Nachmieter auf hellhörige Hinweisen? Moralisches Dilemma.

5 Antworten

Springt die Mieterin aufgrund der Tatsache, dass Sie mit negativen Äußerugnen den Mietvertrag zwischen ihr und em vermeiter vereiteln, könnte diesem daraus ein Schaden aus nicht terngerechter Anschlußvermeitung nach der Beendigung Ihres eigenen Mietverhältnissses entsehen.Erfährt der Vermeiter davon, kann er Sie für den sich daraus ergebenden Vermögensschaden gerichtlich belangen! Es steht Ihnen als Mieter keinesfalls zu, Einfluß auf den potentiellen Vertragspartner Ihres Vermieters auszuüben, dies abgesehen davon, dass Sie sich, wie geschildert, darüber selber finanziell "ein Bein stellen" könnten! Ihre Pflicht besteht einzig und alleine darin, den Mietgegenstand bei der Beendigung des Mietverhältnisses vertragsgemäß heraus zu geben.

Ja danke. Ich hatte auch nicht vor die Wohnung schlecht zu machen, ich bin mir relativ sicher dass Ihre Schilderung hinsichtlich des potentiell enstehenden Vermögensschaden sich nicht auf meine Situation übertragen lässt.

Der Vermieter kann nicht von mir verlangen, dass ich einen potentiellen Nachmieter hinsichtlich der Wohneigenschaften anlüge damit er sein Mietobjekt "an den Mann" bringt. Das wiederum wäre wohl dann eher rechtlich bedenklich.
Aber danke für den Hinweis.

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@OOOFrankOOO

Sie haben kein Recht dazu, dem Vermieter durch ungefragte subjektive Äußerungen hinsichtlich der Mietsache zu schaden; tun Sie das dennoch, kann der Sie haftbar für Schden machen, der ihm daruas erwächst! - Seien Sie klug und schweigen Sie!" Sie sind nicht gefragt! Der Vermieter kann verlangen, dass Sie sich raus halten!

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@schelm1

Die Wohnung ist nun einmal objektiv sehr hellhörig (nicht nur subjektiv).

Deshalb kann der Vermieter nicht vom Mieter verlangen, dass dieser schweigt und die Nennung einer wahren Tatsache aktiv unterdrückt, nur um dem Vermieter zu Gefallen zu sein. Als Mieter ist man doch seinem Vermieter nicht zu Treue und Loyalität verpflichtet.

Außerdem würde sonst der neuen Mieterin ein Schaden entstehen können, wenn sie lärmempfindlich ist und nach Abschluss des Mietvertrages und Umzugs merkt, dass sie es keine drei Wochen in dieser Wohnung aushalten kann, ohne verrückt zu werden, und dann nochmals eine neue Wohnung suchen und umziehen muss, was weitere Kosten verursacht.

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@Paguangare

Den scheidenden Mieter geht der neue Mieter rein garnichts an, dies gilt insbesondere für die boshafte Lügen, auch dann wenn der Mieter diese als eine Form subjektiver Wahrheit enpfindet. er kommt für Schäden, die sich daraus für den Vermieter ergeben, in jedem Falle auf! Stellen Sie sich einfach vor, der alte Mieter begeget dem neuen Mieter nicht, bzw. zwischen diesen kommt kein Gespräch zustande!

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So wie die Lage auf dem Wohnungsmarkt in den meisten Orten ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Wohnung keinen einzigen Abnehmer findet, nur weil sie hellhörig ist.

Es gibt Menschen, die extrem empfindlich gegen solche Hellhörigkeit sind, und dann wirklich leiden würden, und andere, denen es im konkreten Fall nichts ausmacht, weil sie nur zur nachtschlafenen Zeit ihre Ruhe brauche, wenn auch das Kind aus der darüberliegenden Wohnung schläft.

Deswegen wäre es für dein Gewissen natürlich besser, wenn du ehrlich wärst. Du würdest dich doch auch ärgern, wenn dir eine Wohnung oder sonst eine Ware mit einem versteckten Mangel angedreht würde.

Ob du die schlimmstmöglichen Konsequenzen einer solchen Ehrlichkeit finanziell verkraften könntest, kann ich nicht beurteilen, aber es ist ja auch noch nicht ausgemacht, dass es so schlimm kommen muss.

Mir ist es ja auch genau so passiert. Der Besichtigungstermin war wohl der einzige Zeitpunkt als es jemals ruhig war in der Wohnung ;)

Und meine Vormieterin hat mich eiskalt ins Messer laufen lassen und hat mir gesagt dass man keine Schritte von oben hört.

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@OOOFrankOOO

Vielelicht hörte sie nicht gut!?! Geräuschempfinden kann eine sehr individuelle Angelegenheit sein!

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@schelm1

Wohl eher unwahrscheinlich sie dürfte so Anfang/Mitte zwanzig gewesen sein.

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@OOOFrankOOO

Da herrschen bei den jungen Leuten häufig die ärgsten Hörschäden aufgrund von Beschallung mit Musik vor! Halten Sie sich einfach zurück, dann kann Sie auch niemand für subjetkiv falsche Aussagen regeresspflichtig machen! - Aber vielleicht werden Sie auch über die drei Monate mehr Mietzahlung, die Sie sich mit Ihrer Redseeligkeit einbrocken, eines besseren belehrt!?!

Wer nicht hören will muß fühlen!"

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@schelm1

Hallo Schelm,

wieso beurteilst du hier "Redseligkeit" praktisch als negative Eigenschaft?

Der Hinweis auf die Hellhörigkeit der Wohnung wäre in diesem Fall keine gedankenlose Geschwätzigkeit oder Dummheit, sondern eine bewusste moralische Entscheidung aus altruistischen Motiven.

So etwas sollte man nicht heruntermachen, sondern respektieren.

"Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu!"

frei nach Immanuel Kant (kategorischer Imperativ als Handlungsmaxime).

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@Paguangare

Es geht den scheidenden Mieter einfach nichts an, wie gut ein neuer Mieter hören kannn!

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Tja wenn Du total ehrlich bist (was sonst sehr löblich ist !!! )zu den infrage kommenden Nachmietern dann wird sich wohl so schnell keiner auf die Wohnung einlassen und Du wirst zahlen.

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