?

Es gibt in Bezug auf den thetischen Jesus rein gar nichts, was diesen wissenschaftlich und historisch relevant bestätigen könnte.
Es gibt nichts und niemanden, dasz über den thetischen Jesus zu seinen thetischen Lebzeiten auch nur einem Mucks verkündete, auch nicht während seines unterstellten Todes und der unterstellten Auferstehung. Auch nicht in der Zeit danach bis zu jenem Zeitpunkt, als eine thetische Clique von 12
anfing, den uralten Jesusmythos aus der Schublade zu holen.
Erst nach dem diese thetische Clique behauptete, sie hätten da mal vor Jahrzehnten einen gekannt.........

Bedenke, die Mythen über einen angeblichen Jesus stammen ursprünglich aus viel älteren Religionen und waren schon
Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, in anderen Kulturen und bei anderen Ethnien bekannt.

Alle Geschichten über Jesus mit 12 Jüngern, über Wasser gehen, Blinde sehend machen, Weise aus dem Morgenland mit 3 Geschenken, Jungfrauengeburt und all dem Hokuspokus sind nur kalter Kaffee, der aufgewärmt wurde. Früher wurden Religionen wie Bonbons vertickt. Für jedes Bedürfnis der passende Gott und Prophet. Religionen wurden Damals gehandelt wie auf dem Jahrmarkt. So auch die viel älteren Mythen über einen Jesus.  

Viele wissen nicht, was auszerbiblische Quellen, wie sie auch von Flavius vorliegen, wert sind. Manche Theisten bringen Flavius ins Spiel. Das machen nur jene, die sich noch nicht blamiert haben und nicht wissen, was die "Quelle" Flavius historisch betrachtet darstellt.

1. Flavius war kein Geschichtsschreiber im heutigen Sinne. Er hatte genau genommen alles zu Papier gebracht, was er von hören sagen aufschnappe. Selbst wenn ihm Leute einen Bären aufgebunden haben, es steht geschrieben.

2. Flavius ist auch kein Zeitzeuge, denn er wurde erst, nach dem thetischen Ableben eines thetischen Jesus geboren. Solltest Du um 1948 geboren worden sein, wärest Du dann Zeitzeuge von Hitler, der bereits 1945 tot war? Dann stellt sich noch die Frage, wie Du als Säugling, zeitnah etwas über Hitler hättest vermerkten wollen. Sein erstes Werk begann Flavius erst Jahrzehnte nach dem thetischen Tod eines thetischen Jesus zu schreiben. Wohl gemerkt, begann er erst es zu schreiben. Flavius selbst hatte nie auch nur annähernd was direkt mit dem Lebenszeitraum eines thetischen Jesus zu tun.

3. Nachdem die thetische Clique der 12 den jahrhunderte alten Jesusmythos aufgewärmt hatte und neue Anhänger für diese Thesen finden konnten, erst danach hatte Flavius von Leuten gehört, die sich geänderte Geschichten über einen sogenannten Jesus erzählten.

4. Flavius hatte auch von Leuten gehört, die sich über andere Götter Geschichten erzählten. Sind nun diese ganzen anderen Götter auch echt, nur weil Flavius niederschrieb was diese Leute sich über andere Götter erzählten? Nach Deiner Logik müsztens sie real sein, weil Flavius darüber schrieb.

5. Es gibt auch in Bezug von Flavius rein gar nichts, was einen Jesus wissenschaftlich und historisch relevant bestätigen könnte. Es kann nur durch Flavius bestätigt werden, ab wann in etwa dieser wieder aufgewärmte Jesusmythos mehr Anhänger bekam.

Mehr nicht.

Es wird im Link auch Tacitus erwähnt.

Der ist sogar noch später geboren worden als Flavius. Der ist so sehr Zeitzeuge, wie Du vermutlich von Bismarck. Es gibt nichts, dasz über einen Jesus zu seinen thetischen Lebzeiten einen Mucks verkündet. NICHTS! Weder zu seinem unterstellten Tod, der Auferstehung, noch in der Zeit Jahrzehnte danach, bis zu jenem Zeitpunkt, als einige Anhänger der jahrhunderte alten Jesusmythen rumerzählten, sie hätten angeblich vor Jahrzehnten genau dieser Person der jahrhunderte alten Mythen beim Tod beigewohnt.

Auf den Punkt gebracht, es gibt keine Hinweise zu Jesus außerhalb der Bibel, die wiederum nicht selbst auf genau diese biblischen Überlieferungen beruhen.

Leute von Pegida muszten nicht mal Jahrzehnte warten, um Flüchtlingen nie passierte Vergewaltigungen zu unterstellen und es hat die Polizei Zeit und Nerven gekostet, diese Falschaussagen zu entlarven. Trotzdem erzählen sie sich noch jetzt, wie diese bösen Flüchtlinge dieses und jenes taten. 

Wenn das selbst heute, in unserer aufgeklärten Welt so ist, wie war es dann erst vor 2000 Jahren, als Religionen gehandelt wurden wie heute ein paar Socken und vor allem, wenn es um Leute geht, die etwas von jemanden "hörten", der noch vor ihrer Geburt gestorben sein soll?

Welche Evangelien wurden denn von den Aposteln selbst geschrieben? Gibt es überhaupt Belege für die Apostel, die ja Beleg für Jesus sein sollen? Selbst bei Johannes ist sich der Vatikan nicht einig, ob er auch der Johannes der Offenbarung ist. Aber Jesus soll man damit belegen? Ein Unruhestifter wie Jesus und kein Vermerk römischer Bürokraten!

Nun, die Geschichten über einen Jesus stammen eben aus einer Zeit, tausend Jahr zuvor.

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Abahatchi 19.07.2017, 11:34
@ManfredFS

Von den Schriften der Bibel existieren tausende Belege.

und sogar in Stein gemeiszelt und sie beziehen sich auf Jesus, jedoch sind diese Schriften schon 2500 Jahre alt oder noch älter. Komisch ne, das Jesus etwas zwischen 0001 und 0035 gemacht und erlebt haben soll, dasz ihm andere schon 500 Jahre zuvor unterstellten erlebt zu haben. 

Lasse mich raten, sie hatten eine Zeitmaschine. Genau das wirds wohl sein.

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Es gab zur damaligen Zeit keine wirklichen Nachnamen. Aber man könnte z.B. Jesus von Nazareth sagen.

AndyPi 18.07.2017, 18:47

Sicherlich gab es Nachnahmen, was ist denn mit dem Verräter Judas Iskariot?

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PWolff 18.07.2017, 19:48
@AndyPi

"Mann aus Kariot", eher Spitzname als Nachname.

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Sohn Josefs - Josefsohn - (oder auch Benennung beider Eltern)
Viele nordische Nachnamen haben sich so entwickelt (bei uns auch) und in Russland ist der Vatersname noch üblich, obwohl es da auch Nachnamen gibt.
s.auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Patronym


der nachname war damals meistens die geburtsstadt

Da es Jesus Christus nie gab, hatte er auch keinen Nachnamen und daher sind auch keine Unterschriften von ihm vorhanden.

Jesus (Jeshua) hat keinen Nachnamen da er keinen braucht. Jesus bedeutet soviel wie: (aus Wikipedia) .....



Der Name


Jesus Christus (Latinisierung des griechischen Ἰησοῦς Χριστός)[4] ist das zum Namen konzentrierte Glaubensbekenntnis der Urchristen. Jesus (griech. Ἰησοῦς Iēsūs) ist die griechische Form des hebräisch-aramäischen Vornamens Jeschua oder Jeschu, beides Kurzformen von Jehoschua. Christus ist die latinisierte Form des griechischen Wortes Christós (Χριστός), das das hebräische Wort maschiach (משיח), (griechische Übertragung Μεσσίας, deutsch Gesalbter) übersetzt. Als Gesalbte werden im Tanach von Gott erwählte Könige oder Priester bezeichnet,[5] besonders der erwartete Nachkomme König Davids.[6] Im NT bezeichnet „der Gesalbte“ (griech. ὅ Χριστός ho Christós) Jesus von Nazaret als den auferstandenen Messias der Endzeit.

Die Bibel sagt folgendes:

1 Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte6 unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen7 vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. -

Jesus ist also Gott, der Mensch wurde. Im AT hatte Gott den Namen JHWH. Im NT hat sich JHWH in Jesus geoffenbart als HERR. Daher haben die Schreiber des NT auch nicht den Namen Gottes also JHWH verwendet, wenn sie aus dem AT Bibelstellen zitiert haben sondern immer Herr und die meisten dieser Stellen haben sie auf Jesus Christus bezogen.

Zum Beispiel Römer 10:13

13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).

Im AT steht hier, wer JHWH anruft, wird errettet. Im NT ist Jesus damit gemeint.

Oder hier Hebräer 1:10

10 

Und (Psalm 102,26-28): »Du, Herr, hast am Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.

11 

Sie werden vergehen, du aber bleibst. Sie werden alle veralten wie ein Gewand;

Im AT ist JHWH gemeint, hier Jesus. Für die Schreiber war Jesus = JHWH

Der höchste Name, der Name der über alle Namen steht ist der Name Gottes, also JHWH. Diesen Namen hat Gott Jesus verliehen und damit gezeigt, Jesus ist Gott.

Phil 2,9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist,

Als Jesus sagte, "Vater, ich haben deinen Namen bekannt gemacht" meinte er damit, er, der auch Gott ist, der JHWH ist, hat dadurch, dass er Mensch wurde, den Menschen JHWH bekannt gemacht. Wer mich sieht, der sieht den Vater = JHWH.

Mein Herr und mein Gott (JHWH) sagte Thomas

Man kann also sagen, Gott ist in Jesus Mensch geworden, der Name Gottes ist JHWH, daher ist der "Nachname "von Jesus eigentlich JWHW, der Name Gottes. Denn Jesus IST GOTT.

Wer das erkannt hat, dass Gott in Jesus Mensch wurde und für uns gelitten hat und gestorben ist dem wird erst bewusst, welch große Liebe Gott den Menschen entgegengebracht hat. Er ist FÜR UNS gestorben, für ALLE Menschen. NUR GOTT ist in der Lage, die SÜNDEN ALLER MENSCHEN ZU TRAGEN. Christen, die das erkannt haben sind unendlich dankbar für dieses Geschenk Gottes.

Zu der Zeit, als Jesus gelebt haben soll, gab es das Prinzip der Nachnamen noch nicht.
Um Personen zu unterscheiden würden Zusätze hinzugefügt.
Zum Beispiel Jesus aus Nazareth, oder Jesus der Schreiner, oder Jesus der Sohn von Josef.

In der Bibel heißt er, Jesus der Sohn Gottes, oder Jesus (der) Christus.

damals gab es noch keine nachnamen

Jesus von Nazareth / Jesus, der Sohn des Zimmermans Joseph / Jesus Christus / ...

Damals gab es keine Nachnamen.

Weil Jesus Christus bis zum Tod treu blieb, bekam er von seinem Vater eine übergeordnete Stellung und „den Namen ..., der über jedem anderen Namen ist“ (Phil. 2:5-11).

Als Urteilsvollstrecker Gottes hat er noch einen besonderen Namen von Gott bekommen:

"Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren." (Offb. 19:16)

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