Nachgelagerte Besteuerung

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3 Antworten

Die Maximalbeträge sind eigentlich willkürlich festgelegt. Ursprünglich als diese Variante der Altersversorgung aufgelegt wurde, konnten 50 % des Beitrags in laufenden Jahr als Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden. Dafür waren 50 % der daraus RESULTIERENDEN Rente AUCH STEUERFREI. Diese beiden Werte verschieben sich von da an jedes Jahr um 2 %-Punkte. Die Absetzbarkeit erhöht sich und die spätere Versteuerung ebenfalls.

Wie funktioniert Sie

(Steigende) steuerliche Absetzbarkeit der Aufwendungen in der Beitragsphase, dafür (steigende) Besteuerung des gesamten Geldes in der Leistungsphase.

woher kommen die Maximalbeträge 20.000 EUR im Jahr bzw 40.000

Vom Gesetzgeber festgelegt.

Was zählt zu den 20.000 EUR Altersvorsorgeaufwendungen?

Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu landwirtschaftlichen Alterskassen, berufsständichen Versorgungswerken und zur Rürup-Rente. Eventuelle Beiträge durch den Arbeitgeber müssen jedoch wieder abgezogen werden, da diese ohnehin steuerfrei sind.

Beiträge für Private Versicherungen, bzw. Zuzahlungen bei der Gesetzlichen RV ( als Ausgleich für Fehlmonate = Arbeitslosigkeit ).

Beiträge zur privaten Altersvorsorge sind steuerlich nicht absetzbar, wenn diese nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurde.

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