Nachhaltigkeit im Haushalt (Wirtschaftliche Sicht)?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Na klar. Es fängt ja schon beim Einkauf an, ob du eine Tasche oder Klappkiste mitnimmst oder jedesmal eine Tüte kaufst, die die Umwelt belastet. Meine Stoffbeutel halten z.B. jeweils ca. 10 Jahre lang... Ist dann auch wirtschaftlicher, weil die Stoffbeutel nur 1,00 Euro gekostet haben oder gar nichts, weil du sie aus Stoffresten genäht hast. Eine Plastiktüte kostet jedes Mal 10 Cent und geht schneller kaputt.

Anderes Beispiel: Boden wischen. Nachhaltig ist, mit einem Feudel für 0,49 Euro ca. ein Jahr lang den Boden wischen zu können. Oder mit einem System wie von z.B. Vileda, bei dem das Set zwar 20 Euro kostet, aber auch 20 Jahre lang hält (oder länger). Und die Wischmops daran muss man nicht wegwerfen, sondern steckt sie einfch in die Waschmaschine. Demgegenüber gibt es Menschen, die sich für viel Geld Einwegwischtücher von Swiffer kaufen. Ich weiß nicht, wie lange da so eine Packung reicht. Aber bestimmt nicht ein ganzes Jahr lang. Und jede Menge Müll produziert es auch noch.

Nächstes Beispiel: Der Unterschied von Wegwerfwindeln gegenüber einem Windel-Wasch-Service. Zwar sind die Anschaffungen für die Baumwollwindeln an sich, die Wollhöschen und die Kosten für den Wachservice oder dein Waschpulver erst einmal höher, als Pampers zu kaufen. Aber ab dem zweiten Kind amortisiert es sich dann wieder und wird günstiger.

Nachhaltigkeit verstehe ich als Umweltschutz und das wäre für mich "Aspekt" genug. Musst du irgendeine Arbeit oder Abhandlung darüber schreiben? Wenn du mehr Beispiele brauchst oder ich deine Frage falsch verstanden habe, kannst mich ja persönlich anschreiben.

LG, deine Hausfrau und Hauswirtschaferin

Was möchtest Du wissen?